Hardenduro Vergleich 2018

Hardenduro Vergleich 2018

Profis testen die aktuellen Hardenduros

Beim Enduro Testtag in Kirchschlag hatten 1000PS Leserinnen und Leser die Möglichkeit, gemeinsam mit unserer Offroad-Fraktion die aktuellsten Enduros aller namhaften Hersteller zu testen. Hier findet ihr alle Eindrücke und Urteile der 1000PS Crew.

Würdige Fahrer in würdigem Gelände

Für den Hardenduro Vergleich 2018 haben wir nur die besten Fahrer eingeladen. Neben NastyNils und dem 1000PS Bauern Arlo waren auch Edi-E, Herbert Lindtner und Niki Kalina von der Partie. Getestet wurde auf der MX und Enduro Strecke des MSC Kirchschlag. Aber nicht nur die 1000PS Crew hatte die Ehre, sondern auch unsere Fans. Alle Action Aufnahmen und Eindrücke unserer Tester findet ihr im 1000PS Testvideo.

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Fazit: KTM 250 EXC

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Nicht nur die Optik der KTM 250 EXC konnte die 1000PS Offroad Fraktion überzeugen. Der 2-Takt Einzylinder wurde mit viel Drehmoment, angenehmen Durchzug und einem kultivierten Lauf gelobt. Das Verhalten des Fahrwerks hat bis auf den zu starken Rebound der Gabel ebenfalls überzeugt. Somit glänzt die KTM 250 EXC neben einer komfortablen Sitzposition auch mit neutralem und gutmütigem Handling.

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Vorteile
  • kräftiger Motor
  • laufruhig
  • neutrales Handling
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Nachteile
  • starker Rebound der Gabel

Fazit: KTM 300 EXC

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Zwar konnte die 1000PS Offroad Crew ein paar Schwachstellen finden, dennoch waren alle Tester von der KTM 300 EXC begeistert. Ihr Einzylinder verfügt über gutes Ansprechverhalten und ist dank seiner Leistung sehr gut fahrbar. Das Fahrwerk bietet ab Werk ein solides Grundsetup, auch wenn es laut unseren Profis etwas kopflastig ist. Außerdem müssen viele Teile, wie zum Beispiel der Lüfter, im KTM Zubehör gekauft werden, womit die Rechnung etwas höher ausfallen wird.

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Vorteile
  • gutes Ansprechverhalten
  • solides Fahrwerksetup
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Nachteile
  • wichtige Teile aufpreispflichtig

Fazit: Yamaha WR 250F

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Für manche Tester unserer 1000PS Offroad Fraktion ist die Yamaha WR 250 F die Nummer 1 in der 250er Klasse. Ihr Fahrwerk überzeugt mit tollem Ansprechverhalten und vielen Reserven, wodurch sich ein sehr stabiles Fahrverhalten ergibt. Der 4-Takt Einzylinder zeichnet sich durch seinen ruhigen Motorlauf aus und ist gleichzeitig sehr drehfreudig.

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Vorteile
  • Fahrwerk mit vielen Reserven
  • stabiles Fahrverhalten
  • drefreudiger Motor
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Nachteile
  • nix

Fazit: Yamaha WR 450 F

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Die Yamaha WR 450 F begeistert als tolles All-in-one Paket. Ihr Einzylinder sorgt für mächtigen Vortrieb und bleibt dabei schön dosierbar. Dank dem hohen Drehmoment zieht das Aggregat den Fahrer selbst den steilsten Berg hinauf. In Punkto Fahrwerk konnten unsere Tester nur vom tollen Ansprechverhalten und dem einfachen Handling schwärmen. Einzig die Bremsen der Yamaha WR 450 F könnten etwas schärfer sein. Ein toller Allrounder für ambitionierte Enduro-Fahrer.

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Vorteile
  • kräftiger und gut dosierbarer Motor
  • einfaches Handling
  • hochwertige Fahrwerkskomponenten
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Nachteile
  • Bremse zu schwach

Fazit: Yamaha YZ 450 F

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Bei dem 1000PS Hardenduro Test 2018 konnten die Modelle von Yamaha unsere Tester rundum begeistern. So auch die Yamaha YZ 450 F. Ab Werk kommt sie mit einer guten Grundausstattung – Lüfter und Motorschutz sind serienmäßig verbaut. Hinzu kommt die Tuning App, mit der die YZ 450 F per Smartphone angepasst werden kann. Aber auch ohne nachträglichem Tuning kann die Yamaha überzeugen. Motor und Fahrwerk verfügen über gutes Ansprechverhalten und auch die Nissin Bremsen begeistern mit gewohnter Qualität.

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Vorteile
  • wichtige Teile sind serienmäßig
  • Tuning App
  • tolles Ansprechverhalten
  • Nissin Bremse
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Nachteile
  • nix

Fazit: Gas Gas EC 300

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Die Gas Gas EC 300 ist ein weiteres Motorrad, das die 1000PS Testcrew voll und ganz begeistert hat. Insbesondere das Kayaba Fahrwerk wurde mit seiner guten Grundabstimmung und einfachem Fahrverhalten gelobt. Somit verfügt die Gas Gas über eine gute Spurtreue und verhält sich in Kurven sehr stabil. Ihr Einzylinder kann ebenfalls mit viel Leistung und guter Dosierbarkeit überzeugen.

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Vorteile
  • Kayaba Fahrwerk
  • einfaches Fahrverhalten
  • gute Spurtreue
  • genügend Leistung
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Nachteile
  • nix

Fazit: KTM 350 EXC-F

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Die KTM 350 EXC-F bietet ein gelungenes Gesamtpaket, das 4-Takt Fans gefallen wird. Das leistungsstarke Aggregat überzeugt mit sauberem Durchzug, auch wenn die KTM bei hoher Drehzahl gehalten werden muss und der Motorlauf etwas rau ist. In Punkto Handling wirkt sie komfortabel aber etwas nervös, wodurch anfangs Vertrauen in die Maschine fehlt. Die Bremsen sind hingegen gut dosierbar.

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Vorteile
  • guter Durchzug
  • komfortables Fahrwerk
  • gut dosierbare Bremsen
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Nachteile
  • rauer Motorlauf
  • anfangs nervöses Fahrverhalten

Fazit: Beta RR 450 4T

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Ist man auf der Suche nach einem sehr schlank gebauten Motorrad, könnte die Beta RR 350 2T das Motorrad der Wahl sein. Schlank wie ein Moped bezeichnen unsere Tester die Beta, was auch mit dem sehr agilen Handling zu tun hat. Motorisch hat man bei diesem Modell alles richtiggemacht. Mit seinem breiten Leistungsband wirkt der Motor sehr potent. Eine spielerische Hardenduro mit genügend Leistung für harte Trails.

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Vorteile
  • potenter Motor
  • schlankes Profil
  • agiles Handling
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Nachteile
  • nix

Fazit: Beta RR 250 2T

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Die Beta RR 250 2T wurde von den 1000PS Testern als echtes Racing Gerät eingestuft. So ist das Fahrwerk eine Spur zu hart abgestimmt, was für schnelle Fahrer ok ist, aber für den Hobby-Racer zu unkomfortabel sein wird. Unsere Offroad-Fraktion war mit dem Handling dennoch sehr zufrieden. Motorisch wurde ein aggressives Setup gewählt, wodurch der Einzylinder sehr kräftig, aber trotzdem gut fahrbar, wirkt. Alles in Allem ein sehr Racing-orientiertes Paket für echte Profi-Enduristen.

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Vorteile
  • sportliches Handling
  • aggressiver 2-Takter
  • echtes Profi-Gerät
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Nachteile
  • hartes Fahrwerk

Fazit: Husqvarna FC 350

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Die Husqvarna FC 350 bietet ein gelungenes Gesamtpaket, das sich von der baugleichen KTM 350 EXC-F im Detail unterscheidet. Das leistungsstarke Aggregat überzeugt mit sauberem Durchzug, auch wenn der Motor bei hoher Drehzahl gehalten werden muss. In Punkto Handling taucht die Gabel der Husqvarna FC 350 zu stark ein, wodurch das Fahrverhalten etwas eckig wird. Die Bremsen sind hingegen gut dosierbar, auch wenn der Druckpunkt sehr eng gewählt ist.

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Vorteile
  • guter Durchzug
  • gut dosierbare Bremsen
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Nachteile
  • Gabel taucht zu weit ein
  • enger Druckpunkt der Bremse

Fazit: Sherco 300 SE

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Die Sherco 300 SE versprüht Oldschool Charakter. Zwar bietet das Aggregat kräftigen Durchzug und genügend Leistung, dafür fällt der Motor mit einer rauen Laufkultur auf. Die Gabelabstimmung ist für unsere Tester zu straff gewählt, wodurch die Sherco 300 SE in Kombination mit dem weichen Federbein sehr nervös wirkt. Im Winkelwerk ein Plus, bei schnellen Etappen aber eher problematisch. Überzeugen können jedoch die Bremsen, die mit guter Performance und angenehmer Dosierbarkeit punkten.

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Vorteile
  • kräftiger Motor
  • gut dosierbare Bremsen
  • flink in langsamen Etappen
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Nachteile
  • Gabel zu straff
  • Federbein zu weich
  • nervöses Fahrverhalten

Fazit: Sherco 300 SEF

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Mit ihrem Viertakt-Motor trifft die Sherco 300 SEF ein gutes Mittelmaß und bietet weder zu viel noch zu wenig Leistung. In Punkto Fahrwerk entspricht die Gabel leider nicht den Erwartungen, wodurch bei langsamen Tempo viele Schläge an den Fahrer weitergeleitet werden. Trotzdem schafft sie die Sherco 300 SEF sich spielerisch leicht anzufühlen und die gedachte Linie problemlos durchzuziehen.

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Vorteile
  • toller Motor
  • einfaches Fahrverhalten
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Nachteile
  • Fahrwerk zu hart

Fazit: Sherco 450 SEF-R

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Die Sherco 450 SEF-R konnte unsere Tester nur bedingt überzeugen. Verbunden mit einem rauen Motorlauf, bietet das Aggregat für seinen Hubraum vergleichsweise wenig Leistung und Durchzug. Auch das Fahrwerk stellte die 1000PS Offroad-Fraktion nicht zufrieden. Die Abstimmung der Gabel ist deutlich zu hart und führt zu wenig Gefühl fürs Vorderrad. In Kombination mit dem weichen Federbein liegt die Spurtreue nicht auf dem Niveau der Konkurrenz. Trotzdem empfinden sie einige unserer Tester sehr agil und somit in technischem Gelände angenehmer, als bei schnellen Etappen.

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Vorteile
  • agiles Fahrverhalten
  • in technischem Gelände gut fahrbar
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Nachteile
  • rauer Motorlauf
  • harte Gabel
  • weiches Federbein
  • wenig Gefühl für das Vorderrad

Fazit: Honda CRF 450 RX

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Im Crosscountry Sektor ist die Honda CRF 450 RX wahrscheinlich die Nummer 1. Ihr Einzylinder überzeugt mit ausreichend Leistung, ploppt bei unseren Testern aber immer wieder aus. Honda-typisch schenkt die CRF 450 RX von Anfang an viel Vertrauen und verfügt über das beste Handling in der 450er Klasse. Das Fahrwerk ist aber für schnelle Etappen ausgelegt und kann im Hard Enduro Bereich wenig überzeugen. Eine spritzige und agile Enduro für das Crosscountry Segment!

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Vorteile
  • ausreichend Leistung
  • schenkt viel Vertrauen
  • bestes Handling in der 450er Klasse
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Nachteile
  • Motor ploppt öfters aus
  • Fahrwerk für schnelle Etappen ausgelegt

Fazit: Husqvarna TE 250i

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Über die Husqvarna TE 250i ist sich die 1000PS Offroad Fraktion einig: für Hobbyfahrer ist sie perfekt. Das Fahrwerk befindet sich eher auf der weichen Seite, ist aber dennoch sehr berechenbar. Für schnelle Fahrer wird die Abstimmung jedoch zu soft sein. Auch das Motorsetup ist sanfter als bei vergleichbarer KTMs, überzeugt aber mit einem schönen Drehmomentverlauf. Für Einsteiger eine gute Wahl.

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Vorteile
  • berechenbares Fahrwerk
  • sanftes Ansprechverhalten vom Einzylinder
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Nachteile
  • für Profis zu weich

Fazit: Husqvarna TE 300i

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Sucht man eine einfach zu fahrende Hardenduro, könnte die Husqvarna TE 300 i genau richtig sein. Das Fahrwerk stammt von WP und ist optimal für Hobbyfahrer ausgelegt, wird für schnelle Piloten aber zu weich abgestimmt sein. Motorisch lässt sich die Husqvarna im unteren Drehzahlbereich angenehm fahren, oben raus reißt die Leistung aber ab. Das Handling beschreiben die 1000PS Profis als gut ausbalanciert und perfekt für unerfahrene Piloten.

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Vorteile
  • WP Fahrwerk
  • gut ausbalanciertes Handling
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Nachteile
  • zu weich für Profis
  • zu wenig Leistung im oberen Drehzahlband

Bericht vom 06.11.2017 | 2.087 Aufrufe

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