KTM 390 Duke 2020 vs. Honda NM4 Vultus 2016

KTM 390 Duke 2020

Honda NM4 Vultus 2016

Bewertung

KTM 390 Duke 2020
VS.
Honda NM4 Vultus 2016
 

KTM 390 Duke 2020 vs. Honda NM4 Vultus 2016 - Vergleich im Überblick

Der KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 373 Kubik steht die Honda NM4 Vultus mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 745 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der NM4 Vultus von 68 Newtonmeter bei 4.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 35 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der 390 Duke.

Bei der 390 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Federbein von WP. und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 230 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 390 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der NM4 Vultus Reifen in den Größen 120/70-18 vorne und 200/50-17 hinten.

Der Radstand der KTM 390 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Honda NM4 Vultus ist von Radachse zu Radachse 1.645 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 650 Millimeter.

In den Tank der 390 Duke passen 13,4 Liter Sprit. Bei der NM4 Vultus sind es 11,6 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

KTM 390 Duke 2020

Honda NM4 Vultus 2016

KTM 390 Duke 2020 Honda NM4 Vultus 2016
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 373,2 ccm 745 ccm
Bohrung 89 mm 77 mm
Hub 60 mm 80 mm
Leistung 44 PS 55 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 6250 U/min
Drehmoment 35 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 7250 U/min 4750 U/min
Verdichtung 12,6 10,7
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Motorbauart Reihe
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Zündung Digital, Transistor
Getriebe Doppelkupplungsgetriebe
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken, Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 65 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 43 mm
Federweg 142 mm
Fahrwerk hinten
Aufnahme direkt Umlenkung
Marke WP
Federweg 150 mm
Federbein Monofederbein
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 230 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 18 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 200 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 50 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1367 mm 1645 mm
Sitzhöhe von 830 mm 650 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 149 kg
Tankinhalt 13,4 l 11,6 l
Führerscheinklassen A2 A
Länge 2380 mm
Breite 933 mm
Höhe 1170 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 245 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 390 Duke 2021

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Fazit von Gregor vom 14.03.2021:

Honda NM4 Vultus 2014

Honda NM4 Vultus Test

Fazit von vauli vom 17.10.2014:

Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.

Die Honda NM4 Vultus ist ein Motorrad, das bestimmt niemanden kalt läßt - ob man sie nun mag oder nicht, der atemberaubende Stealth-Look sorgt definitiv für gesteigerte Aufmerksamkeit. Typisch Honda hat das tuturistische Design auch praktische Aspekte: Ein abschließbares Fach auf der linken Seite bietet neben einem 1-Liter Stauraum eine Bord-Steckdose, das zweite Fach auf der rechten Seite bietet sogar drei Liter Fassungsvermögen. Der Soziussitz läßt sich ganz einfach zur Fahrerlehne umfunktionieren und das Display im Cockpit des Stealth-Jets kann die Farbe 25-fach wechseln. Tolle Spielereien dominieren also die NM4 Vultus, die Technik ist aber solide. Als Basis dient die NC-Einsteiger-Plattform mit einem braven Parallel-Zweizylindermotor, stabilem Chassis und sogar serienmäßig DCT (Doppelkupplungsgetriebe) samt Automatikfunktion. Das beschert der Vultus den Status eines besonders angenehm und einfach zu fahrenden Cruisers - der sich mit seinem Äußeren allerdings an besonders Extrovertierte richtet.

  • Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für größere Piloten eignet
  • Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
  • Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
  • Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
  • Supermoto-Modus ist ein Genuss
  • Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
  • Verstellbare Handhebel
  • Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
  • Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
  • Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig
  • einzigartiges Design
  • leichtes Handling
  • unkomplizierter Motor
  • bulliger Antritt
  • DCT (Doppelkupplungsgetriebe)
  • niedrige Sitzhöhe
  • Staufächer an den Seiten
  • kräftige Bremsen
  • Polarisierendes Design
  • Motor ohne cruisertypische Eigenvibrationen
  • hoher Preis

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