Triumph Street Triple RS Test in den Alpen

Triumph Street Triple RS Test in den Alpen

Wie sich die quirlige Britin in den Bergen benimmt!

Die eingefleischten „Streety“-Fans kennen und lieben ihren Dreizylinder Motor mit diesem einmaligen Triumph-Sound. Und das völlig zu Recht! Der Aufbau des Dreizylinder-Reihenmotors ist nach wie vor eine Macht in der Naked Bike-Mittelklasse - warum auch eine Basis über den Haufen werfen, wenn sie sich über all die Jahre bewährt hat? Dementsprechend benimmt sich die Triumph Street Triple RS gewohnt gekonnt in den Alpen.

Man kann es positiv oder negativ sehen - auch die Street Triple RS erkenne ich eindeutig als Street Triple. Da brauche ich nicht überlegen, wo irgendwelche Änderungen vorgenommen wurden, der Charakter von Motor und Chassis sind sich treu geblieben. Aber Veränderungen sind gut und gewünscht und kommen natürlich auch bei der aktuellen Generation der Streety nicht zu kurz – mit dabei hat sie ihre ordentliche Leistung von 123 PS, ein feines Ansprechverhalten und einen herrlich kernigen Sound.

Die Triumph Street Triple RS – die Speerspitze im Trio

Damit ordnet sich die RS an der Spitze des Street Triple-Trios ein, die Schwestern Street Triple S und R haben ja „nur“ 113 und 118 PS. Das Killerargument ist aber ohnehin diese einzigartige Kraftentfaltung des potenten Reihen-Dreizylinders mit 765 Kubik Hubraum – einfach himmlisch! Vor allem ist die Street Triple RS ausgesprochen drehfreudig, was sich sowohl auf das Fahrgefühl als auch auf den Klang durchwegs positiv auswirkt.

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Tolle Komponenten an der Triumph Street Triple RS

Gut so, denn das Handling an sich ist ohnehin eine Wucht, mit 166 Kilo Trockengewicht darf man sich schon vor der Fahrt auf ein agiles Umlegen in diversen Radien freuen und wenn die supersportlichen Reifen erst mal warm gefahren sind, ist die Streety nicht mehr zu halten. Wobei sich die Street Triple RS nach wie vor ganz typisch wie ein Street Triple-Topmodell fährt – mit allen Vor- und Nachteilen. Die RS liegt satt und straff am Asphalt, in Kurven vermittelt sie ein direktes Feeling und lässt den Fahrer stets spüren, wie es um die Haftung der Reifen steht. Wenn der Untergrund aber richtig schlecht wird, würde man sich etwas mehr Komfort wünschen, harte Schläge gibt das Federbein deutlich spürbar an den Fahrer weiter. Im Falle der Street Triple RS geht das Showa-Öhlins-Mischfahrwerk (Showa Big Piston-Gabel vorne, Öhlins STX40-Federbein hinten) also den gewohnt sportlichen Weg, andernfalls hätte die RS-Version auch keine Berechtigung.

Stabiles Handling, gute Ausstattung – alles für den Sport

Das macht sie für die Alpen durchaus brauchbar, wenn man permanent und auch auf schlechtem Asphalt im Angriffsmodus ist. Dann freut man sich über die ausgezeichnete Rückmeldung der Federelemente. Will man es aber mal etwas gemütlicher haben und sind die Straßen schlecht, sollte man auch die Geschwindigkeit drosseln, um argen Fehlern im Asphalt auszuweichen. Durch den breiten Einstellbereich an den verbauten Komponenten können wenigstens jederzeit Anpassungen vorgenommen werden. Das Handling an sich kann aber durchaus als präzise beschrieben werden, die geplante Linie setzt sie vor allem in engen und mittleren Radien perfekt um, was wiederum für die engen Alpen von Vorteil ist. Auch in schnellen Kurven bleibt sie stabil und ist in ihrer Gesamtheit herrlich intuitiv und leicht zu bewegen.

Die Triumph Street Triple RS ist bedingt empfehlenswert für die große Tour

Gut für die Anreise in die Alpen und etwaige Verbindungsetappen ist, dass die Triumph Street Triple RS neben den sportlichen Qualitäten auch ein gewisses Maß an Tourentauglichkeit besitzt – ein Naked Bike ist nun mal gemütlicher als ein Supersportler. Entsprechend dem RS-Gedanken aber eben doch recht hart, was Fahrwerk und Sattel betrifft, also nur bedingt für die ganz große Tour empfehlenswert. Stattdessen überzeugt sie mit diesem genialen Dreizylinder-Triebwerk und ordentlich zupackenden radialen Brembo M50 4-Kolben-Monobloc-Bremsen, die dem sportlichen Charakter voll und ganz gerecht werden. Auch der Quickshifter unterstreicht dies und lässt sogar die große Schwester Street Triple RS als aussehen – die hat dieses Feature nämlich noch nicht mit an Bord.

Das High-Bike Testcenter bietet optimale Voraussetzungen

Die beste Möglichkeit, seine Traumbikes ausgiebig in den Alpen fahren zu können, bietet das High-Bike Testcenter in Ischgl/Paznauntal - da gibt es alle Bikes quasi zur "freien" Entnahme. Die Topmodelle von Aprilia, BMW, Kawasaki, KTM, Triumph und Yamaha stellt man sich nämlich nicht so ohne Weiteres allesamt in die Garage - in Ischgl kann man sie aber zu konkurrenzlos günstigen Preisen einen ganzen Tag lang mieten und fühlt sich dabei wie im Paradies! Subventioniert wird das Projekt vom Tourismusverband, die Abwicklung der Miete ist denkbar unkompliziert: Einfach ein Wunschquartier für den Alpenurlaub im Paznauntal wählen - dabei spielt es keine Rolle ob man am Campingplatz nächtigt, im MoHo Motorradhotel oder im 5-Strerne-Palast. Die Zimmerpreise sind im Sommer deutlich günstiger als im Winter und das Personal ist auch wesentlich entspannter. Die Partymetropole Ischgl wird zum Mekka für Aktivurlauber und man fühlt sich als Motorradfahrer/in richtig wohl. Wer im Übrigen ohne Motorradausrüstung kommt, kann trotzdem testen: Rukka-Anzüge und Handschuhe, Daytona-Stiefel und Schuberth-Helme können im Testcenter ausgeliehen werden. Die Motorräder reserviert man dann vorab auf der Website vom High-Bike Testcenter.

Ischgl Top of the Mountain Biker Summit 2019

Kommendes Wochenende gehört Ischgl wieder den Motorradfahrern und –fahrerinnen! Im Winter ist Ischgl der Party-Hotspot schlechthin, wer aber auch im Sommer die Partystimmung genießen möchte, besucht Ischgl am besten während des Ischgl Top of the Mountain Biker Summits. Motorradbegeisterte, egal ob Sportfahrer, Allrounder, Kurvenjäger, Quadfahrer, Harley-Cruiser, Scooterfreunde sind herzlich willkommen! Das große Motorradtreffen mit dem einzigartigen Rahmenprogramm findet von 26. bis 28. Juli 2016 statt. Mehr Infos zum Ischgl Top of the Mountain Biker Summit.

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Alle Tests in den Bergen – High-Bike Testcenter Paznaun 2019:

Fazit: Triumph Street Triple RS

Das Topmodell unter den Street Triples verdient die Bezeichnung voll und ganz. In allen Belangen sportlicher als die R-Version präsentiert sich die RS auf der Landstraße als Spaßgerät, das nur wenige Gegner zu fürchten braucht. Auch Trackdays auf der Rennstrecke sind ein Thema, zumal der Motor sehr spitz zu Werke geht, die Brembo-Bremse supersportlich zupackt und das Fahrwerk mit dem Öhlins-Dämpfer herrlich exakt arbeitet. Das Handling ist ohnehin eine Wucht, die Street Triple ist nach wie vor die leichteste in ihrer Klasse. Der serienmäßige Quickshifter festigt die Position des Topmodells noch weiter.

1
Vorteile
  • herrlich sportlicher Motor
  • Quickshifter serienmäßig
  • röhriger Sound
  • exzellente Bremsanlage
  • ABS und Traktionskontrolle Serie und abschaltbar
  • coole Optik
  • wenig Gewicht
1
Nachteile
  • etwas komplizierte Menüführung

Bericht vom 27.07.2019 | 3.925 Aufrufe

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