Mit dem Motorrad in den Urlaub

Mit dem Motorrad in den Urlaub

Das sollte man beim Hängerfahren beachten

Einen Familienurlaub mit Motorradfahren verbinden, davon träumen viele Biker. Doch warum nur träumen, wenn es leicht umzusetzen ist? Ob nun in Österreich selbst, in Italien, Deutschland, Tschechien oder Ungarn – die Zahl der Länder, die mit dem Auto und somit auch mit dem Motorrad zu erreichen sind und einen vielversprechenden Urlaub bieten, ist groß. Für längere Strecken ist der Motorradtransport mit einem Anhänger am angenehmsten. Das gilt es dabei zu beachten.

Der richtige Anhänger

Grundvoraussetzung für eine Urlaubsreise mit Anhängergespann ist eine gültige Lenkberechtigung sowie ein Auto mit Anhängerkupplung. Wer über eine solche nicht verfügt, muss sich nicht zwangsläufig die gesamte Strecke aufs Motorrad setzen, um es ans Urlaubsziel zu befördern, da viele Fahrzeuge problemlos mit einer Anhängerkupplung nachgerüstet werden können. Ein Blick in das Sortiment von Anhängerspezialisten zeigt, dass es verschiedenste Modelle gibt, die einen Motorrad-Transport ermöglichen. Grundsätzlich lassen sich Motorräder auf verschiedenen Anhängertypen transportieren, sofern sie richtig gesichert sind. Am besten eignen sich klassische Motorradanhänger – diese sind in gebremste und ungebremste Typen zu unterscheiden. Für weite Strecken und Touren durch die Berge eignet sich erstere Variante mit eigener Bremsvorrichtung am besten. Das Ankuppeln selbst erfordert kein großes Handwerk und ist in wenigen Schritten erledigt. So geht's:

  1. Die Feststellbremse des Hängers lösen
  2. Den Hänger passend über der Kupplung herunterschrauben und einrasten lassen
  3. Das Abreißseil einhängen
  4. Den Elektroanschluss des Anhängers mit dem Auto verbinden
  5. Das Stützrad einfahren und alle Verbindungen überprüfen
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Die Vorschriften

Eine Biketour durch die Berge ist grandios, doch muss man mehrere hundert Kilometer über die Autobahn, ist der Transport mit einem Anhänger in der Regel komfortabler. Wer mit einem Anhänger in Österreich unterwegs ist, sollte sich in jedem Fall an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h halten, um kein Risiko einzugehen.

Wer mehrere Bikes geladen hat, muss sich zusätzlich an den hiesigen Gewichtsklassen orientieren – Gespanne, die ausschließlich mit einem BE-Führerschein gefahren werden dürfen, unterliegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Vorsicht walten lassen sollte man auch, wenn man mit seinem Bike-Gespann in andere Länder reist. So liegt die Höchstgeschwindigkeit von Personenwagen selbst mit leichten Anhängern in der Schweiz zum Beispiel bei nur bei 80 km/h. Das Fahren an sich sollte kein Problem darstellen, sofern man sich an eine langsamere Kurvenfahrt gewöhnt. Schwieriger wird es jedoch beim Einparken. Hier gilt: Der Hänger bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung der Lenkbewegung. Wer hier noch ein wenig Übungsbedarf hat, kann vorab auf einem Verkehrsübungsplatz in Ruhe ausprobieren, wie man den Hänger mit dem Bike sicher in den Urlaub transportieren kann. Wer die gesamte Ankupplungsprozedur noch einmal verinnerlichen möchte, kann sich dieses Video anschauen.

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Bericht vom 17.07.2017 | 1.539 Aufrufe

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