ACC Nagycenk

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Schmutz und Schweiß für Jedermann / Frau. So oder so ähnlich könnte das Motto für die ACC Serie lauten. Beim Saisonfinale in Nagycenk gab es eine feine und flotte Cross-Country Runde.
Edi Ederer - der schnelle Raika-Keiler aus Schrems berichtet:
Am Wochenende war es soweit und der letzte Lauf der neuen ACC Meisterschaft ging mit einem extra leiwanden Rennen in Nagycenk zu Ende. Aber alles der Reihe nach. Die meisten der rund 200 Starter reisten bereits am Freitag an und nutzten das Training ab 17h um sich mit der 10km langen Runde vertraut zu machen. Am Abend gab's dann noch gemütliche Fahrerlagerstimmung mit Musik zum einstimmen auf den bevorstehenden Renntag. Am Samstag ging es dann für die Anfänger, Damen, Senioren und Jugendlichen schon um 8h los. Zuvor gab es noch eine Einführungsrunde für alle die nicht die Möglichkeit hatten das Freitagtraining teilzunehmen. Die äußeren Bedingungen waren beim ersten Lauf geradezu perfekt, kein Staub und voller Grip unter den Stollen. Beim 2.Lauf waren dann die beiden 4 Takt Klassen am Start und man konnte schon einwenig ahnen das es beim Hauptlauf nochmals richtig warm werden würde in diesem Jahr. Am Nachmittag stand dann der Hauptlauf mit den Klassen Sportfahrer 2 Takt, Semiprofi sowie der Profiklasse an. Die Strecke war mittlerweile schon hart und ausgefahren, mit den Blasen der Fahrer hätte man einen mittleren Pool füllen können!

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Dem Veranstalter gelang es wieder den fliegenden Finnen Simo Kirssi nach Ungarn zu locken, und der zeigte mit seiner 250er 4 Takt Kawa schon beim Training, das am Sieg kein Weg an ihm vorbeiführen wird. Ein weiterer Gaststarter war Mario Hirschmugl, der Proficrosser aus der Steiermark nahm das Rennen ein wenig als Training für den Motocross WM-lauf am Wochenende in Schwanenstadt. Nach dem Start waren bald die Positionen bezogen, Simo Kirssi flog vorne weg und gab allen Startern mal eine Kostprobe wie schnell man mit einem Motorrad eigentlich im Gelände fahren kann An 2. Stelle der Gesamtsieger des ACC, Thomas Günther (Husaberg 450) (D) vor Mario Hirschmugl (KTM 540 SXS). So war dann auch der Zieleinlauf. Dahinter kam noch ein schnelles Paket mit Grisser Thomas vor Happ Dieter, Erich Brandauer und mir durch's Ziel, doch kein Land in Sicht zu den ersten 3. Austrian Cross Country Champion wurde Thomas Günter (Husaberg) vor Stocker Daniel (KTM) und Brandauer Erich (Husaberg). Nach dem Rennen gab es dann erstmal die Siegerehrung des Tages, bevor die Seriengewinner reichlich beschenkt wurden. So wurden die besten KTM Piloten der einzelnen Klassen von KTM Vertriebsboss Oliver Göhring persönlich mit Geschenken überhäuft, und auch den ausgeschriebenen Husaberg Markenpokal mit den fetten Ersatzteilgutscheinen wurden unters Endurovolk gebracht. Nach dem offiziellen Teil ging dann die Party so richtig ab. Eine fette Freestyleshow powerd by Shell ging bei Sonnenuntergang über die Bühne. Als dann gegen 23h alle Kinder schliefen kam noch eine vorerst leicht bekleidete Dame die zur Musik tanzte und durch ganz unglücklich Umstände ihr Kleidung zur Gänze verlor. Nach dem Spektakel gab es dann noch Lagerfeuerromantik bis zum Sonnenaufgang (angeblich, ich war ja schon längst im Bett). Feines Rennen, feine Party, feines Wochenende............
NastyNils - der fast schnelle 1000PS Keiler aus Forchtenstein berichtet
 
Bei den bisherigen ACC Läufen war ich entweder verhindert, behindert oder wurde gehindert daran teilzunehmen. Das Saisonfinale in Nagycenk konnte ich mir jedoch nicht entgehen lassen. Die ungarische Strecke nahe der Grenze ist ja nur 40 Minuten von mir entfernt und sozusagen meine Hausstrecke. Was allerdings nicht zu bedeuten hat, dass ich dort besonders schnell bin. Ich hatte jedoch eine ganz einfach und klare Strategie diesmal ordentliche Rundenzeiten in den Schmutz zu drücken. Ich melde mich nicht wie es sich gehört für die Rookie oder Sportfahrerklasse an, sondern schreib mich in die Semiprofi Klasse ein. Denn dort starten auch die ganz schnellen Profis und somit wird das Rundentempo sehr energisch sein. Ich brauch einfach zur das Tempo der Fahrer vor mir halten und die 8 Runden runterspulen, dachte ich und ging zum Start.
Die ersten 2 Runden lief mein Plan ja noch perfekt, doch in Runde 3 merkte ich plötzlich dass ich etwas über meine Verhältnisse gefahren bin. 1 Sturz, noch ein Sturz und noch ein Sturz. Ich hänge nur noch willenlos an den Griffen meiner KTM EXC 400 und habe auch schon kurz ans aufhören gedacht. Doch dann hab ich eine Runde lang das Tempo ein wenig raus genommen und bin die restlichen Runden recht gemütlich ins Ziel gefahren. Meine grandiose Strategie ging also nicht ganz auf. Gleich nach der Zieldurchfahrt begrüßte mich der große Nesut schon mit seinem Demütigungstanz und freute sich mir 10 Minuten aufgebrannt zu haben. Auch Berzerk war 4 Minuten vor mir ins Ziel gekommen. Doch es gab auch Piloten die langsamer waren als ich. Nicht nur Frauen, Kinder und Senioren...Nein auch richtige Männer mit Muskeln, Kondition und feinen Motorrädern.
 
Hier ein paar Photos vom Event in Nagycenk

Die Lisa Mucha ist nicht nur schnell beim Endurofahren, sondern auch eine ganz eine flotte Hausfrau. Perfekt hat sie mir den Transponder in den Handschuh eingenäht.

Berzerk hat auf seiner Kanten schon mal vorsorglich den Vergaserflansch mit dem Messer eingeritzt. "Geh Burschen! Ich kann LEIDER nicht mitfahren...der Vergaserflansch ist gerissen!". Doch wozu hat man Freunde. Edi Ederer besorgt ganz schnell einen Ersatzteil und schon ist die Kanten wieder fit.

Der große Nesut war auf seiner Suzuki DRZ wieder mal schneller als ich. Die Ursache hab ich auch entdeckt. Er drückt vor dem Rennen wirklich jedes überflüssige Gewicht aus seinem Körper. Damit ich dem nesut schen Demütigungstanz beim nächsten Rennen nicht wieder über mich ergehen lassen muss starte ich beim MAC Rennen in Hornstein mit dem Suzuki-Profi in einem Team.

Der KTM Bürohengst Martin Wabnegger schaffte wie ich grandiose 8 Runden. Das Duell gegen seine KTM Kollegen hat er jedoch verloren.
Die KTM Mitarbeiterwertung:
  1. Hannes Reingruber (8 Runden): 2:16
  2. Oliver Göhring (8 Runden): 2:17
  3. Martin Wabnegger (8 Runden): 2:21
    An dieser Stelle muss natürlich noch erwähnt werden...
  4. NastyNils (8 Runden): 2:15

Auch der Berzerk sah nach dem Rennen nicht mehr ganz so frisch aus. Die 4 Minuten Rückstand auf ihn schmerzen mich doch ein wenig. Da hilft nur hartes Training mit meiner 400er EXC.


Der Husaberg Händler aus den steirischen Bergen. Kurt Winkler gibt mit der Husaberg selbst gerne Gas und hat am 2. Oktober am A1 Ring wieder seinen Husaberg Testtag. Dort können die neuen Husaberg Supermoto- und Enduromodelle getestet werden. Auch das 650er Monstrum ist mit dabei. Bei Fragen einfach den Kurt anrufen:

Kurt Winkler
Pichlhofen 75
A-8756 St. Georgen
Phone: 0664/6171876

   
Bernd Hupfauf von der ACC Serie verspricht für nächstes Jahr eine Fortsetzung der Serie. Ziel für 2005 sind 6 Läufe. Die ACC Serie ist meiner Meinung nach eine feine Sache. Das Event ist in 7 Gruppen eingeteilt. Von Anfänger, Damen, Oldies über Hobbypiloten bis hin zu den Profis ist für jeden eine Liga dabei um sich mit Gleichwertigen zu messen. Der Streckenverlauf ist meist flüssig und unwürdiges Gezerre im Gelände bleibt einem erspart. Für Enduropiloten welche einmal Racing-Luft schnuppern wollen sicherlich die beste Wahl. Die Stimmung im Fahrerlager ist ebenfalls sehr cool. Wer das erste mal in der Rookie Klasse mit dabei ist wird von den Profis nicht belächelt und schief angesehen, sondern ist sofort im Endurofahrerlager herzlich willkommen. Das ist nicht bei jedem Motorsport selbstverständlich. Ich bin nächstes Jahr auf alle Fälle wieder mit dabei. Würde mich freuen wenn ein paar 1000PSler mit am Start stehen.
Bernd Hupfauf von der ACC Serie. Gratulation zum lässigen Event. Freue mich schon auf nächstes Jahr.
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Bericht vom 31.08.2004 | 4.840 Aufrufe

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