Evolution Speed Triple

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Die Evolution stoppte auch nicht bei Triumph. Nur kommt die Speedy nicht in die Jahre wie so mancher.
Triumph Speed Triple

 Evolution eines Kultmotorrades

 
Seit ihrer viel beachteten Premiere 1994 ist die TRIUMPH Speed Triple aus der Motorradlandschaft nicht mehr weg zu denken. Damals schuf sie ein neues Marktsegment das der unverkleideten Landstraßensportler und ist dank feiner Weiterentwicklung bis heute das prägende Modell in diesem Sektor geblieben. Gleichzeitig steht die Speed Triple als Synonym für den Erfolg des britischen Traditionsherstellers TRIUMPH.

Der ganz große Wurf
gelang TRIUMPH mit der ersten Überarbeitung im Jahr 1997, als die Speed Triple ihr bis heute charakteristisches Gesicht mit den beiden kleinen Rundscheinwerfern bekam. Mit Einführung der ebenfalls prägenden Einarmschwinge und des Leichtmetall-Brückenrahmens im Rohrdesign verdiente sie sich den Ritterschlag als Streetfighter von der Stange das begründete endgültig die Ausnahmestellung der Speed Triple im weltweiten Motorradkosmos.
 


Bei der ersten Vorstellung der Speed Triple 1994 wird bei TRIUMPH niemand geahnt haben, welch ein Erfolg diese Kreation einmal werden würde: Mit weltweit mehr als 35000 verkauften Motorrädern seit Markteinführung 1994 hat sich die Speed Triple zum beliebtesten TRIUMPH-Modell der Hinckley-Ära gemausert der anfänglichen Kritik der Fachwelt zum Trotz. Doch nicht nur die eingefleischten Motorradfahrer zeigten sich begeistert von der TRIUMPH Speed Triple, auch Hollywoods Filmemacher waren von der martialischen Optik besonders angetan. Insofern wundert es nicht, dass sie in den Kino-Hits Matrix und Mission Impossible 2 eine bedeutende Rolle übernehmen durfte.

Das Kultmotorrad kommt in den Farben Blazing Orange, Matt Black, Fusion White und Jet Black zum Preis von 14.390 Euro (Österreich) in den Handel. Das anlässlich des Jubiläums aufgelegte Sondermodell Speed Triple 15th Anniversary SE wird in einer limitierten Stückzahl von 150 Exemplaren aufgelegt und wird ab März zum Preis von 15.190 Euro für einige Glückliche zu haben sein.

 
Die Modellhistorie der TRIUMPH Speed Triple
1994

Der erste Auftritt der Speed Triple. Auf Basis des Sportlers Daytona schlägt TRIUMPH das bis dato vollständig unbekannte Kapitel unverkleideter Landstraßensportler im puristischen Outfit auf. Nur durch das Weglassen der Verkleidung und unter Beibehaltung der Lenkerstummel kreierten die TRIUMPH-Entwickler mit der Speed Triple T300 einen echten Klassiker. Der druckvolle 885 cm3- Dreizylinder leistet maximal 98 PS und stammt wie der Rahmen, die Räder, Radaufhängungen und Bremsen von der Sportschwester Daytona 900. Ihr leistungsstarkes flüssigkeitsgekühltes Dreizylinder Herz und die raue, puristische Attitüde

machen aus ihr vielleicht den ersten neuzeitlichen Café Racer, und eine eigene Rennserie Auch eine neue Rennserie, die Speed Triple Challenge, findet in England und Deutschland auf Anhieb viele Fans.

1997

Als T509 zementiert die zweite Generation der Speed Triple ihren Ruf als Kultmotorrad. Wiederum basierend auf dem Supersportler Daytona T595 kommt die Speed Triple T509 mit einem 106 PS starken 885-Kubik-Triple mit Kraftstoffeinspritzung, einem innovativen Leichtmetall-Brückenrahmen im Rohrdesign, hochwertiger und einstellbarer Federelemente sowie dem Alleinstellungs-
merkmal Einarmschwinge.Die Speed Triple wird rundherum eigenständig, doch insbesondere der Wechsel von einem großen Rundscheinwerfer zu den beiden Spotlights ist das Meisterstück, das die einzigartige Speed Triple-Identität begründet.

1999

Äußerlich kaum vom Vorgängermodell zu unterscheiden, übernimmt die 99er Speed Triple entsprechend der weiterentwickelten Daytona den 955-Kubik-Motor, entsprechend dem Einsatzzweck als Landstraßenräuber modifiziert:

Bei leicht gestiegener Spitzenleistung von 108 PS wird die Drehzahlmitte noch einmal deutlich drehmomentstärker, das Trockengewicht bleibt mit 196 Kilo gleich.


2002

Triumph bringt die Speed Triple mit neuer 955i-Spezifikation und einer Maximalleistung von 120 PS. Der typische Glupschaugen-Look der Speed Triple bleibt, eine überarbeitete Sitzbank erhöht den Fahrkomfort wie die Sozius tauglichkeit.

Einige mutige Farboptionen wie ein flippiges Pink kommen hinzu, und während die Speed Triple werkseitig eher gediegener daher kommt, wird sie in den weltweiten Tuningshops radikal minimalisiert.

 


2005

Von Grund auf überarbeitet mit einem neuen 1050 cm3 Dreizylinder und völlig neuem Fahrwerk. Die Nennleistung wuchs auf 130 PS, doch viel imposanter wirkt das Drehmoment, das sich ab 2000 U/min wie ein Tritt in den Rücken bemerkbar macht und in der Spitze 105 Nm bei 5100 U/min mobilisiert.

Die markanten Doppelscheinwerfer bleiben, der Rest wird radikaler, kürzer, kompakter und geduckter. Die Speed Triple wie wir sie heute kennen wird geboren. Außerdem neu: Bremsen, Federelemente, Räder, Instrumentarium und ein Trockengewicht von 189kg.


2008

Mehr optimiert als modifiziert geht die Speedy in ihr vierzehntes Jahr. Veränderte Kühlerabdeckungen sorgen für eine deutlich homogenere Erscheinung, das umgestaltete Heck mit neuem Hilfsrahmen und polierten Edelstahl-Hitzeblechen bekommt durch kugelgestrahlte Aluminium-Soziusrasten und eine neue Klarglas-Rücklichteinheit samt filigranerem Kennzeichenhalter den letzten Schliff. Eine konische Aluminium-Lenkstange macht den Auftritt wertiger und verbessert das Einlenkverhalten. Auffällige Mehrspeichen-leichtmetallräder mit Supersport-Pneus sehen gut aus und verringern die ungefederten Massen, kräftig aufgewertet
zeigen sich die Bremsen durch radial montierte Brembo-Vierkolbenfestsättel mit vier Einzelbelägen und einer Radialpumpe. Bei 132 PS Leistung, 105 Newtonmeter Drehmoment und einem Trockengewicht von 189 kg stellt die Speed Triple von 2009 die stärkste und leichteste Version überhaupt dar.

2009

Aus Anlass des 15jährigen Jubiläums legt TRIUMPH ein limitiertes Sondermodell der Speed Triple auf. Die Sonderedition kommt auf Basis der 2009er Speed Triple in der Sonderfarbe Metallic Phantom Black mit komfortabler Gel-Sitzbank sowie mit Flyscreen und Bugspoiler in Fahrzeugfarbe.

Von Hand aufgebrachte rote Zierstreifen auf den Felgen harmonieren mit den ebenfalls roten 15th Anniversary Special Edition-Schriftzügen am Fahrzeugheck und auf der Flyscreen. Die große Bedeutung dieses Modells für TRIUMPH wird durch die Unterschrift von Firmeninhaber John Bloor auf dem Tank verdeutlicht, der seinen Schriftzug erstmals für die 15th Anniversary Special Edition der Speed Triple freigibt.


 

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 Die schönste Speedy aller Zeiten ist...

Speedy 1994

Speedy 1997

Speedy 1999

Speedy 2002

Speedy 2005

Speedy 2008

Speedy 2009

 

 
 

Interessante Links:

Text: Triumph, kot
Fotos: Triumph

Autor

Bericht vom 12.12.2008 | 9.319 Aufrufe

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