Coole Roadtrips durch Europa

Europa Touren mit dem Motorrad

Die Mutter aller Roadtrips liegt in den USA und sollte mit einer Harley erobert werden. Die Route 66 quer durch die USA, von Chicago nach Santa Monica.

Hier warten Abenteuer, nicht zu vergessen die Stopps an der Berühmten Cadillac Ranch bei Amarillo oder der Blau Wal in Catoosa, oder die alten Casinos in Kalifornien lassen Träume wahr werden.

Doch natürlich kann und will nicht jeder in die USA reisen. Nicht nur, dass es eine kostspielige Angelegenheit ist, auch die Einreisebestimmungen sind kompliziert und schrecken ab. Doch auch in unserer Nachbarschaft warten einzigartige Erlebnisse und unvergessliche Touren! Das hat viele Vorteile, zum Beispiel kann man in der Regel überall mit seiner gewohnten EC Karte bezahlen und ist mit den Gepflogenheiten vertraut. Sollte es nötig sein, dann ist man bei einer solchen Tour sehr schnell wieder zu Hause.

Roadtrip Europa: Warum in die Ferne schweifen?

Man kann in Europa geniale Touren machen, man braucht nur einen Plan, mindestens drei Wochen Urlaub und gutes Wetter. Das Schöne ist, dass diese Touren sehr wenig Vorbereitung benötigen, man schnell vor Ort ist und sich teilweise nicht einmal im Voraus um Unterkünfte kümmern muss. Das gilt zum Beispiel im Norden Europas, wo man aufgrund des Jedermannrechts beinahe überall wild zelten darf und so echte Freiheit erleben kann. Das ist richtig cool!

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Roadtrip zum Nordkap in Skandinavien

Diese Tour hat eine Länge von 5500 Kilometer und dauert mindestens 3 Wochen.

Die ursprüngliche Natur im Norden Europas lässt viel Raum zum Schwärmen. Natürlich ist das Klima hier etwas rauer als im Süden, doch die Erlebnisse trösten darüber hinweg. Unendliche Wälder, eine einzigartige Lichtstimmung und wilde Fjorde warten darauf, entdeckt und erobert zu werden.

Ein guter Startpunkt für den Nordkap-Roadtrip ist Oslo, das sich auf jeden Fall zu besichtigen lohnt. Nun geht es über Trondheim nach Tosbotn und von dort aus nach Schweden. Hier folgt man am besten der Europastraße E12 bis nach Umeå, wobei es faszinierende Aussichten zu bewundern gibt, weshalb man ausreichen Zeit einplanen sollte. In Umeå nimmt man die Fähre nach Finnland und landet in Vaasa an. Das kleine Städtchen lädt zu einem Aufenthalt ein. Hier kann man die sprichwörtliche skandinavische Gastfreundschaft und das Hygge-Gefühl in vollen Zügen genießen.

Weiter im Norden herrscht Natur pur. So viel Wildnis findet man an kaum einem anderen Ort auf der Welt. Hier gibt es Nationalparks und Naturschutzgebiete, in denen man richtig zur Ruhe kommen kann. Hat man sich ausreichend entspannt, geht es weiter nach Olderfjord auf die Europastraße 69, die bis zum Nordkap führt. Das nördliche Ende Europas bietet einen spannenden Blick über das Eismeer und das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein.

Was muss man im Norden mit dem Bike beachten?

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen unbedingt eingehalten werden, sonst kann es teuer werden.
  • Viele Straße sind mautpflichtig, doch Motorradfahrer sind davon oft ausgenommen.
  • Eine gute Planung bezüglich der Tankfüllungen lohnt sich. Gerade in Norwegen sind Tankstellen manchmal dünn gesät.

Unterwegs durch Great Britain von Cornwall nach Schottland

Die 1.200 Kilometer dieser Tour nehmen gute zwei Wochen in Anspruch.

Die Insel ist überschaubar und bietet durch ihre Einzigartigkeit spannende und beeindruckende Erlebnisse. Das Wetter ist nicht immer perfekt, doch die Landschaft sucht ihresgleichen. Man muss beachten, dass in England Linksverkehr herrscht. Das braucht am Anfang etwas Konzentration, doch man hat sich schnell daran gewöhnt.

Den Trip kann man in Cornwall starten, das ist die südwestlichste Grafschaft. Hier gibt es zahlreiche Strände, an denen sich begeisterte Surfer tummeln. Es gibt also immer etwas zu schauen. In Falmouth kann man eine Whale-Watching-Tour machen und fährt dann inspiriert und tief berührt von diesem Erlebnis weiter. Wer auf wildes Zelten steht, macht im Dartmoor Nationalpark Halt und genießt die Natur. Über Bristol geht es nach Newport, Swansea und nach Saint Davids. Die typischen Felder und Küstenbereiche, die man instinktiv mit England verbindet, kann man hier live erleben. In Liverpool sollte man einen Zwischenstopp einlegen, die Beatles „besuchen“ und einen Stadtbummel machen, um dann weiter in Richtung Norden zu fahren.

Auf dem Weg nach Schottland kommt man am Lake District vorbei, dem größten Nationalpark der Insel, der zu ausgedehnten Wanderungen und zum Klettern einlädt. Doch hier ist die Tour noch nicht zu Ende, denn das berühmte Glasgow wartet. Die schottische Stadt hat ein besonderes Flair, ist aber nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Edinburgh. Schottlands Landschaft bietet unzählige Möglichkeiten, die Natur in vollen Zügen zu genießen, sei es beim Kanufahren, Wandern oder bei entspannten Aufenthalten an der rauen See.

Viele weitere Touren sind denkbar

Diese beiden Routen sind eine kleine Inspiration. Sie können natürlich nach Herzenslust abgewandelt werden, oder man reist in den Süden und kurvt durch Spanien, erobert Rumänien auf dem Bike oder fährt bis nach Griechenland. Das Schöne ist, dass man auf den Europastraßen immer gut vorankommt. Diese Fernstraßen bilden ein Netz durch Europa, Zentral- und Kleinasien und haben eine Länge von insgesamt 50.000 Kilometern. Sie sind gut erkennbar an dem weißen E auf grünem Grund. Diese Straßen sind in der Regel gut ausgebaut und man kann sich optimal an ihnen orientieren.

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Bericht vom 31.10.2019 | 149 Aufrufe

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