Neues Begutachtungsintervall für Motorräder und Mopeds

Neues Begutachtungsintervall für Motorräder und Mopeds

Die Arge 2Rad befürwortet die Umstellung auf 3-2-1

Bei den Autos wurde es schon längst eingeführt, nun ist es endlich auch bei den Motorrädern und Mopeds so weit: Das Begutachtungsintervall wird auf die Regelung 3-2-1 umgestellt, also die erste Begutachtung erst drei Jahre nach der ersten Zulassung, dann zwei Jahre nach der ersten Begutachtung und schließlich ein Jahr nach der zweiten und jeder weiteren Begutachtung, also erst ab dem fünften Zulassungsjahr jährlich.

Die 37. KFG-Novelle sieht vor, das § 57a KFG-Begutachtungsintervall für die Klasse L (Motorräder und Mopeds), umgangssprachlich auch gerne „Pickerl“ genannt, an die Regelung der PKW anzupassen. Der bis dato jährliche Rhythmus wird an die Regelung 3-2-1 angepasst. „Diese Änderung wird von uns sehr begrüßt“, so Karin Munk, Generalsekretärin der Arge 2Rad, dem Dachverband der österreichischen Zweiradimporteure und Zweiradindustrie.

„Durch die Einführung dieses neuen Intervalls, erspart sich der Käufer drei Begutachtungen in den ersten vier Jahren – das ist beim heutigen technischen Stand der Fahrzeuge durchaus zulässig und kann mit dem Auto verglichen werden,“ so Munk weiter.

Die Änderung soll per 1.3.2020 geltend werden. Das einzige Problem an dieser durchaus positiven Änderung könnte für Vielfahrer entstehen, die sich ein neues Motorrad kaufen – das Pickerl selbst muss dann nämlich die ersten drei Jahre halten. An der Honda Africa Twin unseres Varahannes sieht man bereits nach nicht einmal einem Jahr enorme Abnützungserscheinungen…

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Bericht vom 02.09.2019 | 2.345 Aufrufe

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