Triumph Adventure Experience 2019

Triumph Adventure Experience 2019

Offroad-Training im Enduropark Meltewitz

Irgendwie ist es mit Reiseenduros so wie mit den SUVs. Sie können viel mehr, als ihnen die meisten ihrer Besitzer zumuten. Triumph Deutschland hat deshalb zusammen mit dem Enduro Action Team eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, wo man die geländegängigsten Modelle der Marke schmutzig machen konnte, um einmal selbst zu erFAHREN, was wirklich geht. Wir waren dabei!

Größter Offroad-Park Deutschlands

Das Trainingsgelände in der Nähe von Leipzig ist das größte und vielseitigste seiner Art in Deutschland und liegt in einem 120 Hektar großen Steinbruch, wovon gut 80 Hektar für die Endurotrainings bzw. auch -touren nutzbar sind. Von Schotter, Kies, Waldwegen, Wasserstellen, Wiesen und Single-Trails ist alles dabei, was das Offroader-Herz erfreut, steile Auffahrten fehlen genausowenig wie knifflige Waldpassagen oder richtig ruppige Abschnitte. Dazu wartete neben den aktuellen Tiger- und Scrambler-Modellen von Triumph ein Team an gut geschulten Instruktoren auf die Teilnehmer, welches mit Witz und Können die Laune hoch und die Sturzquote niedrig hielt.

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Ein Event für alle

Die Motivation für die Teilnahme am Training war so unterschiedlich wie die zur Verfügung gestellten Motorräder. Ob als Vorbereitung für die große Reise, erste Berührungen mit unbefestigten Wegen oder um seine Fahrtechniken Offroad zu verbessern – die Einteilung in verschiedene „Leistungsgruppen“ sorgte dafür, dass keiner überfordert wurde und sich auch keiner langweilen musste. Vom rüstigen Pensionisten, der seit seinem 15. Lebensjahr Enduro fährt, bis hin zum Schauspieler, der mit seiner Speed Triple sonst auf der Rennstrecke zuhause ist und davor noch nie Offroad unterwegs war. Ob dem Schotter-Anfänger, Fortgeschrittenen oder auch Profi, hatte dieses Event allen vor allem eines zu bieten: Fahrspaß ohne Ende.

21 Zoll vorne als Vorteil

Schon das gemeinsame Aufwärmen wurde humorvoll durchgezogen, mit abgesenktem Luftdruck aber Serienbereifung ging es auch schon bald ins Gelände. Wo sich die Modelle mit 21-Zoll-Vorderrad naturgemäß am wohlsten fühlten. Wer also wirklich regelmäßig auf unbefestigten Wegen unterwegs sein will, wird bei Triumph mit der Tiger 800 XC oder der neuen Scrambler 1200 am glücklichsten werden. Sie schlucken einfach am meisten und stecken dank großzügiger Federwege Unebenheiten auch im zügigen Tempo locker weg. Ob man bei der Scrambler zum Topmodell XE oder zur XC greift, ist dann eher eine Frage des Geldbeutels bzw. der Körpergröße – für alle unter 1,80 Meter wird die XC womöglich das zugänglichere Modell sein, ohne dass man deshalb Offroad wirkliche Abstriche machen muss, sind doch schon 200 Millimeter Federweg vorne und hinten (die XE bietet 250!) gutes Reiseenduro-Niveau. Aber auch mit der straßenorientierten Tiger 800 XR oder der schweren Tiger 1200 muss man keineswegs stehenbleiben, wenn der Asphalt unter den Reifen ausgeht – auch da geht Offroad weit mehr, als viele glauben. Wenngleich das

Fahrwerk dann bei forscherer Gangart schon zum Durchschlagen neigt – Schotterstraßen, Feldwege und die eine oder andere rumpelige Passage sind aber kein Problem. Was speziell auf Reisen, wo man sich die Fahrbahnbeschaffenheit nicht immer aussuchen kann, wichtig ist. All diese Fahreindrücke konnte jeder für sich selbst herausfinden, die anwesenden Techniker von Triumph ließen keine Zusatzfragen zum jeweiligen Modell offen.

Fortsetzung erwünscht

Ein solches Enduro-Training ist übrigens genauso jenen durchaus einmal zu empfehlen, die keine großen Offroad-Ambitionen hegen – weil es auch für die Straße viel bringt, einfach einen besseren Motorradfahrer aus dir macht. So nahm am Ende des Tages jeder einzelne Teilnehmer für sich wertvolle Erkenntnisse mit. Auch die Veranstalter von Triumph Deutschland, die nicht zuletzt aufgrund des positiven Feedbacks diese Adventure Experience zum regelmäßigen Event machen wollen. Eine tolle Idee! Wobei man bei zukünftigen Auflagen womöglich dafür sorgt, dass mehr von den XC-Modellen verfügbar sind, um die naturgemäß das größte G’riss herrscht, bzw. sämtliche Motorräder mit Stollenreifen ausgestattet werden. Denn nicht immer hat man strahlenden Sonnenschein – und wenn’s matschig wird, schwitzen die Teilnehmer nicht nur wegen der Hitze, die an diesem letzten Juni-Wochenende in Sachsen mit bis zu 40 Grad auch schon eine Herausforderung war. Wir freuen uns jedenfalls auf eine Fortsetzung.

Wolf

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Bericht vom 02.07.2019 | 1.167 Aufrufe

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