Roots of Türnitz, Enduro ÖM

Bernhard Schöpf machte klar, wer momentan in der ÖM das Sagen hat

Ein Klassiker ist wieder zurück. Schon seit 2005 fest im Endurokalender verankert, konnte heuer endlich wieder stattfinden.

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Der Enduro Klassiker in den NÖ Voralpen wurde heuer mit Prachtwetter belohnt. Und das gesamte Team rund um Philipp Bertl haben es sich auch verdient, denn neben dem aufwändigen Streckenbau mit neuen Brücken, waren viele super freundliche Streckenposten fleißig unterwegs und sorgten für gute Stimmung auf und neben der Strecke. Das Fahrerlager rund ums Sägewerk mit der Abkühlung in der Traisen einzigartig. Auch die Gastro mit Foodtruck konnte sich sehen lassen. Bei welchem Rennen gibts schon eine Bewirtung mit Falstaff Auszeichnung? 360 StarterInnen konnten am Samstag die Strecke so richtig auskosten und genießen, denn da war die Runde noch pick fein angerichtet. Beim Zeittraining für die Startaufstellung am Rennsonntag ging es dann schon richtig zur Sache. Schon da machte ÖM Rückkehrer Benni Schöpf mit 18 Sekunden Vorsprung klar, wer in Türnitz den Anspruch aufs oberste Podest hat. Wer immer noch nicht genug hatte, der konnte nach dem Zeittraining ein paar Runden anhängen.

Sonntag ist Renntag

Aufgrund der hohen Nachfrage an Startplätzen, wurde der Renntag auf 2 Rennen aufgeteilt, um den Ablauf auf der Strecke flüssiger zu gestalten. So waren die ÖM Fahrer, die Klassen E1,2 und 3 am Vormittag am Start. Am Nachmittag dann die Senioren, Damen, Jugend und die Teamklasse. Die Renndistanz am Nachmittag wurde auf 2 Stunden reduziert, da hatte bestimmt keiner etwas dagegen, denn die Strecke war durch das Training am Vortag und dem Rennen am Vormittag schon ordentlich hergerichtet. Die heißen Temperaturen machten es auch nicht einfacher. So stand die Sicherheit im Vordergrund, und auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

Beim 3 Stunden Rennen am Vormittag startete Benni Schöpf aus der Pole und hatte so von Beginn an freie Fahrt. Nutzte so gleich die erste Runde um einen kleinen Polster heraus zufahren, baute diesen kontinuierlich aus und verwaltete den Vorsprung bis zum Rennende. Dahinter setzten sich die Feichtinger Brüder fest, wobei am Ende Walter die Nase vorne hatte. Christoph Heinz war erstmals in der Saison knapp am Podium dran, war ständig in Sichtweite und sammelt weiter fleißig Meisterschaftspunkte. Spannend war auch die Aufholjagd von Dieter Rudolf der am Vortag noch in Kroatien trainierte, musste so als Letzter Starten und kam noch auf Rang 5.

Bei den Junioren feierte Klaus Bischof seinen ersten Sieg, dahinter gab es eine spannende Aufholjagd. Der gesamt Führende Thomas Hecher verlor seinen Bremshebel, fand in auf der Strecke und nach erfolgter Reparatur zündete er den Turbo. Fuhr zum Schluss um eine Minute pro Runde schneller als Benni Schöpf und konnte in der letzten Runde noch Moritz Purgstaller vom 2. Platz verdrängen.

In der ÖM Jugend ging der Trainingsschnellste Valentino Hutter in Führung, doch von hintern holte Luca Kropitsch stetig auf, überholte seine Konkurrenten und übernahm bei Rennhälfte die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Hutter verlor kurzzeitig Platz zwei, gab in der letzten Runde nochmals alles und setzte sich vor Lorenz Steinkellner durch.

Die Sieger der weiteren Klassen:

E1 Jan Wunderlich E2 Jeremias Iby E3 Robert Scharl Damen Jana Schal Senioren Oliver Leitner Junioren Fabian Kaltenbrunner

Nachdem dies das erste 3h Rennen in diesem Jahr war, brachte diese die Ergebnisse zum Teil etwas durcheinander. 3 Stunden sind eben doch anders als Rennen im klassischen Modus. Speziell wenn die Strecke fordernd und dazu hohe Temperaturen herrschen. Somit ein mehr als würdiges Comeback in Türnitz.

Alle Ergebnisse unter Link-Text

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Bericht vom 08.06.2022 | 522 Aufrufe

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