ÖEC / Enduro ÖM Pramlehen 2020

Er kam, sah und siegte! WESS Champ Lettenbichler on fire.

Der WESS Weltmeister Mani Lettenbichler zeigte im Lunzer Wald wo der Hammer hängt! Benni Schöpf hielt mit der kleineren 250er 4T aber super dagegen. Topp Veranstaltung von Karl Pechhacker und seinem Team!

Wenns läuft, dann läufts! Denn während fast sämtlich Enduro Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum stillstehen, zieht der ÖEC durch und legt nebenbei die Qualität der Veranstaltung auf ein neues Niveau. Dass der Endurocup heuer auch die ÖM austrägt, sorgt für ein in Österreich nie dagewesenes Niveau an Fahrern! Denn neben den schnellsten Piloten aus Österreich schwappt die Welle immer mehr Richtung Deutschland und zieht auch von dort mehr und mehr Fahrer an. Das Highlight war sicher das Antreten des aktuellen WESS Champion und KTM Werksfahrer Mani Lettenbichler. Er kam übrigens aus der aus der ersten Runde zurück, als noch nicht mal alle 350 Piloten ins Rennen gestartet waren! Zur Info, ein guter Hobbyfahrer benötigt für gewöhnlich dafür knapp eine Stunde! Er vereint momentan Speed und Technik wie kaum ein anderer.

Lettenbichler vorne weg

Damit ist auch schon klar, wer von der ersten SP weg die Nase vorne hatte. Aber dennoch hielt Benni Schöpf als einziger mit SP Zeiten unter 7 Minuten noch sehr gut mit. Leider sorgte ein Sturz gleich an dem Start in die erste SP für etwas mehr Zeitabstand. In der Liga zählt halt jede Sekunde und damit war der Traum eines Sieges schon nach wenigen Metern abgehakt! Knapp dahinter konnte Thomas Hostinsky den dritten Platz mit nach Hause in die Slowakei nehmen. Damit gab es ein richtig internationales Podium. Sehr positiv überraschte Michael Walkner. Er entwickelte sich die letzten zwei Saisonen zum vielversprechenden Hardenduro Spezialisten. Zeigt nun aber auch schon seine schnellen Qualitäten. Damit war ihm auch der Sieg in der Juniorenwertung sicher. Da haben wir in Zukunft auch international nach dem Rücktritt von Lars Enöckl wieder ein heißes Eisen im Feuer! Aber neben der ganzen spannenden Rennaktion auf der Sonderprüfung darf nicht auf die Rahmenbedingungen vergessen werden. Denn die Strecke bot wahrscheinlich die besten Bedingungen die wir in den letzten 21 Jahren in Pramlehen je gesehen haben (ja, ich glaub ich war bei so ziemlich jeder Veranstaltung dabei). Der Boden war griffig bis zur letzten Runde und die schweren Streckenelemente die bei nassen Bedingungen sonst für echte Schweißausbrüche sorgen (Anstrengung und Angst), machten diesmal richtig Spaß. In 5 Stunden Rennzeit mussten 3 Runden und 3 Sonderprüfungen gefahren werden. Die ÖM Fahrer durften noch eine Runde mi SP anhängen.

ÖM Gesamtwertung

In der ÖM Wertung liegt damit Benni Schöpf mit zweit Siegen (Lettenbichler startete nicht in der ÖM Wertung) in Führung vor Thomas Hostinsky und Walter Feichtinger. Bei den Junioren führt Patrick Riegler vor Marcel Schnölzer und Kilian Zierer.

Sehr bemüht, und dann kam doch noch der Regen….

Karl Pechhacker und sein Team waren extrem bemüht, um alle Corona Auflagen bestens zu erfüllen und ließen bis zum Schluss nicht nach, um auch zukünftige Veranstaltungen nicht zu gefährden. Unzählige Helfer und Streckenposten sorgten so für einen reibungslosen Ablauf. Extra zu erwähnen sind auch die Bemühungen um den Nachwuchs. Neben den Rennen der Kleinsten am Samstag, wurde für Sonntag extra ein Guide gestellt, der die Jungspunde (bis 85ccm) das ganze Rennen über begleitete und managte! Das Wetter hielt dann bis kurz vor der Siegerehrung durch und öffnete erst dann die Schleusen. Ein Rennwochenende in Lunz ohne Regen geht halt doch nicht, Tradition muss sein!

Weiter geht es bereits am 29.&30.8. beim Ötscher Race. Jetzt heißt es schnell sein, nicht nur auf der Strecke sondern auch bei der Anmeldung!

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Bericht vom 05.08.2020 | 1.489 Aufrufe

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