Sandro Cortese ist neuer Weltmeister der Supersport-600-Klasse

Sandro Cortese ist neuer Weltmeister der Supersport-600-Klasse

Der Deutsche holt mit Yamaha und Pirelli den Titel

Es war ein echtes Herzschlagfinale: Erst beim letzten Lauf der diesjährigen Supersport-Weltmeisterschaft in Katar holte sich Sandro Cortese in weltmeisterlich abgebrühter Manier den Titel. Ganze 18 Jahre nach Jörg Teuchert schaffte es damit wieder ein Deutscher, die WM-Krone in dieser heiß umkämpften Klasse zu erringen. Dass Cortese in dieser Saison erstmals mit einem seriennahen Motorrad an den Start ging und als „Rookie“ auf Anhieb den Titel holen konnte beweist die hohe fahrerische Klasse des 28-jährigen Berkheimers. Der WM-Coup gelang Cortese mit einer Yamaha YZF-R6 des Kallio Racing Teams, die wie alle Motorräder dieser Klasse mit PIRELLI DIABLO™ Supercorsa SC-Reifen ausgerüstet ist.

Die Aufgabe für Sandro Cortese vor dem finalen Lauf der Supersport-WM (WorldSSP) in Losail (Katar) war klar: Um seinen knappen Vorsprung von fünf Punkten auf seinen WM-Kontrahenten Jules Cluzel (F) zu verteidigen, musste er auf jeden Fall einen Sieg des Franzosen verhindern. Gesagt, getan: Von Beginn an fighteten die beiden Titelkandidaten verbissen um die Spitze, wobei der spätere Sieger Lucas Mahias konstant ganz vorne mit dabei war, sich aber immer fair aus dem WM-Duell heraushielt. Als nach zahlreichen Überholmanövern Cluzel dann in der letzten Runde alles auf eine Karte setzte und bei einem Angriff auf Cortese und Mahias von der Strecke rutschte war dem Deutschen der Titel nicht mehr zu nehmen.

Für den sympathischen Oberschwaben ist dies der zweite WM-Titel seiner Karriere, bereits im Jahr 2012 war er in der Moto3™-Kategorie (FIM-Motorrad-Weltmeisterschaft) – also mit einem Prototypen-Rennmotorrad – Weltmeister geworden. Cortese gehört damit zu einem exklusiven „Club“, denn erst drei Rennfahrer vor ihm (Johnny Cecotto, John Kocinski und Max Biaggi) konnten wie er sowohl einen Titel in einer Prototypen-Rennserie als auch im seriennahen Rennsport einheimsen.

„Es freut mich riesig, dass wir mit Sandro Cortese nach langer Zeit wieder einen deutschen Champion in der Supersport-WM feiern können“, sagt Michael Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Zweiradreifen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Benelux von PIRELLI. „Nicht minder erfreulich ist Platz vier des Schweizers Randy Krummenacher und der siebte Rang von Thomas Gradinger aus Österreich. Das zeigt für mich eindeutig, dass wir jetzt auch im deutschsprachigen Raum wieder Fahrer haben, die auf internationalem Niveau ganz vorne mitfahren können!“

Die Weltmeisterreifen von Pirelli für jedermann

Ganz nebenbei hat Cortese auch noch eine weitere Ehrung eingeheimst: Als Fahrer mit der größten Anzahl an schnellsten Rennrunden über die gesamte Saison bekam der schnelle Oberschwabe den „Pirelli Best Lap Award“ überreicht. Die Erfahrungen, die sowohl Sandro Cortese als auch seine Mitstreiter während der Trainings und in den Rennen machen, tragen dabei ständig zur Weiterentwicklung der Sport- und Rennreifen von PIRELLI bei: Getreu dem Motto von Pirelli: „We sell what we race, we race what we sell“ sind alle Reifentypen, die im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft (WorldSBK) zum Einsatz kommen auch im normalen Reifenhandel für jedermann erhältlich.

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Bericht vom 07.11.2018 | 896 Aufrufe

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