Honda CB1000R 2020

Honda CB1000R 2020

Das überarbeitete Neo Sports Cafe-Spitzenmodell

Als Honda die Nachfolgerin der futuristischen CB1000R im Neo Sports Cafe-Style präsentierte, gingen die Meinungen bezüglich Design stark auseinander: Diejenigen, die das Vorgängermodell liebten, waren nicht unbedingt begeistert von den vielen Retro-Elementen, alle anderen waren aber durchaus angetan von diesem neuen Stil, der nun bei fast allen Naked Bikes der Japaner Einzug gehalten hat. Nun, an das Design haben wir uns nun gewöhnt, für 2020 stehen die ersten Retuschen an.

Die Änderungen an der Honda CB1000R werden von Honda als raffinierte Design-Updates bezeichnet, die den Premium Look weiter erhöhen und die Präsenz des Bikes unterstreichen. Nun, ich würde sagen, die CB1000R ist eindeutig als solche im typischen Neo Sports Cafe-Stil erkennbar und bleibt somit ihrer Linie treu. Dass Gabelbrücke und Lenkeraufnahme nun in Schwarz gehalten sind und die Silber-Akzente ersetzen, wird wohl nur all jenen auffallen, die sich tatsächlich bei der CB1000R davor daran gestoßen haben. Auch der nun in der Farbe Metallic Matte Ballistic Black eingefasste Scheinwerfer passt gut zum Gesamtauftritt der Maschine, macht sie aber wohl weder hübscher noch hässlicher. Schließlich wirken auch die Farbanpassungen am hinteren Federbein und an den vorderen Bremsscheiben, die durch einen Racing-Streifen über den Tank in Silber abgerundet werden, sehr stimmig und erhalten das hochwertige Finish, das die CB1000R auszeichnet.

Die Honda CB1000R 2020 behält ihren souveränen Motor

Am Wesen der CB1000R wurde hingegen nichts geändert, nach wie vor leistet das Vierzylinder-Triebwerk 145 PS bei 10.500 Umdrehungen, das maximale Drehmoment liegt bei 104 Newtonmeter bei 8250 Touren womit sie von unten heraus kräftig und spontan ans Gas geht und dabei mit ausgewogener Laufkultur und sonor bellendem Sound überzeugt. Ihr Ride-by-Wire-System ässt sie auch harmonisch hochdrehen und auch im Elektronik-Bereich hat sie einiges zu bieten: Extrem benutzerfreundlich sind die vorgefertigten Fahrmodi, die keine Änderung der Parameter zulassen, dafür gibt es dann extra einen frei konfigurierbaren User-Mode.

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Verschiedene Modi für alle Wünsche auf der Honda CB1000R

Verstellbar ist neben Ansprechverhalten des Motors und Sensibilität der Traktionskontrolle sogar die Motorbremse (EBS Engine Brake System), wobei aber die bereits vordefinierten Modi ohnehin alles ausgezeichnet abdecken. Bei Sport bekommt man ein Ansprechverhalten, das am meisten aus dem Reihen-Vierer heraus holt, eine angenehm unauffällige Traktionskontrolle und möglichst wenig Motorbremswirkung. Der Standard-Mode regelt etwas feinfühliger, was bei einem so kultivierten Auftritt eigentlich gar nicht notwendig ist und Rain sorgt klarerweise für Sicherheit auf nasser Fahrbahn – also neben Sport der sinnvollste Modus.

Das große Plus der Honda CB1000R ist nach wie vor die hochwertige Verarbeitung

Bei den Armaturen besitzt sie zwar noch kein modernes Farb-TFT-Display, ihr Voll-LCD ist dafür ausreichend gut ablesbar. Prominente Geschwindigkeit und große Ganganzeige im Drehzahlmesser eingebettet, mit einer feschen Chromapplikation rund um das Drehzahlmesser-Analogimitat sprechen für sich - die Honda wirkt äußerst hochwertig, die Haptik der Bedienelemente ist sehr gelungen und passt sehr gut zu diesem eigenwilligen Stil, der Retroelemente wie den Rundscheinwerfer gekonnt mit den fließenden Linien der CB1000R verbindet.

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Bericht vom 04.11.2019 | 6.835 Aufrufe

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