Honda SH125i: Die Erfolgsgeschichte aus 25 Jahren Atessa

Warum der Honda SH125i seit 25 Jahren Europas Städte prägt

25 Jahre Produktion im Werk Atessa machen den Honda SH125i zu einer festen Größe im urbanen Alltag. Mit über 20.000 Verkäufen pro Jahr, technischer Weiterentwicklung und nachhaltigen Materialien schreibt der Großrad-Roller seine Erfolgsgeschichte konsequent weiter.

Seit 25 Jahren läuft der Honda SH125i im italienischen Werk Atessa vom Band. Zum Jubiläum zeigt sich der Bestseller laut Honda mit überarbeitetem Design, neuen Technologien und stärkerem Fokus auf nachhaltige Materialien.


Ein Vierteljahrhundert SH-Produktion in Italien

Der Honda SH125i stehe laut Honda sinnbildlich für unkomplizierte, zuverlässige Mobilität im urbanen Alltag. Produziert wird der Großrad-Roller seit 25 Jahren im Honda-Werk Atessa an der Adriaküste. Gemeinsam mit dem Schwestermodell SH150i bilde er das Rückgrat der SH-Rollerfamilie, die sich in Europa seit Jahrzehnten fest etabliert habe.


Die SH Baureihen, die seit 2001 in Atessa gefertigt wurden.
Die SH Baureihen, die seit 2001 in Atessa gefertigt wurden.

Seit 2020 zähle der SH125i mit jährlich über 20.000 verkauften Einheiten zu den meistverkauften Rollern Europas. Damit unterstreiche das Modell seine Bedeutung nicht nur für Honda, sondern auch für den europäischen Rollermarkt insgesamt.


Die SH-Familie als Fixpunkt urbaner Mobilität

Die Ursprünge der SH-Baureihe reichen bis ins Jahr 1984 zurück. Damals debütierte der SH50 als kompakter Zweitaktroller mit flachem Durchstieg. Elegantes Design, einfache Bedienung und Alltagstauglichkeit hätten laut Honda früh den Grundstein für den späteren Erfolg gelegt.


Der erste SH Roller (mit dem Beinamen Scoopy) aus 1984 und der SH125i aus 2017.
Der erste SH Roller (mit dem Beinamen Scoopy) aus 1984 und der SH125i aus 2017.

Ein entscheidender Entwicklungsschritt folgte 2001 mit der Einführung der Großradmodelle SH125 und SH150. Die 16-Zoll-Räder hätten für mehr Stabilität, besseren Abrollkomfort und ein sicheres Fahrverhalten gesorgt – besonders auf unebenem Stadtbelag. Diese Grundidee prägt die Modellreihe bis heute.


Entwicklung aus Europa für Europa

Einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte leiste das Honda Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rom. Dort seien Design und Technik über Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt worden. Ziel sei es laut Honda gewesen, die charakteristische Silhouette zu bewahren und gleichzeitig technische Fortschritte schrittweise zu integrieren. Die aktuelle Generation des Honda SH125i und SH150i verfügt über moderne Ausstattungsmerkmale wie LED-Lichttechnik rundum, ein 4,2 Zoll TFT-Display sowie Honda RoadSync-Konnektivität. Damit solle der Roller den Spagat zwischen bewährtem Konzept und zeitgemäßer Technik schaffen.


Nachhaltigkeit als Teil der Modellpflege

Zum Jubiläum rücke Honda auch das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Für aktuelle SH125i- und SH150i-Modelle würden Kunststoffe aus Recycling-Prozessen eingesetzt, unter anderem für den Kennzeichenhalter und die Auspuffblende. Diese Maßnahmen seien Teil einer laufenden Weiterentwicklung und sollen laut Honda den ökologischen Fußabdruck der Produktion reduzieren.


Bereits 2023 seien zudem sogenannte Vetro-Varianten mit halbtransparenten, unlackierten Verkleidungsteilen eingeführt worden. Dadurch habe sich der CO₂-Ausstoß im Werk Atessa im Vergleich zu lackierten Bauteilen um 9,5 Prozent reduzieren lassen.


Produktions- und Verkaufszahlen unterstreichen Bedeutung

Die wirtschaftliche Relevanz der SH-Familie für Honda ist laut Unternehmen erheblich. Bis 2017 seien im Werk Atessa bereits über eine Million SH-Roller produziert worden. Rund ein Drittel der gesamten Werksproduktion entfalle auf diese Modellreihe. Seit 2012 seien europaweit mehr als 264.000 Einheiten des SH125i verkauft worden. Für das Jahr 2025 nennt Honda folgende Verkaufszahlen für die SH-Familie:


  • SH125i: rund 26.847 Einheiten
  • SH150i: rund 11.369 Einheiten
  • SH350i: rund 14.646 Einheiten
  • SH Mode 125: rund 6.962 Einheiten

Bericht vom 15.02.2026 | 6.130 Aufrufe

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