Fahrer und Veranstalter der Suzuki Challenge beim neuen Partner Remus in Bärnbach.
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Remus Werksführung |
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Der Wolf heult - wir folgen
seinem Ruf. |
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REMUS Innovation in Bärnbach. |
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Was machen SUZUKI Challengefahrer im Winter? Es gibt wohl
verschiedene Ansätze, die racingfreie
Zeit schnellstmöglich hinter sich zu bringen. Viele verbringen die neu
gewonnene Freizeit in
der Garage, andere am Ergometer und einige dieser schreckhaften Gattung
fallen in einen tiefen
Winterschlaf und ziehen sich in eine dunkle Höhle zurück. Wenn jedoch
der Remus-Wolf ruft, folgen
sie alle dem Geheule und pilgern aus allen Teilen Österreichs ins
Steirische Bärnbach.
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In 5 Jahren zum Weltmarktführer. |
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Das von der Familie Kresch 1990 mit 10 Mann gegründete Unternehmen wurde ein Beispiel einer
österreichischen Erfolgsstory. In nur fünf Jahren stieg
Remus bis zum Weltmarktführer im Bereich
Sportauspuffanlagen auf. Heute kann die Firma
auf 20 spannende Jahre zurückblicken. Der Exportanteil
von über 95% geht in mehr als 60 Länder weltweit und
beschäftigt knapp 600 hoch qualifizierte Mitarbeiter, die
in den unterschiedlichsten Bereichen dafür sorgen,
dass höchste Qualitätsansprüche in jedem einzelnen Remus
Produkt verwirklicht werden.
Wie bildet man erfolgreich ein Markenimage? Der Weg von Remus führt seit
Jahren über den Rennsport zu
den Kunden. Hier engagiert sich Remus seit Bestehen des Unternehmens
auch bei vielen Rennserien. 2010
auch als Partner der SUZUKI GSX-R Challenge, folgte die Einladung
aller Teilnehmer und der Repräsentanten
aus dem Hause SUZUKI und Pezibär-Racing.
Nach der Begrüßung der
Teilnehmer durch den
Remus Verkaufsleiter Herbert Leitgeb und Außendienst Repräsentanten
Wolfgang Mocker bleibt der Blick
der Teilnehmer an der beeindruckenden „Wall of Fame“ hängen. Diese
umfasst viele klingende Namen wie
Andreas Meklau, Martin Bauer, Raimund Baumschlager, Renate Götschl,
Beppo Harrach, Yves Polzer, Hans
Knauß, Karl Wendlinger, Raphael Sperrer, und viele weitere, die ihre
Danksagungen in Form von Bildern und Autogrammen mit persönlichen
Widmungen in der Eingangshalle präsentieren. |
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Nicht nur Aftermarket - auch
Serienprodukte. |
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Nach kurzen Hard Facts über die Firma im Besprechungsraum
werden die 30 Teilnehmer der Werksführung mit Kopfhörer
und Empfänger ausgerüstet. Danach geht es ins Herz des rund
5.000 m² großen Produktionsbetriebes. Die 2006 neu
errichteten Fabrikhallen können mit vielen Hightech Lösungen
aufwarten, die jeden Techniker von Anfang an in den 7 Himmel
hebt. Lasercutter und Schweißroboter sind da Grundausrüstung.
Bei der hydraulischen Verformungspresse und der
Zeiss 3D Ausmessung leuchten jedoch sogar die Augen von
Erwin Kraus, dem Produktionsleiter der Firma Remus. Dann wird es spannend! Die Werksführung kommt in den Motorradbereich.
Hier werden nicht nur Auspuffanlagen
für den so genannten „After-Market“ produziert, sondern auch
Auspuffanlagen für Serienprodukte
aus dem Hause KTM und Ducati angefertigt. ISO Zertifizierungen sind für
Zulieferer aus der Zweiradbranche
natürlich genauso Pflicht wie für die Kunden aus der Automobilbranche,
welche im Hause Remus
Abt, Brabus, AC Schnitzer, Mercedes, Volvo, Porsche, Opel, Seat, Renault
und so weiter heißen.
Wer steckt hinter meinem Remus Hexacone? Dieser Frage kann jetzt
nachgegangen werden. Das Erstaunliche: Remus bedient sich einer Art
Baukastensystem. |
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Genaue Qualitätskontrolle durch Peter Nesuta. "Und de
konn des?" |
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Wer denkt hier liegt eine Auspuffanlage für eine GSX-R600 bereits fix
und fertig im Lager, täuscht sich. Nach dem Bestelleingang im Hause
bekommt ein Mitarbeiter eine Teileliste und sucht sich die Bestandteile
aus dem Lager zusammen. Endkappe? Check! Außenhülle Carbon? Check! Krümmeranschluss?
Check!
Alle Teile eingesammelt werden die Auspuffanlagen per Hand
zusammengefügt und danach der Qualitätskontrolle und
Verpackungsabteilung weitergegeben. Durch dieses System lassen sich
nicht nur Lagerkosten sparen, es ist auch möglich jedes Ersatzteil
einzeln zu bekommen. Und das nicht nur für die gängigen Auspuffanlagen. |
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Fakten! Prüfstandslauf der aktuellen Modelle im extrem schallisolierten
Prüfstandraum. |
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Ein großer Vorteil für die Challengefahrer 2010: Wird die Racing-Anlage bei einem
Sturz beschädigt, bietet Remus ein günstiges
Reparaturservice an und spart somit dem Fahrer viel Geld
und Nerven.
Die Werksführung abgeschlossen kommt nun die Wahrheit auf den Tisch. Im
Technologie- und Entwicklungszentrum befindet sich der Hightech
Prüfstand des Unternehmens. Hier lassen sich nackte Tatsachen unter
kontrollierten Bedingungen (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, …)
schwarz auf weiß belegen. Durch die im Akustik-Messraum befindliche
Rolle können reale Fahrzustände wie zum Beispiel Beschleunigung,
Konstantfahrt und Verzögerung auf beliebigen Straßenneigungen simuliert
werden. Das Ganze natürlich für Motorräder sowie Allrad und Zweirad
angetriebene Autos.
Am Prüfstand befinden sich zwei absolute
Serienmotorräder von SUZUKI Austria: Eine GSX-R600 und eine GSX-R1000.
Unter strenger Kontrolle der Challengefahrer wird zuerst die
Serienauspuffanlage auf seine Spitzenleistung getestet. Danach werden
die Motorräder auf die Remus Rennsportanlagen umgebaut. Das Ergebnis ist
eindeutig. Ohne weitere Eingriffe wurde die Leistung der GSX-R1000 um
8,5 PS und 3,6 Nm gesteigert. Auch bei der GSX-R750 ist eine Steigerung
von 6,6 PS und 3,2 Nm erkennbar. Mit weiteren Adaptierungen bei
Steuergerät und Lufteinlass steht ein absolut überlegenes Renngerät zur
Verfügung. Mit dieser Erkenntnis ziehen sich die Rennfahrer der SUZUKI
GSX-R Challenge 2010 in die wohl beliebteste Disziplin zur Verkürzung
der Winterdepression zurück: Benzingespräche in der Buschenschank. |
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GSX-R1000 plus 8,5 PS, GSX-R 750 plus 6,6 PS |
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Wer sich jetzt noch für die SUZUKI GSX-R Challenge
Anmelden möchte, ist gerade noch rechtzeitig. Die Klassen sind schon gut
gebucht, jedoch ist überall noch Platz für entschlossene Hobbyracer, die
in den Kampf um die SUZUKI Krone für 2010 einsteigen möchten. Mit Remus
Rennanlage auf alle Fälle möglich, wie auch Robert „James“ Auer schon
oft bewiesen hat. |
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Interessante Links:
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Text: A. Hlavac
Bilder: A. Hlavac
Lektor: kot |
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