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Von jeher üben Sechszylindermotoren als Antriebsquellen eine
besondere Anziehungskraft aus, bieten sie neben einem Höchstmaß an
Laufkultur nicht nur souveräne Leistungsausbeute, sondern verschaffen
dem
Fahrer gerade auch in emotionaler Hinsicht eindrucksvolle Erlebnisse.
Typisch für einen Sechszylinder ist der fast schon turbinenähnliche Sound.
Bei BMW wurden Motoren dieser Bauart bisher in vielen Automobilen
verbaut und sorgen dort für sportliche Fahrleistungen.
Auch bei Motorrädern wurde immer wieder versucht, das begeisternde
Antriebskonzept eines Reihenmotors mit sechs Zylindern sinnvoll
einzusetzen.
Zwar entstanden einige wenige Konstruktionen mit längs wie auch quer
eingebautem
Motor, doch blieb dem Reihensechszylinder der große Durchbruch auf
breiter Front sowohl im Serienbau als auch im Rennsport versagt.
Wir erinnern an Benelli Sei oder Honda CBX.
Je nach Einbaulage führte die Reihenanordnung von sechs Zylindern
entweder
zu sehr langen oder sehr breiten Motorradkonstruktionen mit daraus
resultierenden
Nachteilen in puncto Fahrwerkgeometrie, Gewichtsverteilung und
Schwerpunktlage. Zudem egalisierte das deutlich höhere Motorgewicht
zumeist
die im Hinblick auf die Motorleistung erzielten Vorteile.
Die Konzeptstudie BMW Concept 6 zeigt, dass sich ein Reihensechszylinder
heute dank modernster Konstruktions- und Fertigungsmethoden nicht nur
prestigeträchtig, sondern sogar dynamisch in Szene setzen lässt.
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