KTM 790 Duke Pikes Peak Experience

KTM 790 Duke Pikes Peak Experience

Zonko fährt das Rekord Bike

Mit der 790 Duke Pikes Peak Edition schaffte Chris Fillmore eine unglaubliche Zeit von 10:04.038 am berüchtigten Berg in Colorado, USA. Er wurde nicht nur 3. der Gesamtwertung, sondern stellte gleichzeitig einen neuen Rekord in der Gruppe der Mittelklasse-Motorräder auf. Zonko hatte jetzt die Möglichkeit die Rekordmaschine in der Nähe von Mattighofen von der Leine zu lassen!

Das "Race to the Clouds" ist eine jährliches Auto- und Motorrad Hill Climb Rennen zum Gipfel des Pikes Peak in Colorado, USA. Das PPHC (Pikes Peak Hill Climb), das in 2018 seinen 102-jährigen Geburtstag feierte ist ein knapp 20 Kilometer langes Rennen mit 156 Kurven und stellt eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine dar. Letztes Jahr stürmte KTM zum Motorrad-Streckenrekord, sowie dem Sieg in der Schwergewichtsklasse und der Motorrad-Kategorie im Allgemeinen, als der ehemalige AMA Superbike-Rennfahrer Chris Fillmore die KTM 1290 SUPER DUKE R in einer Zeit von 9:49.625 den Berg hochjagte.

KTM 790 Duke Pikes Peak Edition

Dieses Jahr legte KTM einen erneuten Rekord auf die Strecke. In nur 10:04.038 pilotierte Chris Fillmore die neue 790 Duke zur Spitze des Pikes Peak, was nicht nur den Mittelklasse Sieg, sondern auch einen neuen Rekord in der Mittelklasse bedeutete. Diese Klasse ist auf 2- oder 4-Takt Motorräder mit ein bis vier Zylinder und einem Hubraum von 501-850 Kubik beschränkt. Hier könnt ihr euch den Rekordlauf in voller Länge ansehen.

Die Modifikationen der 790 Duke Pikes Peak Edition:

  • PowerParts Wave Bremsscheiben Set
  • PowerParts Fußrasten System
  • PowerParts Beifahrersitz Abdeckung
  • Spezielles Akrapovic System (komplett)
  • Diverse optische PowerParts (Bremsflüssigkeitsreservoir, Öldeckel)
  • WP APEX PRO Fahrwerk
  • Pirelli Slicks
  • Dymag Felgen
  • Vortex Kettenrad passend zu Dymag Felge
  • Brembo Radial Hauptzylinder
  • Troy Lee Designs Lackierung
  • Entfernt: Scheinwerfer, Rücklicht, Kennzeichenhalter, Blinker, Rückspiegel
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Zonko fährt die 790 Duke Pikes Peak Edition

Während dem Event in Salzburg waren sowohl die 790 Duke Pikes Peak Edition (bereift mit Metzeler M7RR) als auch ihr Fahrer Chris Fillmore anwesend. Zonko durfte sowohl eine serienmäßige 790 Duke, als auch die Pikes Peak Edition auf der abgesperrten Rennstrecke bewegen. Seine Eindrücke erzählt er euch hier:

Zonkos Eindrücke von der 790 Duke Pikes Peak Experience

Das einzig Negative an dieser gewaltigen Veranstaltung war, dass wir in Erfahrung brachten, dass KTM keine R Version der Duke 790 auflegen wird. Dieser Downer wirkt aber jetzt weit weniger herb, da sämtliche Komponenten der Pikes Peak Rekordmaschine spätestens ab Frühjahr 2019 ganz normal zu kaufen sein werden.

Den größten Unterschied zur normalen Duke 790 macht ganz sicher das von WP entwickelte, vollverstellbare Fahrwerk. Die beiden Cartridges für die Gabel (Zug- und Druckstufe separat) haben einen breiten Einstellbereich von 30 Klicks und verleihen der Duke 790 eine derart sportliche Richtung, dass damit auch der Angriff auf einer Rennstrecke wirklich Sinn und viel Freude machen wird. Natürlich in Verbindung mit dem Federbein, das nicht nur leichter ist (Alu-Körper, statt Stahl, leichtere Feder), sondern in Zug- und Druckstufe verstellbar (Vorspannung eh klar) und in der Länge. Wie wir vor Ort von WP erfahren haben, wird es das Fahrwerk im Frühjahr 2019 zu kaufen geben.

Eine weitere, deutliche Verbesserung zur Serienmaschine war die Bremserei: Der größere Hauptbremszylinder von Brembo (19/18) und die schärferen Bremsbeläge brachten in Verbindung mit den Bremsscheiben aus dem PowerParts-Programm eindeutig mehr Biss in den Anker, ohne dass die Dosierbarkeit gelitten hätte. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die schärfere Bremsleistung mit der vollverstellbaren WP-Gabel perfekt harmonierte, der Seriengabel aber vielleicht zu stark zusetzen könnte.

Der Motor wurde nicht verändert, wohl aber der Auspuff. Es kam die EVO-Anlage zum Einsatz, die einen unglaublich würdigen Sound produzierte (göttlich!) und rund 5 bis 10 PS mehr Leistung brachte. Abgesehen von Sound und Power trug der Auspuff selbstverständlich sehr viel zur Gewichtsreduktion von 25 kg gesamt bei. A propos Gewicht: Zum Einsatz kamen leichte Felgen von Dymag. Licht, Blinker, Spiegel wurden abgeräumt und ein sehr würdiges Solo-Heck verbaut.

Zonkos Fazit

Die Rekordmaschine vom Pikes Peak Rennen hier in Salzburg auf den abgesperrten Trattberg hinauf zu feuern, war eine unglaublich bereichernde Erfahrung und zeigte das enorme, sportliche Potenzial der 790er Duke. Alle, die mit dem Serienfahrwerk und der orginalen Bremserei nicht ganz zufrieden sind und es mit der 790er Duke auf höchstem Niveau krachen lassen wollen, sei vor allem das vollverstellbare WP-Fahrwerk und der 19/18er Brembo Häuptling empfohlen.

Bericht vom 29.09.2018 | 5.203 Aufrufe

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