Husqvarna Factory Test 2016

Ossi Reisinger testet FC250 und FC450 Factory

Erzberg Prolog Gewinner Ossi Reisinger testet die Husqvarna Factory Bikes FC 250 und FC 450 in Belgien bei strahlendem Sonnenschein. Auf der Motocross Strecke in Lommel fährt er die Bikes der Factory Fahrer Max Nagl, Max Anstie, Conrad Mewse und Thomas Covington. Ein Traum für jeden Motocross-Fahrer!

Bereits seit Oktober 2013 gehört Husqvarna der KTM Gruppe an. Seitdem haben es die Austro-Schweden geschafft, sich als eine der europäischen Top-Marken im Offroad-Segment zu etablieren, mit Rekordverkäufen in den letzten Jahren. Das Rezept für den Erfolg ist einfach: Zuverlässige und bewährte Komponenten von KTM, gepaart mit der langjährigen Erfahrung der Husqvarna Ingenieure ergeben erstklassige Sportmotorräder für On- und Offroad. Mit Konzepten wie der Vitpilen und Svartpilen 401, die unlängst als Serienmaschinen auf der EICMA präsentiert wurden, beweist Husqvarna zudem Pioniergeist.

Da die Redaktion auf echten Motocross-Strecken viel zu viel Angst hat, schickten wir Erzberg Prolog Gewinner Ossi Reisinger in den belgischen Gatsch, um die Factory-Bikes des Husqvarna-Werksteams zu testen. Zur Freude von Ossi scheinte die milde Herbstsonne auf die trockene und frisch präparierte Sandstrecke, während die beiden FC450 von Max Nagl und Christophe Charlier und die F250 von Max Anstie und Thomas Covington sich für Probefahrten anboten.

Ein Werksteam besteht natürlich nicht nur aus dem Fahrer und seinem Bike. Angefangen von einem Technical Coordinator Husqvarna Offroad Motorsport, Project Manager Engine Offroad/ Engine Mechanic, Suspension Mechanic WP, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Bike Mechanic, bis zum Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Chief Technician! Ein Berufsbezeichnung wie ein Adelstitel.

Husqvarna FC 250

Von der Charakteristik sind sich die Bikes von Conrad Mewse und Thomas Covington sehr ähnlich und es fällt auf, dass sie sehr drehfreudig sind und die Gänge in allen Lagen einen sehr großen Vorwärtsdrang haben!

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Husqvarna FC 450

Beim Motor der beiden FC 450 ist aufgefallen, dass beide Motorräder über zwei Zündkurven mit Umschaltfunktion verfügen. 1000PS Testfahrer Ossi Reisinger würde persönlich die stärkere Zundkerze für Start und die ersten Runden verwenden, dann auf die etwas schwächere umschalten. Max bevorzugt einen drehmomentstarken Motor und sein Motorrad wirkt etwas kleiner. Christophe Charlier liebt es dagegen etwas spritziger und sein Motorrad fühlt sich gleich etwas größer an, was Ossi auch bevorzugt hätte.

Alle Fahrer bevorzugen ein straffes Fahrwerk, welches bei Speed immer besser funktioniert. Ebenfalls auffällig ist, das Max Nagl der einzige Fahrer ist, der auf eine 52 Air Gabel vertraut, die noch etwas feinfühliger angesprochen und auch am besten gefallen hat. Ossi Reisingers Favorit war das Motorrad von Max Nagl, welches er sich gerne mal ausleihen würde.

Natürlich sind Serviceintervalle bei den Factory Bikes sehr straff, da man sich keinen Ausfall leisten kann und darf! Da kann es schon vor kommen, dass eine Kupplung nach dem ersten Lauf gewechselt wird um für den zweiten Lauf wieder optimal zu starten. Den Fahrern stehen 2 gleiche Bikes zu Verfügung um sich auch im Trainingseinsatz optimal für die Rennen vorzubereiten. Die Factory Teams sind in Belgien stationiert: Das MX2 Rockstar Energy Husqvarna Racing Team in Obhut von EX- Weltmeister ( 500ccm Klasse ) Jackey Martens und das MXGP Rockstar Energy Husqvarna Racing Team vom ehemaligen Formel 1 Weltmeister Kimi Raikkonen.

Warum die Factory-Bikes so gut sind?

Da jedes einzelne Teil auf dem Motorrad - von Pankl Racing Systems, Keihin, Brembo, WP Suspension, Hinson, FMF etc. - speziell ausgesucht und vermessen wird. Wenn man das Bike am Stand laufen, lässt macht es schon Freude, wenn man darauf sitzt erst recht. Da kaum Vibrationen spürbar sind und das wirkt sich auch im Fahrbetrieb aus. Beim Springen, im Kurveneingang, beim Beschleunigen, das Bike ist einfach präzise zu fahren und macht richtig Spaß.

Husqvarna Neuheiten 2017:

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Fazit: Husqvarna FC 250

Da nur Werksfahrer und ausgesuchte Journalisten jemals diese Motocrosser fahren werden, macht es keinen Sinn, ein Fazit zu verfassen. Grundsätzlich werden wir hier vom besten und schnellsten Motorradmaterial im Offroad. Jeder Teil ist handverlesen und wird von den besten Firmen geliefert und bearbeitet. Die Fahrer können ihre Fahrzeuge zu 100% auf ihre Bedürfnisse und auf die jeweilige Strecke anpassen lassen. So gesehen kann man hier auch nicht mehr von irgendwelche Schwächen sprechen.


  • alles
  • nur den Werksteams vorbehalten
  • teuer

Fazit: Husqvarna FC 450

Da nur Werksfahrer und ausgesuchte Journalisten jemals diese Motocrosser fahren werden, macht es keinen Sinn, ein Fazit zu verfassen. Grundsätzlich werden wir hier vom besten und schnellsten Motorradmaterial im Offroad. Jeder Teil ist handverlesen und wird von den besten Firmen geliefert und bearbeitet. Die Fahrer können ihre Fahrzeuge zu 100% auf ihre Bedürfnisse und auf die jeweilige Strecke anpassen lassen. So gesehen kann man hier auch nicht mehr von irgendwelche Schwächen sprechen.


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Bericht vom 15.11.2016 | 9.797 Aufrufe

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