Die volle Zufriedenheit
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Wenn zwei Fahrer sagen, sie wären zufrieden, dann kann es kein schlechter Tag gewesen sein. So war es dann auch für die beiden D'Antin-Piloten Alex Hofmann und Alex Barros, die zwar von den Positionen her nicht ganz vorne mitfuhren, aber den Zeiten nach nicht weit von der Spitze weg waren. Eine halbe Sekunde fehlte Barros auf die Bestzeit und Hofmann verlor rund eine Sekunde. Bedenkt man die Rückstände des D'Antin Rennstalls aus dem Vorjahr, ist das ein Quantensprung. Trotz der allgemeinen Zufriedenheit, weil er einiges an Setup- und Reifenarbeiten erledigen konnte, sah Hofmann aber noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten. "Meine Rundenzeit könnte besser sein, aber wir sind recht nahe dran, unser Ziel zu erreichen", meinte er. Doch abgesehen von der Rundenzeit, war seine Laune bestens. Das Motorrad-Reifen-Paket findet er sehr gut und auch konkurrenzfähig. "Ich bin außerdem zufrieden, weil wir einen konstanten Rhythmus für das Rennen haben und wir sind besser als in Katar. Was ich verbessern muss, ist meine Beschleunigung auf der Strecke, damit ich ein gutes Qualifying für das Rennen am Sonntag habe", sagte Hofmann. Alex Barros Zufriedenheit störte der Umstand, dass er, außer auf einer Runde, nur mit weichen Reifen unterwegs war. Dieser eine Runde befahrene andere Reifen könnte aber die richtige Wahl für das Rennen gewesen sein, gab er an. "Wir arbeiten jetzt in eine bessere Richtung als beim IRTA Test und wenn ich einen guten Rhythmus finde, bin ich für das Rennen sehr zuversichtlich", erklärte er. Was ihn noch zuversichtlicher machen würde, wäre ein gutes Qualifying und damit eine gute Ausgangsposition beim Start. "Hier in Jerez gibt es nicht viele Geraden, auf denen man die Gegner überholen kann, also ist es sehr wichtig, einen guten Start zu haben, um auf das Podium zu kommen." |
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Bericht vom 24.03.2007 | 1.519 Aufrufe