Vorderradrutscher beendet Maximilian Koflers Rennen in Brünn

Enttäuschender Ausgang zum Rennwochenende

Ein Ausfall beendete das vierte Saisonrennen von Maximilian Kofler in der Moto3-Weltmeisterschaft beim Großen Preis der Tschechischen Republik vorzeitig.

Der junge Österreicher rutschte zur Rennmitte in der ersten Kurve über sein Vorderrad und landete im Kiesbett. Der Sturz schloss ein etwas verkorkstes Wochenende des Oberösterreichers in Brünn ab.

Erstmals keine Zieleinfahrt für Kofler in der Moto3

"Ich habe vorne überbremst in der ersten Kurve und dann klappte das Vorderrad ein. Es ist mir zum Glück aber nichts passiert", erzählte Kofler, der in der achten von 18 Runden sein Rennen damit vorzeitig beenden musste. "Das ganze Wochenende hatte ich einfach kein Gefühl am Vorderrad", erklärte der 19-jährige Attnang-Puchheimer.

Erstmals in seiner Karriere sah er damit nicht die schwarz-weiß-karierte Zielflagge. In seinem achten WM-Start musste er einen Ausfall hinnehmen. "Jetzt heißt es, das Wochenende schnell abhaken und auf das nächste Rennen blicken", fügte er an. Denn die kommenden zwei Rennen gastiert der WM-Zirkus in Spielberg am Red Bull Ring.

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Nächster Stopp: Heimrennen am Red Bull Ring

"Es ist natürlich sehr schade, dass es keine Zuschauer geben wird in der Steiermark. Es war immer ein schönes Gefühl, wenn du weißt, dass 200.000 dir die Daumen drücken und dir zujubeln, wenn du in der Auslaufrunde um die Strecke fährst", blickte Kofler mit ein bisschen Wehmut auf seine nächsten Einsätze voraus: "Auf der anderen Seite bleibt es das Heimrennen und ist ein absolutes Highlight für mich. Und dadurch, dass wir an zwei Wochenenden in Spielberg sind, ist die Vorfreude doppelt."

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Bericht vom 10.08.2020 | 851 Aufrufe

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