Drei "Heimrennen" in drei Wochen für Maximilian Kofler

Brünn und Spielberg erwarten den Österreicher

Nach dem Doppelauftakt in Jerez vor zwei Wochen warten die nächsten drei Einsätze in der Moto3-Weltmeisterschaft auf den 19-jährigen Oberösterreicher Maximilian Kofler. Alle drei WM-Läufe finden im näheren Umfeld des Attnang-Puchheimers statt. Denn zuerst geht es für ihn nach Brünn, wo an diesem Wochenende die Motoren aufheulen, ehe dann ein richtiges Heimdoppel am Red Bull Ring in Spielberg folgt am 16. und 23. August.

Die Herausforderung im Automotodrom von Brünn

"Brünn ist eine der längsten Strecken im Kalender. Das Layout ist sehr schwierig, weil es viel bergauf und bergab geht. Grundsätzlich mag ich die Strecke gerne", blickte er auf dieses Wochenende in der Tschechischen Republik voraus. Im Gegensatz zu den Strecken in Spanien, die er gut aus seinen zwei Jahren in der Junioren-Weltmeisterschaft kennt sowie dem Red Bull Ring, auf dem er in den letzten drei Jahren als Wildcard-Pilot die rot-weiß-rote Fahne hochhielt bei dem WM-Läufen, war er schon länger nicht mehr mit der Moto3 im Automotodrom von Brünn unterwegs.

"Ich weiß aber, wie es rundum geht und war in diesem Jahr auf einer Superstock 600 vor Ort testen. Von dem her wird das kein wirkliches Problem darstellen", erklärte Österreichs einziger aktueller Grand Prix Pilot. Auf ihn wartet in Brünn sein achter WM-Start, den er auf einer KTM in den Farben der französischen CIP-GREENPOWER Mannschaft bestreitet. Zuletzt erzielte er in Jerez mit Rang 18 sein bestes Karriereergebnis.

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Sein Ziel: die ersten WM-Punkte

Und genau dort will der junge Österreicher anschließen. Nach zwei guten Rennen in Jerez will er sich auch bei seinen "Heimrennen" von der besten Seite präsentieren: "Wir wollen wieder einen Schritt nach vorne machen, von dem her heißt es an den Problemzonen der Jerez-Wochenenden zu arbeiten." Vor allem im Hinblick auf die Qualifikation sieht Kofler noch Luft nach oben. Die nächste Entwicklungsstufe wäre für den 19-Jährigen der Sprung unter die Top 15 und damit seine ersten WM-Punkte. "Das ist richtig schwer, man hat die Dichte in den ersten Rennen gesehen. Die Strecke in Brünn ist extrem breit, erlaubt viele Linien, von dem her muss man im Rennen versuchen im Windschatten mitzuhalten", so Kofler, für den das Wochenende am Freitagmorgen mit dem ersten Freien Training begann.

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Bericht vom 09.08.2020 | 1.144 Aufrufe

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