Rallye Dakar 2018 - Benavides auf Honda übernimmt die Führung!

Rallye Dakar 2018 - Benavides auf Honda übernimmt die Führung!

Honda vorne, Yamaha und KTM weniger als drei Minuten dahinter

Es bleibt spannend bei der Rallye Dakar 2018 - der Franzose Antoine Meo vom österreichischen „Red Bull KTM Rally Factory Racing Team“ holt sich auf der 6. Etappe den Tagessieg, der zweite große Sieger ist Kevin Benavides auf Honda, der nach einer souveränen Vorstellung die Gesamtführung übernimmt. Matthias Walkner verteidigt mit einem 8. Platz den dritten Gesamtrang.

So kann man sich als Zuschauer die Dakar 2018 nur wünschen: Erneut wechselt auf der letzten Etappe vor dem Ruhetag die Führung, der erfahrene Honda-Pilot Kevin Benavides bleibt also mindestens zwei Tage der Gesamtführende! Der zweite Platz auf der 6. Etappe reicht dem Argentinier für diesen Paukenschlag, dass er sich diese Platzierung mit KTM-Pilot Toby Price teilen muss, wird ihn da wohl gar nicht stören.

KTM holt den Tagessieg, Honda die Gesamtführung

Unschlagbar, wenn auch nur 30 Sekunden vor seinen Verfolgern war an diesem Tag Antoine Meo auf seiner KTM - konnte er doch im Schlussteil der Etappe seine Verfolger abhängen. Der rot-weiß-rote KTM-Pilot Matthias Walkner bleibt bei der Dakar im absoluten Spitzenfeld, auf der Etappe von Arequipa in Peru nach La Paz in Bolivien belegte der Salzburger den 8. Tagesrang, in der Gesamtwertung behauptet er Platz 3. Damit ist er im Rennen um den Gesamtsieg zwar in einer taktisch guten Position, verschwendet aber noch keinen Gedanken daran.

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Der Rasttag kommt Matthias Walkner gerade recht

Matthias Walkner: "Das war heute wieder ein langer Tag. Der erste Teil der Speciale wurde abgesagt, weil es so viel geregnet hat. Also sind wir ab 4 Uhr 30 in der Früh 500 Kilometer auf die Verbindung gegangen. Um 12 Uhr 30 sind wir dann bei Regen in die verkürzte Sonderprüfung gestartet. Ich habe heute eine Speed-Penalty bekommen. Das ist aber nicht allzu tragisch. Der Rasttag kommt gerade richtig für mich. Ich merke die Höhe doch einigermaßen. Vor allem, weil es jetzt relativ schnell sehr hoch raufgegangen ist. Hier in La Paz haben wieder unglaublich viele Leute auf uns gewartet. Schon sehr lässig, wenn man das hier erleben darf."

Die Dakar 2018 geht heftig weiter - 1300 Kilometer ohne Hilfe!

Am Freitag macht der Rennbetrieb Pause, die knapp mehr als 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Klassen genießen in La Paz den Ruhetag. Danach startet die erste Marathon-Etappe, der 7. Tagesabschnitt am Samstag führt über 726 Kilometer nach Uyuni, die 8. Etappe dann am Sonntag über 584 Kilometer von Uyuni nach Tupiza. Zwischen diesen beiden Etappen dürfen die Piloten keine Hilfe von Außen in Anspruch nehmen, sie müssen allfällige Schäden alleine beheben und sind somit mehr als 1300 Kilometer komplett auf sich alleine gestellt.

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Bericht vom 12.01.2018 | 7.367 Aufrufe

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