Yamaha YZF-R6 2009 vs. Aprilia RS 125 ABS 2017

Yamaha YZF-R6 2009

Aprilia RS 125 ABS 2017

Bewertung

Yamaha YZF-R6 2009
VS.
Aprilia RS 125 ABS 2017
 

Yamaha YZF-R6 2009 vs. Aprilia RS 125 ABS 2017 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha YZF-R6 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die Aprilia RS 125 ABS mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 125 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 129 PS bei 14.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Aprilia mit 15 PS bei 10.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der YZF-R6 von 66 Newtonmeter bei 11.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 11 Nm Drehmoment bei 8.250 Umdrehungen bei der RS 125 ABS.

Bei der YZF-R6 federt vorne eine Telegabel konventionell. Die RS 125 ABS setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Aprilia vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Für Bodenkontakt sorgen auf der RS 125 ABS Reifen in den Größen 100/80-17 vorne und 130/70-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha YZF-R6 misst 1.380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter. Die Aprilia RS 125 ABS ist von Radachse zu Radachse 1.353 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

In den Tank der YZF-R6 passen 17,3 Liter Sprit. Bei der RS 125 ABS sind es 14,5 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha YZF-R6 gibt es aktuell 12 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Aprilia RS 125 ABS sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 350 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Aprilia wurde derzeit 7 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha YZF-R6 2009

Aprilia RS 125 ABS 2017

Yamaha YZF-R6 2009 Aprilia RS 125 ABS 2017
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 4 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 599 ccm 125 ccm
Bohrung 67 mm 58 mm
Hub 42,5 mm 47 mm
Leistung 129 PS 15 PS
U/min bei Leistung 14500 U/min 10500 U/min
Drehmoment 65,8 Nm 10,9 Nm
U/min bei Drehmoment 11000 U/min 8250 U/min
Verdichtung 13,1
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Starter Elektro
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Deltabox
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Daten und Abmessungen
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2040 mm 1968 mm
Breite 705 mm 760 mm
Höhe 1100 mm
Radstand 1380 mm 1353 mm
Sitzhöhe von 850 mm 820 mm
Gewicht trocken 185 kg
Tankinhalt 17,3 l 14,5 l
Führerscheinklassen A A1
Reifenbreite vorne 100 mm
Reifenhöhe vorne 80 %
Reifenbreite hinten 130 mm
Reifenhöhe hinten 70 %
Gewicht fahrbereit 145 kg
Gewicht trocken (mit ABS) 135 kg
Höchstgeschwindigkeit 110 km/h

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha YZF-R6 2019

Kawasaki ZX-6R 636 und Yamaha R6 Vergleichstest am Pannoniaring

Fazit von Dennis vom 12.07.2019:

Aprilia RS 125 ABS 2018

125er Vergleich: Aprilia RS 125 Test

Fazit von Der Horvath vom 29.08.2018:

Es scheint fast so, als wäre die Yamaha YZF-R6 auf der Rennstrecke geboren. Dass die R6 die kleine Schwester der YZF-R1 ist, ist unschwer zu erkennen. Ob nun das Design, die Ergonomie, de Bremserei, oder die elektronischen Helferlein - Die Renngene sind überall zu spüren! Die R6 stellt ein hervorragendes Stück Ingenieurskunst in der 600er Klasse dar und ist je nach eigenen Vorlieben, sehr wahrscheinlich sogar die aktuell beste 600er - Zumindest für die Rennstrecke. Die Yamaha vermittelt dem Fahrer eine unglaublich hohe Präzision und Feedback übers Vorderrad und das Fahrwerk und ist dabei super handlich! Der Motor ist extrem drehfreudig, möchte aber auch bei Laune gehalten werden. Schade, dass die aktuellste Version der R6 aufgrund von Euro-4 etwas an Leistung hat einbüßen müssen... Troztdem wird sie für die meisten Fahrer von uns das schnellere Rennstreckenmotorrad sein. Und wenn Bedarf besteht, kann man mit einer offenen Abgasanlage (ohne Straßenhomologation) und Mapping nochmals einige PS aus dem Supersportler herauskitzeln. Scharfes Design trifft auf noch schärfere Komponente - TOP!

Für Supersport-Fans in der A1 Klasse ist die Aprilia RS 125 definitiv ein heißer Kandidat. Dank ihrem hochwertigem Chassis und der durchdachten Fahrwerksabstimmung wirkt sie in jeder Situation stabil und belohnt mit höherem Kurvenspeed als die Konkurrenz. Ihre Optik erinnert an die große Schwester RSV4, denn übersieht man den Hinterreifen, besteht ernsthafte Verwechslungsgefahr! Im Vergleich zur V4 Schwester punktet die RS125 jedoch mit einer sehr bequemen Sitzposition, die im Alltag die Schmerzen im Handgelenk auf ein Minimum reduziert.

  • TOP Fahrwerk - straff und sportlich
  • Extrem starke Bremsen aus der YZF-R1
  • Unglaublich scharfes Design!
  • Moderne Beleuchtungsanlage - LED lässt grüßen!
  • Ausgereiftes Elektronik-Paket an Bord
  • Gut ablesbares und übersichtliches Display Interface
  • Sehr drehfreudiger Motor - Ein wahres "Orgel Orchester"...
  • ...der Motor könnte etwas mehr "Punch" aus der Drehzahlmitte vertragen
  • Deutlicher Preisunterschied zur Kawasaki - Der aber gerechtfertigt ist!
  • Drehfreudiger Motor
  • sportliches Chassis
  • stabiles Fahrverhalten
  • kompaktes Gefühl
  • angenehme Sitzposition
  • unbequemer als gleichschnelle Tuono 125


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