Yamaha WR125R 2016 vs. Yamaha Tenere 700 2023

Yamaha WR125R 2016

Yamaha Tenere 700 2023

Bewertung

Yamaha WR125R 2016
VS.
Yamaha Tenere 700 2023
 

Yamaha WR125R 2016 vs. Yamaha Tenere 700 2023 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha WR125R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 125 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Tenere 700 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 12 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der WR125R.

Bei der WR125R federt vorne eine Telegabel konventionell. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der WR125R vorne eine und hinten eine Scheibe. Die Tenere 700 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt WR125R auf Schlappen mit den Maßen 80 / 90 - 21 vorne und 110 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der Yamaha WR125R misst 1.430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 930 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.

In den Tank der WR125R passen 8,5 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha WR125R gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 23 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha WR125R 2016

Yamaha Tenere 700 2023

Yamaha WR125R 2016 Yamaha Tenere 700 2023
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 124,7 ccm 689 ccm
Bohrung 52 mm 80 mm
Hub 58,6 mm 65,6 mm
Leistung 15 PS 73 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 9000 U/min
Drehmoment 12,2 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 8000 U/min 6500 U/min
Verdichtung 11,2 11,5
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Ventilsteuerung DOHC
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife Doppelschleife
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Federweg 210 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 80 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 110 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Länge 2180 mm 2365 mm
Breite 835 mm 915 mm
Höhe 1220 mm 1455 mm
Radstand 1430 mm 1590 mm
Sitzhöhe von 930 mm 880 mm
Gewicht trocken 133 kg
Tankinhalt 8,5 l 16 l
Führerscheinklassen A1
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 204 kg
Reichweite 372 km
CO²-Ausstoß kombiniert 100 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,3 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Die Yamaha WR 125R ist die vielseitigste 125er, die wir in letzter Zeit gefahren sind. Stadt und Offroad meistert sie mit Bravour, auf der Landstrasse muss man ihre Grenzen kennen. Der VVA Motor überrascht mit Druck von unten und Drehfreude oben. Für 4.990 Franken bekommt man ein japanisches Motorrad mit echter Substanz. Wer eine A1 Enduro sucht, die mehr kann als nur von A nach B, ist hier richtig.

Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.

  • VVA Motor mit starkem Antritt
  • Offroad Performance herausragend
  • Attraktiver Preist
  • Agiles Handling
  • Verbrauch von nur 2,3 bis 2,5 Litern auf 100 km
  • Bremse auf der Strasse wenig transparent
  • Kein ABS hinten
  • Keine Traktionskontrolle
  • Lenker zu schmal für ambitioniertes Offroad Fahren
  • Stabilität auf der Landstrasse bei zügigem Tempo begrenzt
  • sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
  • sportliche und schlanke Optik
  • spielerisches Fahrverhalten
  • erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
  • gute Verarbeitung
  • gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
  • Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
  • sehr hart im Nehmen
  • ABS abschaltbar
  • sehr geländegängig
  • sehr gute Ergonomie
  • wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
  • Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
  • Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
  • Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
  • das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
  • Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber

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