Yamaha Tenere 700 2022 vs. Yamaha TMAX 2024
Bewertung
Yamaha Tenere 700 2022 vs. Yamaha TMAX 2024 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 689 Kubik steht der Yamaha TMAX mit seinem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 562 Kubik gegenüber. Die Tenere 700 hat mit 73 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur TMAX mit 48 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Tenere 700 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 56 Nm Drehmoment bei 5.250 Umdrehungen bei des TMAX.
Bei der Tenere 700 federt vorne eine Telegabel Upside-Down. Der TMAX setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Die Yamaha Tenere 700 hat mit 210 mm vorne und 200 mm hinten einen mächtigeren Federweg als der Yamaha TMAX mit 120 mm vorne und 117 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Tenere 700 vorne eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Der TMAX vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 267 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 282 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tenere 700 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der TMAX Reifen in den Größen 120/70-15 vorne und 160/60-15 hinten.
Der Radstand der Yamaha Tenere 700 misst 1.590 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Der Yamaha TMAX ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und seine Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 218 kg ist die TMAX deutlich schwerer als die Tenere 700 mit 204 kg.
In den Tank der Tenere 700 passen 16 Liter Sprit. Bei der TMAX sind es 15 Liter Tankvolumen.
Für die Tenere 700 gibt es aktuell 592 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, TMAX wurde derzeit 45 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha Tenere 700 2022 |
Yamaha TMAX 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 689 ccm | 562 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 70 mm |
| Hub | 65,6 mm | 73 mm |
| Leistung | 73 PS | 47,6 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 55,7 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 5250 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 10,9 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Fliehkraft |
| Antrieb | Kette | Riemen |
| Getriebe | Gangschaltung | Automatik |
| Ganganzahl | 6 | |
| Motorbauart | Reihe | |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Rahmen | Aluminium | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Federweg | 210 mm | 120 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Federweg | 200 mm | 117 mm |
| Federbein | Monofederbein | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 282 mm | 267 mm |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 282 mm |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 15 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 15 Zoll |
| Länge | 2365 mm | 2195 mm |
| Breite | 915 mm | 780 mm |
| Höhe | 1455 mm | 1415 mm |
| Radstand | 1590 mm | 1575 mm |
| Sitzhöhe von | 880 mm | 800 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 204 kg | 218 kg |
| Tankinhalt | 16 l | 15 l |
| Reichweite | 372 km | 312 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | 112 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | 4,8 l/100km |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Tenere 700 ist auch im Jahr 2022 noch konkurrenzlos. Sie bietet den besten Kompromiss aus Preis, Geländegängigkeit und Fahrkomfort auf der Straße. Sie fährt ins Herz, macht super viel Spaß und ist ein Motorrad für einen breiten Einsatzbereich. Die fehlenden Elektronikfeatures werden ihr die harten Fans verzeihen. Die etwas lasche Bremse sowie den nervigen Tankdeckel vermutlich nicht.
Der Yamaha TMAX ist auch 2017 eine pfeilschnelle Fahrmaschine. Er blieb seiner Linie treu und bietet Motorradfahrleistungen mit Scooterkomfort. Im aktuellen Jahrgang hat er nun endlich mehr Stauraum. Die Antriebseinheit wurde mit viel Elektronik aufgemöbelt und fühlt sich phantastisch an. Ein echtes Topprodukt zum Premiumpreis.
- Sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
- sportliche und schlanke Optik
- spielerischs Fahrverhalten
- Erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
- Gute Verarbeitung
- gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
- vergleichsweise geringes Gewicht
- Sehr hart im Nehmen
- ABS abschaltbar
- Sehr geländegängig
- mangelnder Sitzkomfort auf längeren Touren
- Bremse wirkt etwas billig - lascher Druckpunkt und magere Bremsleistung
- vibrierendes Display nervt
- Tankverschluss unpraktisch
- Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr Kurz
- tolle Bremsen
- hochwertiges Chassis ermöglicht hohen Speed auch bei schlechtem Asphalt
- tolle Motor mit super abgestimmter Elektronik für Einspritzung und Getriebe
- hochwertige Verarbeitung
- hoher Preis
- etwas fummeliges Staufach in der Frontverkleidung