Suzuki Address 110 2020 vs. Piaggio Beverly 400 S 2022
Bewertung
Suzuki Address 110 2020 vs. Piaggio Beverly 400 S 2022 - Vergleich im Überblick
Dem Suzuki Address 110 mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 113 Kubik steht der Piaggio Beverly 400 S mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 400 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment des Beverly 400 S von 38 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 9 Nm Drehmoment bei 6.250 Umdrehungen bei des Address 110.
Bei dem Address 110 federt vorne eine Telegabel konventionell und hinten ein Monofederbein. Der Beverly 400 S setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 35 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf dem Suzuki vorne eine Einzelscheibe mit 190 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange und hinten eine Trommel mit 120 Millimeter Durchmesser und. Der Piaggio vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Address 110 auf Schlappen mit den Maßen 80 / 90 - 14 vorne und 90 / 90 - 14 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Beverly 400 S Reifen in den Größen 120/70-16 vorne und 150/70-14 hinten.
Der Radstand des Suzuki Address 110 misst 1.260 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 755 Millimeter. Der Piaggio Beverly 400 S ist von Radachse zu Radachse 1.550 mm lang und seine Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 191 kg ist die Piaggio massiv schwerer als die Suzuki mit 100 kg.
In den Tank des Address 110 passen 5,2 Liter Sprit. Bei der Beverly 400 S sind es 12 Liter Tankvolumen.
Von dem Suzuki Address 110 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Piaggio Beverly 400 S sind derzeit 20 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki Address 110 2020 |
Piaggio Beverly 400 S 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 113 ccm | 400 ccm |
| Bohrung | 51 mm | |
| Hub | 55,2 mm | |
| Leistung | 9 PS | 35,4 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 8,6 Nm | 37,7 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6250 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 9,4 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro, Kick | Elektro |
| Kupplung | Fliehkraft | Fliehkraft, Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Riemen | Riemen |
| Getriebe | Variomatik | Automatik |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 64,9 Grad | |
| Nachlauf | 97 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Federweg | 90 mm | |
| Marke | Showa | |
| Durchmesser | 35 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | Stereo-Federbeine |
| Federweg | 105 mm | |
| Aufhängung | Triebsatzschwinge | |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 190 mm | 300 mm |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Trommel | Scheibe |
| Durchmesser | 120 mm | 240 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 80 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 14 Zoll | 16 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 90 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 14 Zoll | 14 Zoll |
| Länge | 1845 mm | 2155 mm |
| Breite | 665 mm | 800 mm |
| Höhe | 1095 mm | 1455 mm |
| Radstand | 1260 mm | 1550 mm |
| Sitzhöhe von | 755 mm | 795 mm |
| Gewicht fahrbereit | 100 kg | 191 kg |
| Tankinhalt | 5,2 l | 12 l |
| Führerscheinklassen | A1 | A2 |
| Höchstgeschwindigkeit | 139 km/h | |
| Reichweite | 324 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 87 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,7 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stadtfloh ist wohl die treffendste Bezeichnung für den Address 110 - mit 97 Kilo fahrfertig und dermassen kompakten Abmessungen ist man so wendig wie mit kaum einem anderen Roller der 125er-Klasse. Die Fahrleistungen gehen daher bis rund 70 km/h voll in Ordnung, erst darüber wird das kleine Triebwerk zäh. Die Fahrwerksabstimmung ist überraschend gut gelungen, man fühlt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht unwohl. Und der kleine Address 110 kann sogar einen Vollvisierhelm unter der Sitzbank transportieren - womit sogar so manche andere, größere Roller Probleme haben. Lediglich das Design wird keine Preise gewinnen, für einen prakitschen Stadtflitzer, der vielleich ab und zu kleine Blessuren davon tragen könnte, ist das aber auch nicht notwendig.
Spürbar erstarkt und optisch gereift präsentiert sich der Piaggio Beverly 400S für 2021. Der Alltagsheld kommt mit engem Stadtverkehr ebenso zurecht, wie mit flotten Landstraßenkilometern und gelegentlichen Autobahnausflügen. Wer auf ein Farb-TFT Display verzichten kann, bekommt mit dem Beverly 400 einen spaßigen Roller zum fairen Tarif.
- extrem handliches Fahrverhalten
- flotter Antritt bis 70 km/h
- kompakte Abmessungen
- Helmfach für einen Vollvisierhelm
- angemessene Bremsleistung
- niedrige Sitzhöhe
- kein ABS
- biedere Optik
- Fächer in der Frontschürze nicht verschließbar
- potenter Motor
- gutes Fahrwerk
- handlich
- autobahntauglich
- Preis-Leistungsverhältnis
- LC-Display angegraut
- Bedienung nicht perfekt