KTM 300 EXC 2016 vs. Yamaha YZ450F 2022

Yamaha YZ450F 2022

Bewertung

KTM 300 EXC 2016
VS.
Yamaha YZ450F 2022
 

KTM 300 EXC 2016 vs. Yamaha YZ450F 2022 - Vergleich im Überblick

Der KTM 300 EXC mit ihrem 2-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 293 Kubik steht die Yamaha YZ450F mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 450 Kubik gegenüber.

Bei der 300 EXC federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die YZ450F setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 270 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt 300 EXC auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der YZ450F Reifen in den Größen 80/100-21 vorne und 120/80-19 hinten.

Der Radstand der KTM 300 EXC misst 1.482 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter. Die Yamaha YZ450F ist von Radachse zu Radachse 1.485 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 965 Millimeter.

In den Tank der 300 EXC passen 9,5 Liter Sprit. Bei der YZ450F sind es 6,2 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 300 EXC gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha YZ450F sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 174 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 9 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

KTM 300 EXC 2016

Yamaha YZ450F 2022

KTM 300 EXC 2016 Yamaha YZ450F 2022
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 2-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 293,2 ccm 450 ccm
Bohrung 72 mm 97 mm
Hub 72 mm 60,8 mm
Starter Elektro, Kick Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Kokusan CDI
Antrieb Kette Kette
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Verdichtung 13
Gemischaufbereitung Einspritzung
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 5
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Zentralrohr Brücken
Lenkkopfwinkel 26 Grad
Nachlauf 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP
Federweg 310 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Marke WP
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Federweg 317 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 80 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 100 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 120 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 19 Zoll
Radstand 1482 mm 1485 mm
Sitzhöhe von 960 mm 965 mm
Gewicht trocken 102,1 kg
Tankinhalt 9,5 l 6,2 l
Länge 2185 mm
Breite 825 mm
Höhe 1285 mm
Gewicht fahrbereit 111 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 300 EXC 2016

KTM EXC 2017 Enduro Test

Fazit von nastynils vom 20.05.2016:

Yamaha YZ450F 2026

Yamaha YZ450F 2026 Test: Mehr Kontrolle, Speed & Fahrspaß

Fazit von Busty Wolter vom 03.09.2025:

Der „große“ Zweitaktmotor wurde 2017 neu entwickelt und kommt bei der 250er und 300er zum Einsatz. Der E-Starter ist nun nicht mehr „angeflanscht“ sondern kompakt integriert. Profis meinten hinter vorgehaltener Hand, dass ihnen die 300er eigentlich schon zu stark ist. Für mich ist sie aber gerade für Hobbyfahrer DIE 2-Takt Empfehlung. Beim Map-Selektor kann man hier das „milde“ Mapping wählen und auch bei der Auslasssteuerung auf die schwächere Feder zurückgreifen. In der Praxis fährt man sie dann auch noch einen Gang höher als die 250er und schon wird sie hablwegs zahm. Großes Plus an Fahrkomfort durch die neue Ausgleichswelle: deutlich weniger Vibrationen!

Die Yamaha YZ 450 F 2026 ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Komponenten - überall hat Yamaha nachgelegt, ohne Schwächen einzubauen. Für in Deutschland 11.199 Euro (Standard in Blau) oder 200 Euro mehr für die 70th Anniversary Edition bekommt man ein Motocross-Bike, das auf ganzer Linie begeistert und dem Fahrer ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubert.

  • hohe Leistung in Kombination mit quirligem Handling
  • einfacher Aufbau - dadurch am härtesten im Nehmen bei extremer Belastung
  • geringere Vibrationen durch neuen Motor mit Ausgleichswelle
  • Im Vergleich zum Viertakter auf langen Etappen immer noch anstregender zu fahren
  • Motoransprechverhalten „gut“ aber eben nicht so sauber wie beim Viertakter
  • gutes Handling
  • Balance, Chassis und Fahrwerk geben viel Vertrauen
  • Kräftiger, aber einfach zu fahrende Motoren
  • schlankes, homogenes Bodywork
  • Hydraulikkupplung recht straff