Kawasaki Z900 RS SE 2026 vs. BMW R 1250 GS 2023
Bewertung
Kawasaki Z900 RS SE 2026 vs. BMW R 1250 GS 2023 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z900 RS SE mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 948 Kubik steht die BMW R 1250 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.254 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der R 1250 GS von 143 Newtonmeter bei 6.250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 98 Nm Drehmoment bei 7.700 Umdrehungen bei der Z900 RS SE.
Bei der Z900 RS SE federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die R 1250 GS setzt vorne auf eine in Federvorspannung verstellbare Telelever mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die BMW R 1250 GS hat mit 190 mm vorne und 200 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Kawasaki Z900 RS SE mit 120 mm vorne und 140 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 250 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 276 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z900 RS SE auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1250 GS Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z900 RS SE misst 1.465 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter. Die BMW R 1250 GS ist von Radachse zu Radachse 1.525 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 249 kg ist die BMW viel schwerer als die Kawasaki mit 216 kg.
In den Tank der Z900 RS SE passen 17 Liter Sprit. Bei der R 1250 GS sind es 20 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Z900 RS SE beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 13.312 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der BMW R 1250 GS mit 16.902 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Z900 RS SE gibt es aktuell 18 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1250 GS sind derzeit 59 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 284 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 1.661 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z900 RS SE 2026 |
BMW R 1250 GS 2023 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Boxer |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig-Luft |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Hubraum | 948 ccm | 1254 ccm |
| Bohrung | 73,4 mm | 102,5 mm |
| Hub | 56 mm | 76 mm |
| Leistung | 116 PS | 136 PS |
| U/min bei Leistung | 9300 U/min | 7750 U/min |
| Drehmoment | 98 Nm | 143 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7700 U/min | 6250 U/min |
| Verdichtung | 11,8 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Einspritzdüsen pro Zylinder | 4 | |
| Drosselklappendurchmesser | 36 mm | 52 mm |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kardan |
| 2WD | nein | |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | ja |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Motor mittragend |
| Nachlauf | 98 mm | 109 mm |
| Lenkkopfwinkel | 62,9 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telelever |
| Durchmesser | 41 mm | 37 mm |
| Federweg | 120 mm | 190 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Einarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Öhlins | |
| Federweg | 140 mm | 200 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 305 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 250 mm | 276 mm |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Kurven-ABS, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, KCMF, KIBS, Moderne Elektronik, IMU (Trägheitsmesseinheit), Kawasaki Quick Shifter (KQS), KTRC, Kurven-Traktionskontrolle | ABS, Antischlupfregelung, Berganfahrhilfe, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 19 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 170 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2100 mm | 2207 mm |
| Breite | 865 mm | 952,5 mm |
| Höhe | 1150 mm | |
| Radstand | 1465 mm | 1525 mm |
| Sitzhöhe von | 845 mm | 850 mm |
| Bodenfreiheit | 140 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 197 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 216 kg | 249 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A2, A | A |
| Reichweite | 340 km | 421 km |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 117 g/km | 110 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5 l/100km | 4,75 l/100km |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | |
| Standgeräusch | 88 dB | |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED-Scheinwerfer, Moderne Elektronik, Komfort, Konnektivität, Beleuchtung | Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Bei der Z900RS SE hat Kawasaki alles richtig gemacht. Dass die ohnehin schon sehr gute und äußerst charismatische Z900RS mit edlen Komponenten weiter aufgewertet wurde, nährt nicht nur den Besitzerstolz, sondern bringt im sehr sportlichen Ernstfall auch die kleinen Vorteile, die den Gipfelsieg bescheren. Den Spruch "Das Bessere ist der Feind des Guten" würde ich bei RS SE und RS wie folgt abwandeln: "Das Bessere ist der Freund des Guten." Egal, ob RS oder RS SE, Retro vom Feinsten.
Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.
- Exklusivität
- Öhlins Federbein
- Brembo mit Stahlflex
- Klassische Runduhren
- Bärenstarker Motor
- Wenig Elektronik
- Kein Tempomat
- Immer gleich ausverkauft
- extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
- bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
- tolle App-Integration
- ausgereiftes Bedienkonzept
- tolle Ergonomie
- Viele Individualisierungsmöglichkeiten
- Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
- Einfache Fahrbarkeit
- Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
- Sitzbank zu lasch
- Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz