Yamaha XSR900 GP 2024 vs. Suzuki SV650X 2018
Bewertung
Yamaha XSR900 GP 2024 vs. Suzuki SV650X 2018 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha XSR900 GP mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 889 Kubik steht die Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 119 PS bei 10.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Suzuki mit 76 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der XSR900 GP von 93 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 8.100 Umdrehungen bei der SV650X.
Bei der XSR900 GP federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba und hinten ein Monofederbein von Kayaba. Die SV650X setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt XSR900 GP auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV650X Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha XSR900 GP misst 1.500 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Suzuki SV650X ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 200 kg ist die Yamaha ähnlich schwer wie die Suzuki mit 197 kg.
In den Tank der XSR900 GP passen 14 Liter Sprit. Bei der SV650X sind es 13,8 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha XSR900 GP gibt es aktuell 12 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650X sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 29 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 81 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha XSR900 GP 2024 |
Suzuki SV650X 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | V |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 889 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 81 mm |
| Hub | 62,1 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 119 PS | 76 PS |
| U/min bei Leistung | 10000 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 93 Nm | 64 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 8100 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Nachlauf | 110 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | Kayaba | |
| Federweg | 130 mm | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Kayaba | |
| Federweg | 131 mm | |
| Material | Stahl | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 298 mm | 290 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 240 mm |
| Kolben | Einkolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2160 mm | 2130 mm |
| Breite | 810 mm | 760 mm |
| Höhe | 1180 mm | 1080 mm |
| Radstand | 1500 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 835 mm | 785 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 200 kg | 197 kg |
| Tankinhalt | 14 l | 13,8 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reichweite | 280 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 116 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5 l/100km | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ein glaubwürdiges Styling im Stile der 500er GP-Maschinen aus der Zeit rund um 1990 trifft auf modernste Komponenten aus dem CP3-Baukasten. Bei den Fahrwerkskomponenten griff Yamaha auf hochwertige, voll einstellbare Teile von KYB zurück. Die Gabel ist die gleiche, wie sie auch in der MT-09 SP zum Einsatz kommt. Das sportliche Grundsetup passt hervorragend zu diesem bildhübschen Retro-Racer. Die serienmäßige Elektronik-Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen. Alle Fahrhilfen agieren schräglagenabhängig, der Quickshifter funktioniert erstklassig und sogar ein Tempomat ist an Bord. Wer mit der sportlichen Sitzposition klar kommt, darf sich an einem traumhaften Motorrad erfreuen. Abgesehen von der Bremse, welche noch etwas mehr Biss haben könnte, finden wir keine echte Kritik anzubringen.
Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.
- hochwertiges und voll einstellbares Fahrwerk
- druckvoller und kultivierter Motor
- glaubwürdiges Retro-Styling
- liebevolle Details
- serienmäßig umfangreiche Ausstattung
- Bridgestone S23 Bereifung ab Werk
- Blinker-Schalter gewöhnungsbedürftig
- Bremse dürfte kräftiger sein
- agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
- einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
- angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
- gelungene Getriebeabstufung
- niedriges Gewicht
- unauffälliger Auftritt
- Auspuffoptik
- Telegabel zu weich
- keine Antihopping-Kupplung