Husqvarna 701 Supermoto 2016 vs. KTM 690 Duke R 2013
Bewertung
Husqvarna 701 Supermoto 2016 vs. KTM 690 Duke R 2013 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna 701 Supermoto mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die KTM 690 Duke R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit gleichem Hubraum gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 690 Duke R von 70 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 68 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei der 701 Supermoto.
Bei der 701 Supermoto federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 690 Duke R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt 701 Supermoto auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Duke R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Husqvarna 701 Supermoto misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die KTM 690 Duke R ist von Radachse zu Radachse 1.466 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 865 Millimeter.
In den Tank der 701 Supermoto passen 14 Liter Sprit. Bei der 690 Duke R sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna 701 Supermoto gibt es aktuell 22 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Duke R sind derzeit 14 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Husqvarna gibt es aktuell 141 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 15 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto 2016 |
KTM 690 Duke R 2013 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | Kipphebel, OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 690 ccm | 690 ccm |
| Bohrung | 102 mm | 102 mm |
| Hub | 84,5 mm | 84,5 mm |
| Leistung | 67 PS | 70 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 70 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 12,6 | 12,6 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | WP |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | WP | WP |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1480 mm | 1466 mm |
| Sitzhöhe von | 890 mm | 865 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 145 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | 14 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit | 149,5 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die 701 Supermoto ist das richtige Fahrzeug für Asphaltsurfer, die ein Motorrad als Spielzeug betrachten, ohne auf Alltagstauglichkeit verzichten zu wollen. Das ABS genügt auch sportlichen Ansprüchen, kann abgeschaltet werden, oder mittels "Dongle" aus dem Zubehör im Supermoto-Modus betrieben werden. Das Ride-by-Wire bietet drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl, die ebenfalls nur mit einem Extra während der Fahrt gewechselt werden können. Somit wären wir schon beim Wermutstropfen in der austro-schwedischen Melange: Einige Extras hätten wir gerne in der Serienausstattung gesehen. Dazu gehört auch der Aufkleber-Satz für die vielen weißen Flächen an der Verkleidung.
Dass die KTM 690 Duke R das bessere Motorrad ist, steht schon alleine bei der äußeren Betrachtung der beiden Maschinen fest. Der Akrapovic-Auspuff und die WP-Federelemente funktionieren und klingen einfach besser.
- elegantes Design
- starke Bremsen
- hervorragend abgestimmter Motor
- guter Sound
- alltagstauglich
- einige nützliche Extras aufpreispflichtig
- Monobloc-Bremsen
- Akrapovic-Auspuff
- WP-Federelemente
- höhere Schräglagenfreiheit
- fehlender Komfort
- kein Wetterschutz