Beta Alp 4.0 2019 vs. KTM 350 EXC-F 2014
Bewertung
Beta Alp 4.0 2019 vs. KTM 350 EXC-F 2014 - Vergleich im Überblick
Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 349 Kubik steht die KTM 350 EXC-F mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 350 Kubik gegenüber.
Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die 350 EXC-F setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 350 EXC-F Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.444 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter. Die KTM 350 EXC-F ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 970 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 133 kg ist die Beta massiv schwerer als die KTM mit 107,2 kg.
In den Tank der Alp 4.0 passen 10,5 Liter Sprit. Bei der 350 EXC-F sind es 9 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Beta Alp 4.0 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.257 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der KTM 350 EXC-F mit 9.021 Euro im Durchschnitt.
Von der Beta Alp 4.0 gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 350 EXC-F sind derzeit 11 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Beta gibt es aktuell 74 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 93 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Beta Alp 4.0 2019 |
KTM 350 EXC-F 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Hubraum | 349 ccm | 349,7 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 88 mm |
| Hub | 71,2 mm | 57,5 mm |
| Verdichtung | 9,5 | 12,3 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | |
| Kühlung | flüssig | |
| Starter | Elektro, Kick | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Zentralrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 46 mm | |
| Federweg | 220 mm | |
| Marke | WP | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 220 mm | |
| Marke | WP | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 260 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2208 mm | |
| Breite | 850 mm | |
| Höhe | 1240 mm | |
| Radstand | 1444 mm | 1482 mm |
| Sitzhöhe von | 863 mm | 970 mm |
| Gewicht trocken | 133 kg | 107,2 kg |
| Tankinhalt | 10,5 l | 9 l |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.
Die 350er ist einfach die neue goldene Mitte. Im harten Gelände auf Bergaufpassagen ist sie stark genug, dass man mangelndes Fahrkönnen mit dem Gasgriff kompensieren kann. Aber eben nicht zu stark, dass sie Dich bei zu herzhaften Einsatz des selbigen abwirft wie ein Rodeogaul. Bergab ist sie leicht genug, das man auch auf felsigen Passagen keine Bremsspuren in die Endurounterwäsche legt.
- Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
- Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
- Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
- Sauber schaltendes Getriebe
- Enduro-Bereifung
- Agiles Handling
- Sehr vielseitig
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Bremsen könnten besser dosierbar sein
- Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
- Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
- Edlere Optik
- dünnere Wandstärken
- neuer, praktischer Benzinfilter
- Etwas erhöhte Gewicht.