Triumph Bonneville Bobber 2017

Triumph Bonneville Bobber 2017

Premium-Custom aus dem Schaufenster

Triumph präsentiert auf Basis der Bonneville einen Bobber, der Retro, Heritage und Custom in einzigartiger Weise in sich vereint und eine neue Marke setzt. Premium-Custom ab Werk.

Was die Hersteller - nicht nur Triumph - am Klassiksektor in der jüngeren Zeit auf die Räder stellen, ist schon große Kradkunst. Café Racer, Scrambler, Bagger, Bobber etc. ab Werk, mit ordentlichem Fahrwerk und Bremsen, satter Leistung, sauberem Antrieb und moderner, gekonnt kaschierter Technik zu Preisen, wo bei echten Customprojekten gerade zum Erstgespräch geladen wird. Angesichts dieses außergewöhnlichen Assortiments durchwegs sympathischer Retrobikes im Speziellen und der prosperierenden Palette an Motorradneuheiten im Allgemeinen, sind uns Wortmeldungen wie "...nicht schon wieder.." und "Es reicht!" unverständlich.

Verstellbarer Aluminium-Sitz

Dass es noch lange nicht reicht, zeigt der am 19. Oktober in England präsentierte Bonneville Bobber, der mit pfiffigen Detaillösungen und einer spektakulären Gesamterscheinung in dieser Klasse neue Maßstäbe setzt. So kommt die neueste Triumph mit frei schwebender Sitzschale aus Aluminium, die sich verstellen lässt. Ebenfalls justieren lässt sich je nach ergonomischem Bedarf die Instrumenteneinheit. Die Sitzhöhe beträgt lediglich 690 mm.

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Wir haben schon viel gesehen, aber die Triumph Bonneville Bobber dürfte das wohl gewagteste und außergewöhnlichste Serienmotorrad sein, dass wir zum Retro-Thema bisher gesehen haben. Besonders die Lösung mit dem fliegenden Einzelsitz und dem zentral, fast waagrecht zwischen den Rahmenrohren integrierten Federbein begeistert uns.

Kleiner Auspuff, fetter Sound?

Am auffälligsten ist natürlich das Heck der neuen Bonneville Bobber. Der charakteristische Hardtail-Look wird über einen innovativen und unverwechselbaren „Schwingenkäfig“ mit Befestigungsrollenaufnahmen für einen Aufbockständer und einem verborgenen Zentralfederbein, das mittig und fast waagrecht montiert ist, erreicht. Um möglichst wenig von der eleganten Schwinge und dem Speichenrad zu verdecken, wurde ein wunderbar schlichter und für heutige Verhältnisse kurzer Auspuff auf beiden Seiten installiert. Triumph verspricht einen satten Auspuffsound aus den beiden Slash-Cut-Schalldämpfern. Der 1200 Kubik Reihenzweier mit 270° Hubzapfenversatz hat jedenfalls verdammt viel Potenzial.

Als echtes Custom-Werksmodell bietet die Bobber eine ganze Reihe an Premium-Details wie die 1200HT-Motorembleme und das unverkennbare Triumph-Markenzeichen, gebürstete Motordeckel, den abschließbaren Tankdeckel mit Logo und Lenkerböcke in seidenmattem Silber und Graphit.

Vier Premium-Farboptionen stehen zur Auswahl:

  • Ironstone mit mattem Finish
  • Morello Red
  • Atemberaubendes Competition Green und Frozen Silver in stilvoller British-Racing-Optik
  • Jet Black

Details der Triumph Bonneville Bobber:

  • E-Gas: Verbesserte Fahrbarkeit, hervorragendes Fahrgefühl, Sicherheit und Kontrolle.
  • Fahrmodi: Die Verwendung des E-Gas-System ermöglicht zwei Fahrmodi: STRASSE und REGEN. Diese lassen sich über das neue Schaltergehäuse auswählen und aktivieren zwei spezielle Drosselklappenkennfelder für maximale Kontrolle und Sicherheit unter verschiedenen Fahrbedingungen.
  • ABS: Die neueste Generation des Antiblockiersystems sorgt für mehr Sicherheit und Kontrolle, während es gleichzeitig so unauffällig wie möglich bleibt.
  • Abschaltbare Traktionskontrolle: Die über das Instrumentenmenü abschaltbare Traktionskontrolle erhöht das Sicherheitslevel und die Kontrolle.
  • Drehmomentunterstützte Kupplung: Diese wurde entwickelt, um den Kraftaufwand des Fahrers beim Betätigen des Hebels zu reduzieren. Sie macht die Kupplungssteuerung geschmeidiger und das Fahren auch bei längeren Touren leichter.
  • LED-Rückleuchte: Integriert in das klassische Design liefert sie ein charakteristisches Lichtmuster mit verbesserter Leistungseffizienz und hervorragender Sichtbarkeit.
  • Wegfahrsperre: In den neuen Schlüssel mit hochwertigem Triumph-Emblem integrierte Wegfahrsperre.

Bericht vom 19.10.2016 | 58.172 Aufrufe

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