Auftakt der 1000PS Roadshows on Tour. Schönes erstes Event. Wir freuen
uns auf eine tolle Saison.
1000PS Roadshows on Tour 2012
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Saisonauftakt
bei den Roadshows on Tour 2012. Zwölf Motorradfahrer waren bei der
Premiere dabei. An insgesamt 28 Tagen in den Monaten April, Mai und
Juni können interessierte Motorradfreaks zwölf aktuelle Motorräder
während einer Tagestour testen. Die erste Ausfahrt verlief toll.
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Gruppenfoto der
Premieren-Teilnehmer. Eine tolle Partie. Tourguide NastyNils in der
Mitte. Es war eine Freude mit den interessierten Motorradkennern die
320 Kilometer Runde zu drehen.
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Der Bürokram
beim Fahrzeugwechsel störte überraschenderweise niemanden. In die
Protokolle wurden jeweils Übernahmezeit und Kilometerstand eingetragen.
Jeder Teilnehmer konnte mit jedem Fahrzeug zumindest einmal fahren. Mit
den Favoriten gab es dann am Ende der Tour noch eine kleine Zugabe.
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Zugegeben! Es
ist relativ einfallslos die Mittagsrast in der Kalten Kuchl zu machen
und Topfenstrudel zu essen. Es ist aber immer wieder leiwand.
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Start- und Endpunkt der
Tour ist immer ein Hotel aus der Landhotel Österreich Familie (www.landhotels.at). Diesmal waren wir zu Gast im Haus der
Familie Rosner in Gablitz im Wienerwald:
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Das Feedback
der Teilnehmer gab es schon während der Pausen und natürlich danach
beim gemütlichen Beisammensein.
Die Suzuki V-Strom 650 war in
Sachen Hubraum das kleinste Fahrzeug in der Runde. Trotzdem gab es für
die kleine Reiseenduro Anerkennung. Denn trotz geringer Leistung,
konnte man durch die einfache Fahrbarkeit immer dran bleiben. Gut
angekommen ist auch die niedrige Sitzhöhe für Leute die normalerweise
nicht so gut auf Reiseenduros passen. Zu guter Letzt fand man Gefallen
am niedrigen Preis.
Mehr Diskussionsstoff lieferte aber bestimmt die KTM 690 Duke. Es gab Teilnehmer für
die war die Duke einfach insgesamt zu wenig Motorrad. Zu leicht, zu
schmal und zu wenig Zylinder. Das empfand vor allem die
Vierzylinder-Fraktion so. Begeistert jedoch jene Teilnehmer welche
schon bisher Einzylinder gefahren sind. "Das ist die beste Einzylinder-Maschine
die ich je gefahren bin.", lautete das Feedback eines
Eintopf-Fans.
Bei der BMW F 800 R gefielen
der Motor und das Fahrwerk, mit der Sitzposition kamen jedoch vor allem
die größeren Piloten nicht so gut zurecht. Gefällig waren frühmorgens
aber natürlich die Heizgriffe an Bord der BMW.
Die Yamaha Super Tenere
fungierte zum einen als Guide-Fahrzeug, zum anderen dann aber auch als
Testobjekt für Reiseenduro-Liebhaber. Im Sattel der Super Tenere
stellte sich immer sofort ein Wohlfühl-Faktor ein und sie bekam die
Note ein echt guter Kilometerfresser zu sein.
Die Honda Crosstourer war
einigen Teilnehmern etwas zu emotionslos, doch am Motor fanden wir alle
Gefallen. Das Aggregat bekam wesentlich besseres Feedback als das
letztjährige VFR 1200 Aggregat, bei welchem oft ein Drehmomentloch
bekrittelt wurde. Trotz des voluminösen V4 Motors mit reichlich
Leistung, fanden sich auf der einfach zu fahrenden Maschine auch Fahrer
mit weniger Routine zurecht.
Beinahe Einstimmig das Feedback zur Versys
1000. Der Vierzylindermotor in der Reiseenduro machte einen
Topjob, selbst GS-Fahrer hatten plötzlich überhaupt nichts mehr an
diesem Konzept auszusetzen. Nur das Design der Front gefiel nicht allen
in der Runde. Das Motorrad kam aber in Sachen Fahrdynamik vor allem
jenen Piloten entgegen, welche daheim ein Nakedbike in der Garage
stehen haben.
Niemanden kalt ließ die Triumph Speed
Triple R. Sie ist bestimmt ein Sahnestück im Fuhrpark und ließ
alle Herzen höher schlagen. Rund 2/3 der Teilnehmer fahren jedoch
normalerweise eine Reiseenduro und sie gaben zwar an viel Spaß mit der
Maschine zu haben, aber am Ende des Tages ist eine Reiseenduro dann
doch das praktischere Gerät. Zum Glück hatten wir auch noch die neue Tiger Explorer mit dabei. Auch
dieses Motorrad bekam richtig gutes Feedback. "Sie steht meiner GS um nix nach!",
lautete das Urteil eines BMW Fahrers. Ein anderer merkte jedoch an,
dass er seine private GS etwas agiler empfindet. Optisch wirkte sie
etwas behäbig, erstmal in Fahrt war damit aber niemand langsam
unterwegs.
Total unterschiedliches Feedback gab es zur GSR 750. Reiseenduristen war die
Motorcharakteristik zu drehzahlgierig und die Sitzposition etwas zu
tief im Motorrad. Sportmotorradpiloten fanden sich aber gleich
pudelwohl. "Supersportlicher Motor
und vertraute Sitzposition! Das ist mein Favorit!", lautete ein
Kommentar zur GSR.
Der Streetfighter 848
verbreitete vor dem Start etwas unbehagen in der Runde. Einige
Teilnehmer hatten Schauermärchen vom großen Streetfighter gehört. Sie
soll sehr schwierig zu fahren sein und wie ein wildes Tier
abmarschieren. In der Praxis waren sich dann aber alle einige, dass das
Motorrad zwar richtig aggressiv aussieht aber überraschend einfach zu
fahren ist. Für die festen Burschen in der Runde war die Sitzposition
und das Platzangebot zwar etwas quälend, für den Rest zählte sie aber
auch zu den Highlights. Gute Noten gab es zum Motor eigentlich von
allen Teilnehmern. Auch wenn Zweizylinderfreunde der alten Schule
anmerkten, das sie untenrum nicht ganz so viel Schub hat wie man es von
einem Twin erwarten würde.
Heisse Diskussionen entfachte natürlich wieder der Topseller BMW R 1200 GS. Die Boxerkenner in
der Runde hatten naturgemäß Gefallen am Motorrad, die
4-Zylinderfraktion zollte immerhin der hochwertigen Ausstrahlung
Respekt. Die Nippon-Jungs rätselten aber auch darüber, warum in
Südtirol mindestens 70% der Typen am Pass eine GS fahren. "Weil sie eben die Beste ist!",
lautete die Antwort der Bayernfraktion und die Diskussion entflammte
von Neuen.
Die CB 1000 R war vielen
Teilnehmern ein Begriff. Die Reiseenduristen waren positiv überrascht,
dass das Motorrad angesichts der aggressiven und sportlichen Optik
eigentlich recht viel Fahrkomfort bietet. Der makellose
Vierzylindermotor stellte auch alle Piloten zufrieden. Als wir jedoch
kurz in den Regenguss fuhren, erkannten die Teilnehmer aber natürlich
auch die ungemütlichen Schattenseiten vom schicken Nakedbike. Schönheit
muss bekanntlich leiden!
Wenig überraschend unter den Kennern war, dass die KTM 990 SMT von den Teilnehmern als
pfeilschnelles und gleichzeitig komfortables Bike beurteilt wurde. Noch
vor der Versys war sie für die Fahrer die sportlichste Reisemaschine.
Natürlich tauchten in den Gesprächen auch Fragen zu Motorrädern auf,
welche nicht mit dabei waren. Vor allen die Multistrada von Ducati
hätten einige Piloten noch gerne mit dabei gehabt. Und der
Vollständigkeit halber wären auch ein Supersportler und ein großer
Roller nicht schlecht gewesen. Doch gemeinsam kamen wir auch zu dem
Schluß, dass noch mehr Testmotorräder in der Gruppe während der
Ausfahrt vermutlich dann doch etwas zu viel sind.
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Gut aber fast aus! So dürfen
wir die Roadshows on Tour 2012 schon jetzt bezeichnen. Die Testserie
hat zwar gerade erst begonnen, ist aber schon jetzt randvoll. Nur noch
beim langen Wochenende von 25.-28.Mai in Niederösterreich sind noch
freie Plätze zu haben. Alle anderen Termine sind voll. Es kann aber
sein, dass einzelne Plätze tagesaktuell frei werden, wenn einzelne
Teilnehmer stornieren. Es lohnt sich also bei Interesse alle paar Tage
einen Blick auf unsere Website www.1000ps.at/rot zu werfen und den aktuellen
Stand der Buchungslage zu checken.
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