Das weltweite Highlight der Supermotoszene fand heuer in Alcaniz, in der
Nähe von Zaragossa (Spanien) statt. Auch Österreich nahm an dem
prestigeträchtigen Kräftemessen in Spanien statt. Hannes Maier, Lukas
Höllbacher und René Esterbauer gingen für Österreich an den Start.
Die Strecke im Motorland Alcaniz, auf der vor kurzem die MotoGP
Motorradweltmeisterschaft statt fand, hatte auch eine selektive
Supermoto-Strecke mit Sprüngen im Offroad, am Asphalt und schnelle
Kurven.
Nur 16 Teams startberechtigt für Sonntag
Das Team Austria konnte sich trotz einigen Schwierigkeiten an der elften
Position qualifizieren. Sensationsmann war Lukas Höllbacher, der mit
einem soliden Rennen, Rang sechs fürs Team erreichte. Hannes und René
erreichten die Ränge zwölf.
Drei Rennen und jeweils zwei Fahrer pro Team am Start
Die österreichische Nationalmannschaft startete von den Rängen elf und
27.
Im ersten Lauf gingen Lukas und Hannes ins Rennen. Beide mussten sich
nach dem Start durch Startkollisionen am Ende des Feldes einreihen.
Lukas startete eine sensationelle Aufholjagd, die mit dem 13. Rang
belohnt wurde, Hannes erreichte den 17. Rang.
Beim zweiten Rennen standen René und Lukas am Start. Lukas kam vom 27.
Startplatz gut weg und war nach der ersten Runde schon an Position 20.
Durch ein weiteres Starkes Rennen von ihm, erreichte Lukas Höllbacher
den elften Gesamtrang. René startete von der elften Position und hatte
einen sensationellen Start. In der ersten Runde lag er an der fünften
Position. Die Fahrer der Weltmeisterschaft machten viel Druck. Durchs
Ziel erreichte René Esterbauer an der 14. Position.
Beim dritten und letzten Rennen des Tages gingen René und Hannes an den
Start. Beide kamen beim Start schlecht weg. René reihte sich im
Mittelfeld ein und Hannes nur am Ende des Starterfeldes. Jedoch fuhr
Hannes ein starkes Rennen, kam jedoch über den 21. Rang nicht hinaus.
René kam in der letzten Runde zu Sturz, verlor den 19. Rang und
erreichte den 27. Rang.
Ein starke Teamleistung, die mit dem neunten Rang belohnt wurde
Das Team Österreich kämpfte stark mit der Weltelite um die Top-Plätze,
das mit dem neunten Rang belohnt wurde. Somit ist Österreich unter den
zehn besten Nationen der Welt.
„Wir hatten an diesem Wochenende viel Pech, jedoch schauen wir zufrieden
auf die vergangenen Rennen. Der Teamgeist war einzigartig, wir hatten
viel Spaß und wir sind stolz mit der Weltelite mithalten zu können. Das
Team Austria wird weitertrainieren und versuchen im nächsten Jahr das
Ergebnis zu verbessern“, so die Teamchefin Daniela Mauer nach dem
Rennen. |