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Romaniacs-Mastermind Martin Freinademetz serviert bekanntlich Tracks, die schon im Trockenen in der Menuefolge schwer verdaulich sind – bei Regen verwandeln sich diese Streckenteile aber in kaum vorstellbare Hindernisse, die selbst den Besten der Extrem-Enduroszene
sprichwörtlich alles abverlangen. Obwohl die Rennleitung den
berüchtigten „Long Walk Up“ wegen des Dauerregens aus der gestrigen Stage nehmen musste, blieben noch ausreichend Schindereien für die Fahrer übrig – wie zum Beispiel die Schlüsselstelle „Congo“, die die Teilnehmer vor eine fast unmenschliche Aufgabe stellte.
Der Brite Graham Jarvis musste sich zwar durch einen technischen Defekt gestern kurzzeitig vom Kampf um den Gesamtsieg verabschieden, bewies allerdings
gestern eindeutig, dass er zur Zeit das Maß aller Dinge ist. Jarvis brummte seinem Mitbewerb mehr als 30 Minuten auf - kaum auszudenken, was der gleichsam ruhige wie sympathische Brite auszurichten in der Lage wäre, wenn sein Material so zuverlässig wäre wie der Fahrer.
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