BMW Motorrad International GS Trophy Damen Team Qualifier 2019

BMW Motorrad International GS Trophy Damen Team Qualifier 2019

6 Damen fliegen nach Neuseeland!

2020 geht die GS Trophy in ihre 7te Ausgabe und bereits zum dritten Mal wird es dabei ein Damenteam geben. Die international Qualifier dafür fanden vergangenes Wochenende in Malaga, Spanien statt. Wir waren mit 1000PS dabei.

Die GS Trophy

Wichtig: bei der GS Trophy geht es nicht nur um Punkte, Zeit oder Leistung. Es geht darum die Welt zu entdecken, auf der GS jede Challenge zu meistern und Teamgeist beweisen. Die internationale GS Trophy ist ein unvergleichliches und herausforderndes Motorradabenteuer. 2020 treten wieder mehr als ein Dutzend Teams aus zahlreichen Ländern an. Die Fahrer können sich auf was gefasst machen, denn dieses Mal heißt der Austragungsort Neuseeland. Dort erleben sie ein einzigartiges Event, zu dem sie nur einmal im Leben die Chance bekommen.

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Das Damen GS Trophy Team: erst national, dann international!

Den Beginn der Auswahl für das Damenteam bei der GS Trophy machen bereits die nationalen Qualifier. Wie auch bei den Herren müssen die Damen in ihrem Land am nationalen Qualifier teilnehmen. Nur die besten 2 kommen weiter und dürfen beim internationalen Qualifier ihr Land vertreten. Also anders als bei den Herren ergibt sich das Damenteam am Ende aus den besten Damen der verschiedenen Nationen. Ein Team besteht aus 3 Fahrerinnen. Für die internationalen Qualifier in Malaga waren 32 Damen aus 20 verschiedenen Länder am Start. Egal ob jung oder erfahren, egal welchen sportlichen Hintergrund die Damen hatten oder aus welchem Motorradbereich sie kamen. Ein buntes Starterfeld, von der Weltenbummlerin bis hin zum Champion im Gewichtheben... Unterstützt bei der Durchführung und Organisation der Qualifier in Malaga wurde BMW von dem Enduro Park Andalusia.

TAG 1: Anreise, Registrierung und Briefing

Manche der Damen hatten eine sehr weite Anreise. Die Teilnehmerinnen aus Australien beispielsweise waren circa 30 Stunden unterwegs, um schlussendlich im wunderschönen Andalusien anzukommen. Nachdem Hotel Check-In bekamen die Damen alle ihre Unterlagen und wichtigsten Infos für die kommenden drei Fahr Tage. Am Ende des ersten Tages gab es für alle ein umfassendes Briefing. Dabei ergab sich auch die erste richtige Chance sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. Viele der Teilnehmerinnen hatten Geschenke und Mitbringsel aus ihrem Land mitgebracht. Die Bikes einzustellen und anzupassen stand außerdem noch auf dem Programm. Das Trophy Bike ist die BMW F 850 GS. Sie wirkt zwar groß und schwer, ist aber ein richtiges Kraftpaket und dennoch leicht zu händeln. Sie überzeugt in fast jedem Terrain und ist definitiv bereit für jedes Abenteuer. Die erste Nacht wurde im Hotel geschlafen.

TAG 2: Challenges

Der erste Fahrtag war vollgepackt mit verschiedenen Prüfungen. Nach einer circa 30km lange Anfahrt zum Trainingsgelände in einem Steinbruch, ging es direkt los mit der ersten Challenge. Die Damen wurden also mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen, denn ein richtiges Kennenlernen vom Bike war nicht drinnen. Die ersten Meter im Gelände waren direkt die erste Challenge.

Tag 2 | Erste Challenge

Der aufgebaute Parcours, den es zu bewältigen galt bestand aus einem markierten circa 50m langen Bereich. Diesen Bereich durfte man natürlich auf keinen Fall verlassen, denn dafür gab es sofort Strafpunkte. Innerhalb des markierten Bereichs befanden sich Hütchen, die man während der Fahrt aufeinander stapeln sollte. Am Ende des markierten Streifens musste das Bike abgestellt und zurück, Slalom durch die Hütchen geschoben werden. Jeder der schon mal so eine GS 850 in der Hand hatte weiß, dass das Bike nicht zu den leichtesten zählt. Mit über 200kg braucht es Geschick und Konzentration um hier keine Fehler oder gar das Umfallen des Bikes zu riskieren. Viele der Damen absolvierten den ersten Teil bravourös, hatten aber beim Zurückschieben ihre Schwierigkeiten.

Tag 2 | Zweite Challenge

"Run & Bike". Dabei wurde ein circa 300m langer steiniger und teilweise doch enger Single Track abgesteckt. Die Aufgabenstellung lautete: zum Bike über den Single Track laufen (wer hier schlau war, hat sich die Strecke gleich für den Weg zurück etwas eingeprägt), den Enduro Pro Stecker einbauen, Sitzbank hinauf und über den Single Track auf dem Bike wieder zurück. Hört sich einfach an, war es aber tatsächlich nicht. Steiniger Untergrund prüfte die Balance der Fahrerinnen. Die Teilnehmerinnen gaben ihr Bestes, aber nur die wenigsten schafften es ohne ein Absetzen des Fußes vom Raster auf den Boden.

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Tag 2 | Dritte Challenge

"Enduro & Trial". Bei dieser Übung lag definitiv das Fahrkönnen im Fokus, denn im Vergleich zu den vorherigen Challenges mussten die Damen hier alles fahren. Die Runde war circa 600m lang und begann auf einem Plateau. Unmittelbar nach dem Start gleich der erste Downhill und weiter auf einem sehr schmalen und steinigen Single Trial, der etwas auf die rechte Seite nach unten hang. Dabei trennte sich die Spreue vom Weizen zum ersten Mal so richtig, denn die Damen mit Off-Road Erfahrung wussten genau, wie sie sich auf dem Bike zu positionieren hatten, um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. Wer ab und zu ein paar Stunden auf einem Trial Bike verbringt hatte bei dieser Challenge auf alle Fälle einen Vorteil. Denn auch der Downhill danach, der eng gesetzte 8ter um die Hütchen und der abschließende Uphill forderten Fahrtechnik. Einige Damen hatten bei dieser Übung wirkliche Probleme und kamen an ihr Limit, andere wiederum passierten die Übung fehlerfrei.

Tag 2 | Vierte Challenge

Hier wurde es spannend. Denn Motorradfahren zu können ist ja die eine Sache, aber technisches Wissen und Können mitzubringen ist etwas ganz anderes. Bei nahezu jedem GS Qualifier in den vergangenen Jahren war mindestens eine Challenge die das mechanische Know-How der Teilnehmerinnen testete, so also auch in Malaga. Die Aufgabe: Vorderreifen ausbauen und wieder einbauen – auf Zeit! Anders als bei den anderen Übungen, wo es vorrangig um die Fehler und Strafpunkte bei den Challenges ging und die Zeit nur sekundär gewertet wurde, war bei dieser Aufgabe die Zeit entscheidend. Die Damen wurden in 2er Teams aufteilt. Es traten immer 2 gegen 2 an. Bei dieser Challenge überraschten viele Teilnehmerinnen, denn es war keine einzige Dame dabei, die nicht wusste, wie man das Werkzeug einsetzen musste, um das Ziel der Aufgabe zu erfüllen. Die Demontage des Bremszylinders und der Ausbau des Rades bereitete den wenigsten Schwierigkeiten. Kniffeliger wurde es dann beim Einbau, denn hatte sich die Bremse einmal geschlossen, war es nicht so einfach die Bremsbeläge wieder in die richtige Position zur Montage zu bringen. Mit etwas Probieren und Tüfteln funktionierte es aber bei allen und am Ende der Challenge gab es keine Teilnehmerin die diese Aufgabe nicht erfolgreich erfüllen konnte.

Am Ende des ersten Fahr Tages ging es die knapp 30 km wieder retour. Dieses Mal aber nicht zum Hotel, sondern zu einem sehr abgelegenen B&B mit Campingplatz. Nach dem langen und anstrengenden Tag mussten die Teilnehmerinnen noch ihre eigenen Zelte aufbauen und Schlafkojen vorbereiten. Zum Glück war diese Aufgabe keine gewertete Challenge, denn das Zelt war tatsächlich etwas kompliziert. Die Bedienungsanleitung war eher unbrauchbar und man musste schon etwas Geduld mitbringen, um am Ende eine tadellose Unterkunft für die kommenden zwei Nächte zu haben. Schlussendlich aber ein guter Test-Run, denn bei der GS Trophy Neuseeland werden die Teilnehmer auch in Zelten übernachten, und die müssen jeden Tag auf- und wieder abgebaut werden. Mit einer warmen Dusche nach dem Fahrtag wurde es leider nichts, denn das Wasser war eher erfrischend. Aber es soll ja ein Abenteuer sein ;)

TAG 3

Für den zweiten Fahr Tag stand eine längere Route auf dem Programm. Die Tracks waren dabei circa zu 70% im Gelände und der Rest auf Straßen. Bei der Tour konnten die Damen nun auch etwas vom Landesinneren und der wunderbaren Gegend rund um Malaga genießen. In den Bergen des Hinterlands zeigt sich die Natur in ihrer vollen Pracht. Die Provinz bietet romantische weiße Dörfer, mit kleinen Gassen und einer wunderschönen Architektur. Von den hohen Bergen aus sieht man bis zum Horizont, der sich im Meer verliert. Einfach traumhaft, dies Region sollte definitiv auf jeder Motorrad-Reise Bucket List sein.

Neben der Konzentration der Fahrerinnen nach längeren Fahrdauer wurde das Fahrkönnen in einer weiteren Challenge, die auf circa halber Strecke eingebaut war getestet. Ähnlich wie die dritte Übung am Vortag ging es hier auch wieder um Enduro und Trial Skills. Bei vielen Damen merkte man, dass sie von den Übungen und dem gemeinsamen Fahren mit den anderen Teilnehmerinnen bereits profitiert hatten, denn die Stürze reduzierten sich im Vergleich zum ersten Tag stark. Der Austausch von Tipps und Tricks untereinander scheint doch recht erfolgreich gewesen zu sein.

Am Abend bei der Preisgabe des Zwischenstands nach den ersten beiden Fahrtagen verkündete das BMW Team, dass es anstatt des ursprünglich nur einem geplanten Damen-Team für die GS Trophy 2020 zwei Damenteams geben wird. Das heißt – 6 Damen fahren nach Neuseeland. Die Freude bei den Mädels war riesig und die Motivation für den letzten Tag noch einmal alles zu geben stieg enorm, denn unter den ersten 10 nach dem Zwischenstand war es eng. Theoretisch hatte noch jede eine Chance auf einen der heißbegehrten Plätze bei der GS Trophy in Neuseeland!

TAG 4

Die letzte Challenge! Wieder zurück im Steinbruch vom ersten Fahr-Tag erwartete die Teilnehmerinnen eine längere Challenge. Vor dem Start mussten die Teilnehmerinnen ihre Bikes auf einem Table platzieren, Helm und Handschuhe ausziehen und auf einen Tisch legen. Sobald der Startschuss fiel, sollten die Damen so schnell wie möglich wieder rein in das Equipment, zum Bike laufen, an starten und weiter in den Parcours. Ein eng gesteckter Slalom um die Hütchen, ein 8ter und zwei dünne Holzbalken, auf denen man balancieren sollte, machten den Anfang. Danach wurde es immer schwieriger, denn die Teilnehmerinnen mussten durch einen gezielten Drift mit dem Hinterrad ein Hütchen treffen und umstoßen. Klingt nicht so einfach, war es auch nicht! Abschließend stand noch ein knackiger und steiler Uphill auf dem Programm, der es tatsächlich in sich hatte und einiges an Mut erforderte. Danach noch ein steiniger Single Trial zurück und angekommen im Ziel! Alle Damen strahlten unter ihren Helmen und konnten auch die ein oder andere Freudenträne nicht zurückhalten. Erlebnis vor Ergebnis, denn das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Und dennoch waren die Emotionen groß! Die Teilnehmerinnen freuten sich gemeinsam und miteinander, wirklich eine einzigartige Atmosphäre nach drei anstrengenden Tagen. In dieser Situation wurde einmal mehr klar, worum es bei der GS Trophy eigentlich geht: Team Spirit! Es ist unfassbar was für eine Verbindung und welches Vertrauen die Teilnehmerinnen in dieser kurzen Zeit untereinander aufgebaut hatten. Die GS Trophy vereint Menschen aus aller Welt die eine Leidenschaft teilen. Herkunft, Religion oder Politik spielen keine Rolle. Die GS Trophy ist viel mehr als ein Abenteuer auf dem Motorrad.....

Neuseeland: Endurospaß auf jedem Meter! GS Trophy 2020.

Nicht nur eine perfekte Filmkulisse für bekannte Fantasyfilme, sondern auch ideales Terrain für die International GS Trophy 2020: In Neuseeland trifft Regenwald auf Gletscher, steppenartige Vegetation auf subtropische. Hochebenen und Gebirgsgipfel mit Höhen von deutlich mehr als 3000 Meter prägen die Insel genauso wie Fjordlandschaften, zahlreiche Mittelgebirge und Waldgebiete – beste Bedingungen für spannende Trails und knackige Sonderprüfungen. Wie auch immer die genaue Route verlaufen mag: Jeder Meter verspricht puren Endurospaß. Und diese 6 Damen sind dabei:

Isabella Londono Rivas (COL): "Das ist ein unerwartetes Gefühl ( gewonnen zu haben). Ich bin nicht hierher gekommen, um zu gewinnen. Ich bin hierher gekommen, um dieses Bike zu fahren und eine großartige Erfahrung zu machen - aber hier bin ich, Nummer eins! Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, nach Neuseeland zu fliegen, ich kann es nicht glauben. Wahrscheinlich wird es realer, wenn ich morgens aufwache. "

Nikki van der Spek (NLD): „Das ist unglaublich, Neuseeland ist schon so lange auf meiner Bucket-Liste, also ist es wirklich unfassbar, jetzt mit der GS Trophy dabei zu sein! Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut abschließen würde. Und ich bin froh, hier zu sein. Ich habe die GS Trophy in der Presse und online gesehen, aber dieses Jahr ist es das erste Mal, dass Holland daran teilnimmt. Ich dachte, es ist jetzt oder nie, mach es einfach - und hier bin ich! "

Claire Bichard (FRA): „Ich bin sehr stolz, hier zu sein, da ich erst vor einem Jahr damit begonnen habe, im Gelände zu fahren. Ich liebe es, im Gelände zu fahren, in der Natur zu sein und dorthin zu gehen, wo ich will. Die Leute sagten mir, ich solle ein kleineres Motorrad nehmen, aber ich sagte nein, ich möchte dieses Motorrad, ich liebe es. Als ich hier war, hatte ich das Gefühl, ein Teil der GS-Familie zu sein. Dies ist ein Wettbewerb, aber zwischen allen Frauen hier besteht eine Verbindung, eine Bindung. “

Lisa Taylor (USA): "Das ist unglaublich und ich bin begeistert und aufgeregt - und freue mich jetzt auf Neuseeland. Ich hätte nie gedacht, dass ich hierher komme. Ich habe mich nicht einmal hier gesehen. Das Ganze ist also eine ziemliche Überraschung. Und ich reise zum ersten Mal außerhalb der USA. Ich liebe es und das hat mir die Lust gegeben, noch mehr international zu reisen und in verschiedene Kulturen und Völker einzutauchen. Aber jetzt muss ich mich auf Neuseeland vorbereiten, damit ich weiterfahren kann - mach das Leben zum Vergnügen! "

Andrea Box (AUS): "Vor zwei Wochen habe ich geheiratet, vor sieben Tagen haben wir unser erstes Haus gekauft und heute bin ich für ein GS Trophy Female Team qualifiziert. Es war ein turbulentes Monat, ich bin so aufgeregt! Das sind drei oder vier Jahre vergangen, ich habe danach gestrebt, jede Fahrt, die ich im Hinterkopf hatte, "das wird eine gute Übung für die GS Trophy sein", und eine zweite Chance zu bekommen, und es gemacht zu haben ist phänomenal. Also muss ich meiner Familie und meinem Ehemann Dan danken - der darauf wartet, dass seine Flitterwochen beginnen! "

Klara Finkele (GBR): "Ich bin hierher gekommen, weil ich dachte, eine gute Mittelfeldposition wäre machbar. Als sie am Ende des ersten Tages die Ergebnisse aufriefe und in die Top Ten kamen, ohne meinen Namen zu nennen, dachte ich ehrlich, sie hätten mich vergessen. Als sie sagten, ich sei Vierter, fiel mir die Kinnlade herunter. Am letzten Tag habe ich Fehler gemacht und wusste, dass es eng werden würde. Ich habe mir in die Nägel gebissen. Ich bin überglücklich. Als ich vor drei Monaten mit meinem Bike an der Qualifikation zur britischen GS Trophy teilnahm, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies dazu führen würde! “

BMW Motorrad International GS Trophy Female Team Qualifier 2019 Final standings:

  • Isabella Londono Rivas (COL) 1342
  • Nikki van der Spek (NLD) 1348
  • Claire Bichard (FRA)1385
  • Lisa Taylor (USA) 1396
  • Andrea Box (AUS) 1471
  • Klara Finkele (GBR) 1477
  • Chantel Blake (RSA)1501
  • Petra Kroon (NLD)1510
  • Christelle van der Meulen (RSA)1549
  • Laura Valerie Perez del Campo Calderon (MEX) 1573
  • Kandi Marie Spangler (USA) 1576
  • Caroline MacLean (GBR) 1593
  • Yifei Xu (CHN) 1627
  • Adele Innocenti (ITA) 1657
  • Teresita Rodriguez Rivas (CRI) 1802
  • Maya Mufti (JOR) 1829
  • Grece Kassab (LBN) 1896
  • Virginia Guidetti (ARG) 1970
  • Vanessa Ruzanowsky Grillo Rezende (BRA) 2007
  • Stephanie Schinkel (MEX) 2070
  • Khaizatul Akmar Zabadin (MYS) 2073
  • Yizhen Zhou (CHN) 2139
  • Sylvie Soltges ep. Urbain (FRA) 2172
  • Elis Suriani Johari (MYS) 2430
  • Mieko Yoshida (JPN) 2598
  • Cinthia Morales (BRA) 2611
  • Ai Mizutani (JPN) 2685
  • Siham Loudghiri (MAR) 2709
  • Ananyalan Wattananupong (THA) 2969
  • Kate Wilhemsen (NOR) 3160
  • Ibtissam Eleuldj (MAR) 3259

Autor

annalarissafive

ANNALARISSAFIVE

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Bericht vom 30.10.2019 | 3.141 Aufrufe

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