BMW Vergleich

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Keine Angst vor großen Tieren! - K1600GT, K1600GTL, R1200R Classic und G650GS. Liebeserklärung inklusive.
 

BMW Vergleich im Praxistest

Keine Angst vor großen Tieren! - K1600GT, K1600GTL, R1200R Classic & G650GS

 
Oder etwas charmanter ausgedrückt: Eine formvollendete Liebeserklärung an uns Fahrerinnen und Mitfahrerinnen! Aber was heißt hier eine ich durfte derer gleich vier erleben. Und welcher wir letztendlich unser JA geben, bleibt jeder selbst überlassen. Soweit zu den Damen, dass die Herren hierbei nicht zu kurz kommen ist natürlich selbstverständlich, denn so viel Kraft und durchdachte Technik lässt auch die Männerherzen höher schlagen.
   
 
Im Schatten der Riegersburg war das große Testen der neuen BMW-Modelle angesagt. Für mich standen vier Modelle im Mittelpunkt: die G 650 GS, die R1200 R Classic, die K 1600 GT und die K 1600 GTL. Die meisten von euch werden die technischen Berichte auf 1000PS bereits mit Begeisterung gelesen haben.
Was hier jetzt folgt ist einfach der genussvolle Zugang:
Lasst mich gleich mit der voller Neugier erwarteten ganz Großen den 6 in the City beginnen:
die BMW K 1600 GTL.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten (oder eben auch nicht), aber dass bei soviel Komfort und Dynamik auch die Eleganz nicht zu kurz kam, fand ich faszinierend.
 
Der bestandene Münz-Test spricht augenscheinlich für einen wunderbaren Komfort.
Was das heißt? Die 2 Euro Münze blieb vibrationsfrei auf dem Koffer bei voll aufgedrehtem Standgas liegen!
Nein es wurde kein Kleber benutzt! Trotz der vorangehenden Skepsis wurde das von der anwesenden Presse mit Begeisterung registriert. Somit gilt für die Sozia: wenn sie was aus der Ruhe bringen kann, liegts wohl am Fahrstil des Fahrers.
Sorry für die Herren, dieses Motorrad lässt keinen Spielraum mehr für Ausreden! Aber wer braucht die schon bei so viel genussvollem Fahrvergnügen.

Nach dem Mittagessen hab ich sie dann selbst getestet. Ob ich mit meinen 1,72 m Körpergröße verloren auf der GTL ausgesehen habe? Nein, glaub ich nicht wirklich so gefühlt hab ich mich auf keinen Fall. Mit Backhendl und viel Respekt im Bauch begann es gleich bergab auf schmaler Straße mit engen Kurven und teilweise losem Untergrund. Total schnell kam die Erkenntnis: Ich brauch das Pony nicht um die Kurve zu schieben! Sie fährt sich so leicht und sicher, dass es anscheinend tatsächlich keine zu engen Kurven für sie gibt. Über Komfort und Fahrvergnügen werd ich mich jetzt nicht mehr auslassen. Es steht ja schon geschrieben. Mir bleibt nichts weiter als es einfach nur zu bestätigen.

Man könnte der BMW K 1600 GTL mit ihren 6 Zylindern schon fast einen anbetungswürdigen Charakter zu schreiben.
   

   
Und nochmals 6 Zylinder: BMW K 1600 GT  
Die Fußrasten etwas nach hinten, der Lenker etwas kürzer, ein anderer Sitz und schwupp, schon taucht man ein in ein etwas sportlicheres Fahrvergnügen. Sorry nochmals fürs Rastenschleifen sie ist eben sooooo beweglich und unwiderstehlich. Welcher von den beiden man letztlich das JA-Wort gibt, ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks oder Stils. Hier heißt es ausprobieren und testen worauf man sich einlassen will. In beiden Fällen ist man bestens auf genussvolle Touren vorbereitet.
 

   
BMW R1200 R Classic  
Entweder liebt man den Boxer oder man lernt ihn lieben. Und dazu der einfach nur schöne klassische Stil auch wenns nicht jedermanns Sache ist, aber dass man zum Outfit auch den Fahrmodus wählen kann, hat doch auch was. Also beim Anzug bleibt man halt klassisch unterwegs und beim Leder geht man in den Sportmodus. Das dass Fahrvergnügen bei mir nicht auf sich warten ließ, lag nicht nur daran, dass ich zuvor mit 48 PS unterwegs war. Im Gegensatz zu Kot, der ja in Spanien von 200 PS auf die 110 PS umsteigen musste und natürlich nicht enttäuscht wurde (Link s.u.).
Und für viele Frauen sofort ein hoffnungsvoller Hingucker: die Sitzbank. Die geringere Sitzhöhe ist sicherlich für viele ansprechend. Für etwas mehr Polsterung stehen natürlich auch noch Wege offen.
Auch hier steht unterm Strich: Ausprobieren! Das genussvolle Fahren stellt sich von selbst ein.
 

   
Die kleinste unter den Neuen: BMW G 650 GS  
Sie steht für den leichten Einstieg ins Motorradfahren oder auch in die BMW-Welt. Das BMW für Qualität steht, ist eh klar, dass Qualität auch seinen Preis hat leider auch. Mit diesem Modell wird allerdings die Tür ganz weit aufgemacht.
Mit diesem wiederentdeckten Einzylinder steht dem lustvollen Durchstarten nichts mehr im Wege. Der Basispreis von 7.900,00 € liegt in unerwarteten niedrigen BMW-Bereichen. Die BMW G 650 GS ist ein ideales Motorrad für EinsteigerInnen oder jene, die es einfach nicht lassen können, mal völlig easy unterwegs zu sein. Mit 48 PS (bei Bedarf ist eine Drosselung auf 34 PS möglich) wird einem schon einiges an Fahrspaß geboten. Ihre leichte Beweglichkeit bringt die Basis für die Sicherheit auf der Straße, auf unebenem Gelände und Schotter. Und bei all dem kann man völlig entspannt bleiben durch die komfortable Körperhaltung und die für Frauen oft wichtige Sitzhöhe. Eine Tieferlegung auf 750 mm ist natürlich auch möglich. Und selbst der Tankstutzen an der Seite hat was praktisches ;-). Für mich ist die G 650 GS ein Motorrad mit dem man schon ganz früh oder eben beim Wiedereinsteigen total viel Spaß haben kann.
 

 
Fazit:
Als vorlaute Freche Hexe aus dem Ruhrgebiet habe ich die Gummikühe natürlich immer auf die Weide geschickt. Aber ich muss gestehen, dass ein Dazulernen und Umdenken für mich noch nie so angenehm, freudvoll und genussvoll war. Egal welche Liebeserklärung ihr nun annehmen werdet, ich weiß, dass lustvolle Touren auf verschiedensten Wegen auf euch warten. Ich wünsche euch viel Freude bei einer sicherlich leidenschaftlichen Beziehung.
 

Zur Person

Die Verfasserin des Artikels untersuchte früher bei der NASA kosmische Staubteilchen. Quasi am anderen Ende der intellektuellen Skala angelangt schreibt Sie nebenberuflich bei 1000PS. Das Vorurteil mit der Quotenfrau in der Redaktion will sie natürlich nicht gelten lassen, Megamacho Kot sieht das aber anders. Unsere Leser kriegen so aber eine nette Bandbreite der Berichterstattung. In der einen Ecke die Prolobubis in der anderen Ecke die weibliche Intellektuelle.

 

Interessante Links:

Text: FrecheHexe
Fotos: FrecheHexe

   
Autor
FrecheHexe

FRECHEHEXE

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Bericht vom 13.04.2011 | 30.225 Aufrufe

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