Aprilia RSV4

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DDie RSV4 Factory im harten Vergleich - 15 Journalisten können nicht irren. MASTER SUPER BIKE 2010.

Aprilia RSV4

Die  Aprilia RSV4 beim MASTER SUPER BIKE 2010


25 Mille für den Mille-Nachfolger


Aprilia hat schwer investiert. Angeblich 25 Millionen Euro hat die Entwicklung der V4-Rakete gekostet. Wir Motorradfahrer sollten den Verkaufspreis der edlen Version "Factory" also gelassen zur Kenntnis nehmen. Doch man kriegt auch einiges geboten für sein Geld. Über Optik lässt sich bekanntlich streiten, die RSV4 Factory steht aber in jeder Stammtischrunde nicht zur Diskussion. Keine andere 1000er bringt das radikale Feeling aus der Superbike WM besser hinüber in die Serie als die Aprilia. Doch auch bei den harten Fackten bietet die RSV4 einiges fürs Geld. Felgen, Fahrwerk, Verkleidungsteile, Bremserei - überall wurden nur den besten Zulieferfirmen der Zuschlag gegeben.

In den Vordergrund treten bei der RSV4 vor allem der V4 Motor, das agile Handling und die offensichtlich sehr kompakte Sitzposition. Optisch gefällt sie allen, bei der Probefahrt scheiden sich die Geister. Wer mit der kompakten Sitzposition zurecht kommt, kann Motor und Handling in vollen Zügen genießen. Wer nicht, den werden diese Vorzüge dann eben auch nicht trösten.  


Beim MASTER SUPER BIKE 2010 treten alle Superbikes der Saison beim großen Vergleichstest gegeneinander an. Insgesamt 15 verschiedene Journalisten und Testpiloten prügelten die Testbikes um den neuen spanischen Kurs "Motorland Aragón" und die Stoppuhren waren gnadenlos. 14 Zeitschriften rund um den Globus verliehen anhand der Rundenzeiten und der persönlichen Fahreindrücke den Titel "MASTER SUPER BIKE" 2010 an das beste Motorrad. Wir haben alle Rohdaten des Tests vorliegen und bringen mehr als bloß Rundenzeiten und Gewinner- die persönlichen Eindrücke aller 15 Journalisten zeigen zum Einen wie unterschiedlich die Eindrücke der Fahrzeuge auf die einzelnen Piloten sind, zeigen aber zum Anderen auch klar Stärken und Schwächen auf.
 

Die Masterbike Testcrew 2010: Vollgas im Dienste der Leser. Der Druck ist grausam, man kennt ja den männlichen Konkurrenzdruck unter Kollegen. Zusätzlich dazu gilt als oberstes Gesetzt bei solch aufwendigen Vergleichstests: Schrotten strengstens verboten!

 
Die Wahrheit aus dem Journalisten-Notizblock:
Normalerweise braucht am Ende des Tests die gekritzelten Infos der Testpiloten niemand mehr. Die Punkte wurden in Tabellen eingetragen, die Texte wurden geschrieben, die Stoppuhr hat gesprochen und der Fotograph seinen Job erledigt. Doch in Summe sprechen die Notizblöcke von 15 Testpiloten ungeschminkt die nackte Wahrheit. 1000PS lässt die Leser in die Notizblöcke der Testpiloten blicken. Ein einzelner Testpilot kann irren, doch niemals alle zusammen. ...

Aprilia RSV4 - die Stärken

   
leichtes Handling / Agilität xxxx
Viel Fahrspaß! Motor und Fahrwerk ganz toll. xxxx
Progressivität von Motor und Motorrad xxx
rennfertiges Motorrad xx
starker Motor xx
tolles Gesamtpaket xx
starke Bremsen x

Aprilia RSV4 - die Schwächen

   
Fahrzeugstabilität beim Bremsen xxxx
zu extreme Sitzposition xxx
Gefühl für Kupplung xx
Federbein x
keine Traktionskontrolle x
braucht sehr individuelles Setup x
Auspuff zu nahe am Fahrer und zu niedrig montiert x
Windschutz für Fahrer x
Vibrationen x
 

NastyNils, 1000PS.at: Die RSV4 macht Spaß. Im Sattel kommt echtes Rennfeeling auf und am Kurveneingang lenkt keine 1000er so schnell ein wie die RSV4. In Sachen Sportlichkeit, Handling und Motorcharakteristik bekam die RSV4 Factory von allen Testpiloten nur Lob. Das radikale  Gesamtkonzept bringt aber zwei wesentliche Nachteile mit sich. Zum Einen ist vor allem für große Piloten die Sitzposition auf langen Etappen unerträglich und bei harten Bremsmanövern wird das Heck leicht instabil.

Wo investieren: Das Thema Windschutz kann man mit einer höheren Verkleidungsscheibe zumindest etwas entschärfen. Die aggressive Sitzposition lässt sich durch eine einstellbare Fußrastenanlage und einstellbaren Stummellenkern zumindest ein wenig in Richtung persönlicher Vorlieben verbessern. Gilles hat sowohl Lenkerumbau als auch Fußrastenanlage im Programm. Link: http://www.gillestooling.com

Die Stabilität beim Anbremsen erfordert viel Arbeit am Setup des Fahrzeuges. Das Thema wird wegen des radikalen Gesamtkonzeptes immer ein heikles bleiben, aber mit gutmütigen Pneus (z.B.: Metzeler Racetec Interact) und einem Fahrwerk welches noch mehr Möglichkeiten bietet, kann man Verbesserung erzielen. Öhlins bietet zum Beispiel das "TTX" Federbein für die RSV4 an, welches (eine optimale Abstimmung vorausgesetzt) ein noch sensibleres Ansprechverhalten als das Serienfederbein von Öhlins bietet. => Link
 

MASTER SUPER BIKE 2010 - powered by RACER auf 1000PS

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Aprilia RSV4 - Setup

  Gabel Federbein
Federvorspannung Standard 7 Drehungen
Zugstufe 9 Clicks 18 Clicks
Druckstufe 7 Clicks 10 Clicks
Höhe Standard Standard

Die Testmotorräder werden von den jeweiligen Herstellern / Importeuren mit einem Setup ausgestattet. Man darf davon ausgehen, dass da nicht wenig Energie investiert wurde um ein tolles Setup zu erarbeiten. Die oben genannten Setup-Daten sind also bestimmt eine gute Basis für Ausflüge mit der Aprilia RSV4 zur Rennstrecke.

Die Reifen: Die Aprilia RSV4 wurde für den Test vom Hersteller mit Pirelli Supercorsa SC2 bestückt.

Aprilia RSV4 - Die Daten


Die Aprilia RSV4 brachte fahrfertig gewogen 206 kg auf die Waage. Am Prüfstand drückte sie 176 PS aufs Hinterrad, bei einem maximalen Drehmoment von 111 Nm. Auf der Startzielgeraden reichte die Leistung für einen Topspeed von 277 km/h.
 

Weitere gemessene Daten Aprilia RSV4 F4 2010:

Beschleunigung 0 - 100 km/h: 3,3 s / 42 m
Beschleunigung 0 - 400 Meter: 10,6 s / 228 km/h
Beschleunigung 0 - 1000 Meter: 19,1 s / 272 km/h
 

MASTER SUPER BIKE 2010 - Die Serie

In dieser Testserie bringen wir Kurztests zu den folgenden Superbikes:

Gesamtüberblick: Masterbike 2010! Die besten Superbikes 2010.



Fazit: Aprilia RSV 4 R

Die RSV4 macht Spaß. Im Sattel kommt echtes Rennfeeling auf und am Kurveneingang lenkt keine 1000er so schnell ein wie die RSV4. In Sachen Sportlichkeit, Handling und Motorcharakteristik bekam die RSV4 Factory von allen Testpiloten nur Lob. Das radikale  Gesamtkonzept bringt aber zwei wesentliche Nachteile mit sich: Sitzposition auf langen Ettapen un das leicht instabile Heck.


  • Sehr gute Optik
  • gute Felgen
  • positives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • agiles Handling
  • viel Fahrspaß
  • leistungsfähiger Motor.
  • Gefühl zur Kupplung
  • Stabilität beim Bremsen
  • zu extreme Sitzposition.

Bericht vom 14.06.2010 | 55.827 Aufrufe

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