StreetTriple Sardinien

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Unterwegs auf Schienen, Straßen und Wassern mit der Triumph Street Triple

Sardinien mit der Street Triple

Sardinien ist nicht Italien, oder?


Der Winter war lang & kalt, der Frühling wollte und wollte nicht kommen. Wir flüchteten auf die Insel.
Der Entschluss war schon lange vorher gefasst worden: Wir fahren im Frühling nach Sardinien. Dann, wenns bei uns noch saukalt und kahl, dort schon bacherlwarm und blühend ist. Wie zur Bestätigung hats ja dann zu Ostern geschneit (dass Pfingsten verregnet sein würde, ahnten wir bereits). Im Vor- und im Nachhinein gesehen wars eine weise Entscheidung.

Dann, wenns bei uns noch saukalt und kahl, dort schon bacherlwarm und blühend ist. Wie zur Bestätigung hats ja dann zu Ostern geschneit (dass Pfingsten verregnet sein würde, ahnten wir bereits). Im Vor- und im Nachhinein gesehen wars eine weise Entscheidung. Um bei der Alpenüberquerung Frostbeulen und Reifenglatzen vorzubeugen, ließen wir das Kapitel Autobahn-Anfahrt aus und reisten per Autoreisezug nach Florenz. Die restliche Wegstrecke über Land(-Straßen) und Wasser war da nur noch eine Fingerübung.
 

Freitag:


Das Telefon klingelt:
Also, eins sag ich dir: Ich zieh das Regengewand nicht an, wenn ich zum Bahnhof fahre! Christian klingt sauer, angefressen. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt: Es schifft schon wieder. Zum Südbahnhof ist es zwar nicht weit. Aber weit genug, um durch und durch nass zu werden. Ich ziehs auch nicht an, stimme ich zu. Packe das Regenzeug sicherheitshalber ganz oben in die Gepäckrolle und marschiere mit Helm, Rucksack, Tasche und Gummispannern zur Street Triple (der ich vorher schon vorsorglich den Popo transparent abgeklebt habe, damit die apfelgrünen Backen keine Kratzer kriegen).

Ich habe Glück. Die Streety muss den Regen nicht kosten. Just als ich sie aufzuzäumen beginne, hört es auf zu pieseln. Und bis das Zeug verstaut und die kleine Grüne gefüttert ist, ist der Asphalt sogar ziemlich trocken. So bleibt es auch während der Viertelstunde, dies zum Südbahnhof braucht. Kaum rolle ich bei der Verladestelle vor, ändert sich das wieder schlagartig.

Langsam trudeln die anderen ein, drei neue und ein alter (aber nicht ganz alter kantiger) Tiger, eine Speed Four, eine 1200er-BMW Adventure und eine 1000er-V-Strom. Außer uns kommen noch viele, viele weitere. An die sechzig Eisen. Auffallend ist die Marken-Verteilung: An die fünfzehn BMWs, eh klar, die kommen zum Teil im Vierer-Pulk. Dazu insgesamt gut zehn Triumphs, mindestens ebenso viele Kanten. Auch ein ansehnliches Harley-Geschwader geht an Bord. Der Rest verteilt sich auf alles mögliche andere. Bemerkenswert: Ganze zwei Autos fahren im ersten Stock mit.
 

Eingespannte Street Triple:
Wien-Florenz mit dem Auto-Reisezug erspart Autobahn-Ödnis, Frostbeulen und Reifenglatzen.


Die Verladerei geht schnell von der Hand, um 19 Uhr sind die Bikes fertig verzurrt. Abfahrt ist um 21 Uhr. Die Wartezeit versüßen wir uns mit dem Einkaufen von Proviant festem & flüssigem. Diese Vorsorge tut Not. Denn auf diesem ÖBB-Kurs gibts zwar mehrere Liege- aber keinen Speisewagen. Könnt man ja ein Gschäft machen. Immerhin gibts die Aussicht auf ein Frühstück. Um sechs.

Als der Zug losfährt, sind einige Mitreisende bereits ziemlich lustig. Ein Trupp Steirer-Men besonders. Die singen schon vor dem Semmering. Nicht, dass wir uns nicht auch das eine oder andere Bier eingefüllt hätten. Als Sedativum. Die Liegenwagen-Liegen sind so konstruiert, dass man immer irgendwie bergab liegt, egal, ob man mit dem Kopf beim Fenster oder bei der Tür liegt, die Polster sind so groß wie Nadelkissen, und schlingern tun die Waggons auch noch ordentlich. Aber immer noch besser, als sich den Popo abfrieren und dabei mobil duschen.

 

Samstag:


Die Schaffnerin ist pünktlich.
Um sechs gibts staubtrockene Kipferl, die mit Butter auch nicht geschmeidiger werden, und ich begehe einen schweren Fehler: Ich bestelle Kaffee. Der ist nicht mit Worten zu beschreiben. Aber die fast pünktliche Ankunft knapp nach sieben Uhr in Florenz verheißt: Bald gibts echten italienischen Caffè! Zuvor aber klauben wir uns zusammen und wechseln den Bahnsteig, um unsere Mopetten vom Zug zu holen. Das Wichtigste jedoch: Der Himmel ist blau, keine Wolke ist in Sicht, die Temperaturen sind sehr anständig.
 

... und das um 7 Uhr früh !

Fünf Grad und Regen in Wien,
fünfzehn Grad und Sonnenschein in Florenz ...


Nach einer halben Stunde haben wir abgeladen und aufgepackt.
Hier teilte sich die Truppe. Die einen schlugen sich in die Berge, um sich vor der Nachtfähre nach Sardinien in den toskanischen Hügeln zu verlustieren, wir fuhren zu zweit direttissima aus Florenz raus was gar nicht einfach ist. Zum Glück schlafen die Florentiner am Samstagmorgen lang, es war so gut wie kein Fahrzeug-Verkehr. Auf der Autobahn enterten wir die allerallererste Raststätte. Frühstück. Zwei doppelte kurze Espressi, je ein Croissant. Das gab Kraft, trotz der nicht unbedingt schlafreichen Nacht, für die lächerlichen siebzig Kilometer nach Livorno. Wo wir zuerst ein bissl im Fährhafen umherirrten, aber bald die nächste Kaffee-Tankstelle fanden. Heiß wars inzwischen geworden. Unsere blassen Winterhäute zogen die erste Röte auf.
 
Das Fährschiff lief fahrplangemäß ein, wir starteten die Motoren, um das Boot zu entern. Doch halt! Der Scanner akzeptierte mein Ticket nicht, sprich, er konnte den Barcode nicht lesen. Moderne Zeiten halt. Früher gabs eine richtige Fahrkarte, jetzt einen Computer-Ausdruck. Ich schob meine Grüne aus dem Weg, rannte ins Hafenbüro und regte mich auf. Unnötig. Zwei Minuten später hatte ich ein neues Ticket, und konnte endlich in den Bauch des Schiffes fahren, wo Christians Tiger schon fest verzurrt an der Bordwand lehnte. Selber anbinden durfte ich die Streety nicht, das macht nur der Matrosen-Meister. Aufs Fotografieren reagierte er unwirsch. Jetzt regte ich mich aber nicht auf. Bin auf Urlaub.
 

Im Fährhafen von Livorno fädeln sich Mopeds, Autos, Autobusse und Lkw brav neben- und hintereinander auf.

Dolce far niente für alle: für die Streety und die Fahrer.
Das Meer blieb eher ungewöhnlich für die Jahreszeit spiegelglatt.
 
Bis Korsika sinds vier Stunden. Wir setzten das schon im Hafen geübte Dolce far niente an Deck fort, die Aussicht genießend, schauten lang einfach ins Blaue, aufs Meer und in den wolkenlosen Himmel. In Bastia angekommen waren wir nach zehn Minuten startklar und gingen die rund 200 Kilometer nach Bonifacio einigermaßen forsch an. An der Ostküste ist außer Dörfern und Feriensiedlungen wenig zu sehen, erst tief im Süden geben Straßenverlauf und felsige Küstenlandschaft etwas her. Die Route Livorno Bastia Sta. Teresa di Gallura an der Nordspitze Sardiniens statt der direkten Fähre Livorno Olbia hatte ich schon zwei Mal erfolgreich angewandt. Was ich aber diesmal nicht einkalkuliert hatte war, dass da jeweils Sommer war und es ziemlich lange hell ist. So früh im Jahr ist es aber natürlich nicht so.
 
Und so kamen wir in fortgeschrittener Abenddämmerung in Bonifacio an. Das mir bereits bekannte Hotel mit dem vielsagenden Namen lEtranger war seit einer Minute ausgebucht. Hätten wir vorbestellen sollen. Eine Erfahrung, die wir nicht nur dieses eine Mal auf dieser Reise gemacht haben, wie sich zeigen wird. Um kein Drama daraus zu machen, empfahl uns die Wirtin das Hotel La Trama, etwa zehn Minuten von Bonifacio entfernt. Dort bekamen wir alles, was man für die Nacht braucht: Dusche, Abendessen, Bett. Eine Gruppe sardischer Eisenreiter war auch da. Die waren in die Gegenrichtung unterwegs. Nach Österreich - Na dann, viiiel Spaß!
 

Stille Idylle um sieben Uhr in der Früh, vor der Abreise.
Zum Baden wärs ohnehin noch zu kalt gewesen, im Wasser und an der Luft.

 

Sonntag:


Die erste Fähre von Bonifacio nach Santa Teresa di Gallura legt um 8.30 Uhr ab. Wir waren, nach einem hastigen Frühstück, schon um halb acht da. Alleine. Für eine halbe Stunde lang. Dann erst trudelten langsam ein paar weitere Passagiere ein. Noch fehlte uns offenbar die südländische Gelassenheit. Die wir in der knappen Stunde Überfahrt aber übten. Zumal die Temperaturen zwar noch kühl, das Wetter aber strahlend schön war. Das Meer allerdings war heute ein bisserl aufgeregter.

 
Morgenstund hat Gold im Mund, vor allem an einem Sonntag.
Wer zu früh dran ist, der hat viel mehr Zeit zum Schauen.

Mit diesem schmucken Schiff schippert man nach Sardinien.
Draußen war dann das Meer nicht mehr so ruhig wie im Hafen.


Und dann: Sardinien!
Fürs Erste promenierten wir an der Costa Smeralda entlang, erkundeten die Straßen am Golfo di Arzachena, inhalierten den Duft der Macchia, der üppig blühenden Mimosen, des Rosmarins, der hier überall wächst und wuchert wie Unkraut. Und dann noch: Der perfekte Sardinien-Cocktail: Griffiger Asphalt, geile Kurven, blaues Meer, grünes Land, kaum Verkehr und Wärme! Die Fleece-tshirts wanderten in die Gepäckrolle. Bei Mulino di Arzachena klinkten wir uns in die SS 125 ein. Zwecks beschleunigten Weiterkommens. Wir hatten noch ein gutes Stück Weg vor uns, insgesamt an die 300 Kilometer.
 
Die Fahrt durch Olbia war kurz und bündig. Hier schlägt immer noch die Sonntagmorgen-Schläfrigkeit zu. Leider waren auch die meisten Cafés noch geschlossen. In San Teodoro, wohin wir noch zurückkommen würden, löste sich aber auch dieses Problem. Nach der Kaffee- und Kipferl-Aufnahme gingen wir die nur zum Teil spannende Strecke, immer an der Küste entlang, an. Aber die "neue" Schnellstraße ließen wir verächtlich links (vielmehr rechts) liegen.

Sehenswert sind die Marmor-Steinbrüche am Golfo di Orosei. Da ist eh nix mit heftig umlegen, die Fahrbahn ist kilometerlang fein-verstaubt, doch der Ausblick auf die von weiß bis dunkelrot gefärbten Steine entschädigt reichlich. Danach wird es schließlich sowieso kurvig spannend, bei der Anfahrt auf Dorgali, ein malerisches Nest, das hoch oben am Monte SantElena klebt. Von da aus kann man einerseits zur Cala Gonnone kurven und mit
Gelandet! Und der Asphalt ist trocken, griffig und fein.

dem Meeresstrand Kontakt aufnehmen, andererseits weiter südwärts über Genna Silana, Genna Cruxi, Genna Ramene und Genna Coggina berg- und talwärts schwingen. Wir machten beides, begegneten den anderen, die in aller Herrgottsfrüh von der Fähre Livorno Olbia gerollt waren. Nach einer Kaffee-, Kuchen- und Zigarettenpause fuhren wir wieder unserer eigenen Wege.

Ich hatte ich mir eingebildet, dass unser erstes Domizil, genannt Domus Dejanas in San Vito zu finden wäre, weil ich es beim Surfen im Internet aufgespürt hatte. Nach der erfrischenden Kurven-Etappe sputeten wir uns, immer weiter auf der SS 125, um dorthin zu kommen (von San Vito ist es nicht mehr weit zur Südspitze Sardiniens, San Stefano bei Villasimius). Und es gibt da tatsächlich ein Hotel namens Domus Dejanas.
Der Verkehr ist so früh in der Saison recht dünn.


Pfadfinderisch begabt, wie wir sind, machten wir es schnell ausfindig.
Es ging über verschlungene steile Eselspfade durch Weingärten hoch hinan zu einem ansprechend hübschen Anwesen. Nur, dass die von einer Reservierung für eine größere Gruppe keine Ahnung hatten. Ich versuchte, das mit den anderen telefonisch abzuklären. Sinnlos! Die sitzen ja auf dem Bock und haben was Geileres zu tun, als abzuheben.
Fürs erste verließen wir dieses Domus Dejanas, verordneten uns eine Nachdenkpause am Meer. An der Promenade von Porto Corallo gibts genug Gastgärten, die meisten mit Motorrädern vor der Tür. Nachdem uns das mit dem Quartier in San Vito ziemlich komisch vorkam, beschlossen wir, wieder nordwärts zu fahren. Bis Bari Sardo fürs Erste und uns dort eine Bleibe zu suchen. Die Dämmerung dräute heran, der Sprit ging zur Neige. Keine Tankstelle in Sicht. Deshalb nahmen wir jetzt doch die Schnellstraße. Meine kleine Grüne ist zwar genügsam, aber nach 250 Kilometern verlangt sie nach einer Sprit-Befüllung.

In Bari Sardo angekommen, wars schon ziemlich duster. Wir wollten nur noch in irgendein Hotel. Christian übernahm die Führung, er hatte ein vielsprechendes, aber namenloses Hinweisschild auf eine Herberge entdeckt. Es blieb das einzige für die nächsten Kilometer. Die Gegend wurde immer entrischer. Schließlich kehrten wir um, zurück nach Bari Sardo und dann ein Stück weiter in Richtung Tortolì. Plötzlich vibrierte es in meiner Jackentasche. SMS: Unser Hotel Domus Dejanas ist in Torre di Bari. Das war und ist dort - wo wir umgedreht hatten. Nur noch ein paar Kurven weiter.

Wir trudelten endlich ein, schon im Finsteren. Noch bevor ich mich Zimmer-mäßig orientierte, orderte ich ein Erleichterungs- und ein Entspannungs-Bier. Zum Abendessen gabs die berühmten Maloreddus und Gnocchetti Sardi sardische Pasta-Variationen. Und Mirto zum Abschluss. Aber nur einen. Zeitig aufstehen stand auf dem Programm. Um nicht zu tief in Urlaubsstimmung zu verfallen, hatte ich mir nämlich einen Über-Nacht-Geschäfts-Termin ausgemacht. In Poltu Qatu, in der Nähe von Porto Cervo. Dort, wo wir gerade hergekommen waren.
 

Hotel Domus Dejanas, Bari Sardo:
kleines, preisgünstiges Hotel mit überdachten Stellplätzen im Garten
Weder Triple-Sound, noch Boxer-Brummen
entlockten ihm ein Ohrenzucken
 

Montag:

 

Fundstücke in der Scheune manches Vierrad-Hobby hat sehr wohl seinen Reiz. Fahren durften wir mit dem Morgan aber nicht.


Das Aufstehen um sechs Uhr ist meistens bitter. Außer, es geht ans Reisen. Mit Empfehlungen der Wirtsleute, wie ich am schnellsten die Schnellstraße zur Costa Smeralda erreiche, ging ich forschen Schrittes zum Gartentor (denn für die Motorräder gibts bei den Amaduzzis, den Domus Dejanas-Wirtsleuten, Unterstellplätze im Hof). Vergeblich. Es war versperrt. Der Zimmerschlüssel paßte zwar, aber das Schloss ging nicht auf. Na gut, es gibt einen stufenlosen Ausweg. Durch den Gastgarten. Um die anderen nicht aufzuwecken, schob ich die Street Triple vors Türl. Und war heilfroh, dass sie so klein und so leicht ist!
 
Das ohnehin nicht ausgebrochene Schwitzen verging mir schnell, als ich über Loceri und Lanusei in Richtung Nuoro kurvte. Über winzige Sträßchen und zahllose Kehren gehts da durch beschauliche Dörfer immer nur steil bergauf. Ich hatte das Innenfutter der Jacke zwar nicht herausgenommen und den Fleece-Pullover angezogen, aber das half nicht viel. Es ist nun einmal auf ein paar hundert Metern Seehöhe im Frühjahr auch in Sardinien kalt. Bitter kalt. Das Visier beschlagen, die blendend aufgegangene Sonne in Augenhöhe, bis Nuoro gehts ganz schön in die Höh, die Landschaft wirkt fast schon alpin (es gibt ja auch Skigebiete in der Gegend). Dass es wunderschön ist, auch Wetter-mäßig war, ging ein wenig im Zittern unter. Auf der vierspurigen Schnellstraße Nummer 1310 C. N. enterte ich die nächste Kaffeestube und wärmte mir an der Cappuccino-Tasse die tauben Finger.

Von da an gehts nur noch fast schnurgerade geradeaus. Ich war ziemlich alleine unterwegs. Und gab Gas, was die Street Triple hergibt (was bekanntlich nicht gerade unter langsam und beschaulich fällt), ganz nach meinem Grundsatz, wenn ich schneller fahre, ist das Frieren schneller wieder vorbei. So war es später auch. Aber erst knapp vor Olbia.
 

Dienstag:


Um die Mittagszeit war der Geschäftstermin erledigt, und ich startete zur Wiedervereinigung mit Christian und den anderen. Das Wetter? Nach wie vor fast wolkenlos und ungetrübt. Die bereits bekannte 125er fuhr ich nur bis Arzachena. Auf der war heute viel los, die ersten Touristen im Schlender-Tempo unterwegs. Also machte ichs auf die übliche Tour: Überholen wos geht, wurscht welche Tafel-Gebote am Wegrand aufgestellt und welche Striche auf der Straße aufgemalt sind. Dabei wurde ich halt leider scharf beobachtet. Eingangs von Témpio Pausania pflanzte sich ein Carabinieri-Paar vor mir auf. Angesichts des wissenden Blicks des Wortführers gab ich gegen meine sonstige Gewohnheit, vor dem Auge des Gesetzes meine Italienisch-Kenntnisse schlagartig zu vergessen, diesmal zu, dass ich dieser Sprache nicht ganz ohnmächtig bin.
 

Gut habe ich daran getan. Aus der Strafpredigt entspann sich eine muntere Plauderei, im Zuge derer der nette Schutzmann gestand, auch sehr gerne Gas zu geben. Aber eher offroad. Auf harten Kanten. Das müsse ich auch einmal ausprobieren. Ja, sagte ich, das mache ich. Buon viaggio sagte er. Arrivederci sagte ich. Mit Abstechern zu einigen - unverzichtbaren Nuraghen (es gibt an die 7000 auf der Insel), surfte ich quer durchs Land, über Ozieri und Buddusò nach Dorgali und die bereits bekannten vier Sennas, via Tortolì wieder durch Lanusei und Loceri, diesmal im Abendsonnenschein. Es war noch - gar nicht kalt. Zum gemeinsamen Abendessen schaffte ich es rechtzeitig. Die anderen waren die zwei Tage inzwischen in den Bergen spielen. Dass sie mittlerweile bestens auf die sardischen Kurven eingeschwungen waren, das hatten sie mir halt ein bissl voraus.

Pflichtprogramm: die Nuraghen.
Davon gibts auf der Insel an die siebentausend.

 

 Mittwoch:


Geradezu unheimlich wurde uns schon die anhaltende Hochdruck-Schönwetterphase.
Auch der Mittwochmorgen präsentierte sich bei herrlichem Sonnenschein unter blauestem Himmel. Neben einem abwechslungsreichen Kurven-Menü war für heute auch Quartierwechsel angesagt. Wolfgang, der Chef-Gasdreher legte eine flotte Spur vor und zeigte seine Schätze her. Zum Beispiel den Bucca e Tomanu, einen kleinen Pass, der wirklich nicht leicht zu finden ist, und von dem man einen unnachahmlich weiten Ausblick vom Supramonte bis hinüber nach Bari Sardo einfach genießen muss.
 
Vom Bucca e Tomanu kann man schaut man weit ins Land hinausschauen, vom Supramonte bis nach Bari Sardo.

Nach der Pass-Pause, eine von denen, die Wolfgang zuweilen mit Tschick-Packel-Entleerung tituliert, führte er uns über Umwege in Richtung Orgosolo. Diese Abwege habens in sich. Auf denen ist das Wort Gerade abgeschafft. Direkt schlecht könnt einem werden vor lauter Kurven, Kurven, Kurven. Die Straßenbauer dürften nach Kilometer bezahlt worden sein. Umlegen, aufrichten, umlegen, aufrichten, der perfekte Kurvenrhythmus lädt ein zum Tanz fast ohne Ende.

Wohl ist der Asphalt, einmal grau, einmal rot, durchwegs vom Feinsten, allerdings oft  mit Kuhfladen und Schafsbemmerln garniert. Es wandert allerlei Getier da und dort geruhsam über die Fahrbahn: Schafe, Ziegen, Pferde … Auch ist uns aufgefallen, dass die Hirten häufig nicht mehr zu Fuß gehen, sondern ihre Tiere vom Auto aus hüten. Mit Hilfe von kleinen, kläffenden Hunden, die uns wohl für eine Art Riesen-Schafe gehalten haben und uns ihrer Herde einverleiben wollten.
 

Es gibt immer und überall etwas zu schauen. Und für eine Pause ist auch immer Zeit.

Idyllische  bei Sonnenschein. Aber wenns kalt is ?

Oft kommen auch noch Kühe, Schafe oder Ziegen dazu.

Auch das gibts im Gennargentu: Vom Lago del Flumendosa gibts gleich zwei, den unteren und oberen.


In Orgosolo angekommen, setzten wir uns is erste Café am Platz.
Da gab es exzellenten Kaffee und erfrischendes Wasser, aber so gut wie nichts zu essen. Dafür umso mehr zu schauen. Dieser Ort in der Barbagía Ollolai ist berühmt

-berüchtigt als Banditennest. Bemerkenswert und unbedingt anzuschauen sind die sogenannten Murales, Wandmalereien, die Ausdruck von Protest gegen und Kritik an sozialen und politischen Mißständen sind. Es war außerdem gerade Siesta-Zeit. Die uns durch einen kurzen Elektrik-Blackout eines der Eisen in die Pausen-Verlängerung zwang. Nämlich, bis der Tankstellen-Pächter mit den frischen Sicherungen seinen Mittagsschlaf beendet hatte.

Wenigstens setzten wir gut ausgeruht und von der Mittagssonne abgebrannt zu den nächsten Schwüngen
an. Diesmal reihte ich mich am Ende der Gruppe ein, weil es einfach so viel zu schauen gibt auf dem Wer nach
Nuoro: wechselnde Vegetation, einmal helles, dann dunkles Grün, Gebäum und Gebüsch, Mimosen, allerlei wildes Kraut, Dörfer, die auf steilen Kegeln kleben, Seen,

Café mit Kaffee aber ohne Essen, dafür Internet.

die tief unten blaugrün schimmern hinter jeder Kurve ein anderes Bild, ein neuerliches Ah und Oh..

In Nuoro gehts durch enge und steile Gassen einmal scharf links, dann wieder schräg rechts, manchmal schauts aus, als würde man in einer Sackgasse landen, oft meint man, gleich in einem Hinterhof zu landen. Dank unseres Sardinien-erfahrenen Tourguides und seines Navigationssystems fanden wir doch durch dieses Labyrinth, das einen längeren Aufenthalt zwecks näherer Erkundung absolut verdient hätte. Zumal Sardiniens größte Schriftstellerin Grazia Deledda (1871 1936),
Literatur-Nobelpreisträgerin des Jahres 1926   aus Nuoro stammt. Für hoch Literarisches blieb aber keine Zeit.

Die nächste Kaffeepause war in Bitti angesagt, ein Städtchen mit einem weitläufigen, ungewöhnlich in dieser
Die Wandmalereien "Murales" gibt´s gratis dazu.
Region, brettlebenen Hauptplatz, der von Cafés und Restaurants gesäumt ist. Der Einmarsch der Triumphs und der bayrischen Abenteurerin rief die Dorfjugend auf den Plan. Die Kleinen durften Probe sitzen und Probe Gasgriff-Drehen. Die hatten sich sicher am Abend viel zu erzählen.

Als Abschluss des Kurven-Menüs servierte uns Wolfgang eine geile, steile Bergabfahrt zum Lago di Posada. Dort angekommen, zeigten sich bei den meisten ernste Ermüdungserscheinungen. Also gings ziemlich direkt nach San Teodoro, ein Ferienort am Meer, ins Hotel Bonsai
(das wirklich so heißt!). Trotz aller Sehnsucht nach Duschen und Umziehen musste zuerst die glückliche Ankunft begossen werden. Mit sardischem Bier namens Ichnusa.
Mitten in den sardischen Bergen gibts auch
brettlebene Hauptplätze wie hier in Bitti.

Beim abendlichen Pizza-Essen in San Teodoro City erlebten wir den ersten unfreundlichen Sarden seit unserer Ankunft. Den Kellner. Er knurrte uns ein tutto occupato dentro (alles besetzt drinnen) entgegen und verwies uns in den verwaisten Gastgarten. Zum Glück hielt eine dichte Hecke den gröbsten Abendwind ab. Die Pizza blieb nicht lange heiß, die Rotwein-Temperatur sank in den Keller. Zum nachfolgenden Aufwärmen ballte sich hernach an der Hotel-Bar eine Dreier-Runde zusammen, die es ich war aktiv dabei auf sieben Runden Mirto brachte. Da war es dann lang nach Mitternacht.

Bonsai ist das Hotel Bonsai in San Teodoro ganz und gar nicht,
auch die Ichnusa-Bier-Gebinde sind ziemlich groß.

 

Donnerstag:


Was wir ohnehin geplant hatten, setzten Christian und ich an diesem Tag in die Tat um: Ruhetag. Das hieß Frühstück, Kaffee trinken in San Teodoro Downtown, ein wenig Sightseeing. Danach gönnten wir uns zum Neutralisieren des Restalkohols eine Siesta. Darauf folgte ein Wurst-Käse-Brot-Wasser-Picknick am blendend weiß besandeten Strand. Der nennt sich La Cinta, ist weitläufig und war aufgrund der frühen Saison auch noch fast leer. Das machte Lust auf einen kilometerlangen Spaziergang, immer am Wasser entlang. Die Farben des Meeres erinnern an den Indischen Ozean, blau und grün in allen Schattierungen. Schwimmen, das verkniffen wir uns. Das Wasser hatte schätzungsweise gerade einmal 14 Grad über null.
 

La Cinta:
Traumhaft, wie auf einer Postkarte.


Die anderen, sie waren morgens frohgemut ausgeritten, kehrten am späten Nachmittag zurück. Der dritte Mirtoholic unsere Vorabend-Runde war wacker mit aufgebrochen. Er gestand uns jedoch, dass er sich ziemlich bald von der Gruppe abgesetzt und eine Wiese zwecks zweistündigem Ausnüchterungsschlaf aufgesucht hatte - und nun wieder frisch für neue Schandtaten wäre. Nur nicht zum Mirto trinken.

Zum Abendessen ließen wir uns vorsichtshalber per Taxi zum Agriturismo Casteddu, einem verwunschenen Bauernhof mitten im Wald, bringen. Das archaische Steinhaus ist behutsam und dezent modernisiert, adaptiert für Gäste, die Stille und Einkehr suchen. Im Restaurant gibts insoferne keine Auswahl, als ein fixes Menü serviert wird, eines, das alle Stückeln sardischer Spezialitäten spielt alles aus eigener Produktion, vom Salatblatt über die Pasta bis zum Fleisch. Man muss auch pünktlich sein und darf keine Eile haben. Die Abfolge der Köstlichkeiten folgt einem Zeitplan, der von den Garzeiten bestimmt wird. Nur ein paar Highlights: allerlei Wurst und Schinken, Schaf- und Ziegenkäse, Tortelloni gefüllt mit Ricotta in einer Sauce aus wildem Spargel, gegrilltes Gemüse, Wildschwein-Ragout, Spanferkel. Wir ackerten uns wacker durch die Gänge. Beim Dessert einer Komposition aus Teig, Ricotta und Honig mußten wir aufgeben. Statt dessen kam Mirto. Unser Trink-Dritter im Bunde verweigerte seinen standhaft. Blieben mir gleich zwei. Aber nicht mehr. Der Freitag nahte und damit der Abreisetag. Für Christian und mich. Die anderen hatten noch einen ganzen Tag bis zur Freitagnacht-Fähre.

San Teodoro ist ein kleiner Ferienort, der ein schönes Kirchentor, jede Menge Beisln, Cafés, Eissalons und Pizzerien,  zu bieten hat.
 

Freitag:


Heute starteten wir in aller Frühe, um acht saßen wir schon im Sattel und pfeilten nach Olbia, zum Hafen. Wir dachten nämlich, es würde ein arges Griss um Plätze auf der Fähre nach Piombino geben. Dem war ganz und gar nicht so. Ganze drei Motorräder, ein Lkw, ein Bus und eine Handvoll Autos schifften sich ein. Bevor wir das taten, sind wir aber erraten Frühstücken gegangen, in ein Straßen-Café, das auch(noch) menschenleer war.
 
Es dauert gut eine Stunde, bis Sardinien und seine Ausläufer am Horizont verschwinden,
bis dahin gibts noch viel zu schauen.


Irgendwie steckte uns Müdigkeit in den Knochen. Die recht unspannende achtstündige Überfahrt zum Festland das Meer war wieder spiegelglatt verbrachten wir im Salon, dösend und zwischendurch schlafend auf den Sofas. Niemand machte uns die Plätze streitig oder madig. Die paar Passagiere blieben in der Mehrzahl auf dem Sonnendeck. Denn das Wetter, das war immer noch wunderschön.

Endgültig aus dem Schiff draußen waren wir um 17 Uhr. Vorgenommen hatten wir uns, maximal bis 21 Uhr zu fahren, zumindest bis Padua zu kommen. Da würden wir uns ein Hotel suchen. Also gings schnellstens auf die Autobahn. Anders sind bei dem dichten Verkehr auf der Strada del Sole 400 Kilometer in vier Stunden kaum zu schaffen.

Wir schafften es. Inklusive Tank- und Kaffeepause zwischen Florenz und Bologna. Frohgemut fuhren wir bei Padova Sud von der Autobahn ab, bremsten uns beim erstbesten Hotel ein. Das sah zwar ein bißchen teu(r)er aus wir hatten in Sardinien zwischen 35 und 45 Euro pro Nacht ausgegeben -, aber wir dachten: Was solls? Leider war ein freies Zimmer Fehlanzeige. Wir hatten nicht bedacht, dass nicht nur wir das verlängerte Wochenende um den 1. Mai ausnützen würden. Das haben aber viele getan. Venedig wegen. Auch vor der 15. Herberge (und das ist keine Übertreibung) standen schon drei Busse. Ratlos und auch ziemlich sauer fuhren wir zur nächsten (automatischen)Tankstelle. Da bewahrheitete sich der alte Spruch durchs Reden kommen die Leut zsamm. Ein Motorrad-begeisterter Jüngling verhalf uns mit einem Tipp zu einer Nachtbleibe am Stadtrand von Padua. Die war zwar reichlich schräg und rudimentär, dafür mit 25 Euro pro Nase ok. Und die Dusche funktionierte auch - Spätestens da habe ich beschlossen, beim nächsten Mal ALLE Quartiere vorzubuchen.

Bei der Frage, ob das Restaurant noch offen hätte, zog der - chinesische - Hotelier allerdings die Stirn in Falten: Mi dispiace. No! Immerhin wars schon 22.45 h. Eine Zeit, zu der italienischen Küchen in der Regel bereits dicht gemacht haben. Wir dürften so traurig und hungrig dreingeschaut haben, dass der Wirt doch noch zwei Steaks samt Radicchio Trevigiano auf den Grill legte, dazu zwei Bier servierte und uns auch noch den Verdauungs-Grappa spendierte.
 

Samstag:


Der letzte Reisetag begrüßte uns wieder mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Direkt unheimlich. Wir starteten schon um sieben Uhr. Ruhig wars auf den Straßen. Ohne lange Herumzufackeln ging die erste Etappe über die leere Autobahn. Bis Gorizia. Dort überquerten wir ungewohnt, ohne Passkontrolle - die Grenze nach Slowenien. Erst einmal tanken. Der Sprit ist bei den Slowenen noch deutlich günstiger als bei den Italienern.

Dementsprechend groß war der Andrang. Ein zweites Frühstück hätts auch noch gebraucht. Das gibts aber dort nicht. Dafür ein Casino. Eines, das rund um die Uhr geöffnet hat. Wir hätten uns auch da drin ein Getränk gekauft. Aber der Türsteher wollte uns nicht reinlassen. Na gut. Im Soca-Tal gibts ja jede Menge netter Lokale. So wie in Kanal. Wo es einen offenbar stummen Cafetier gibt. Der Herr sagte nämlich kein Wort, deutete nur auf ein paar Tassen am Nachbartisch. Wir nickten. Der Kaffee war ausgezeichnet. Ein mögliches Kurz-Gespräch beim Zahlen erübrigte sich auch, weil er uns wortlos den Kassa-Bon reichte und wir die drei Euro auf dem Tisch deponierten.

Mit dem guten Espresso gedopt steuerten wir in Richtung Predil, machten nach Herbrennung diverser bayrischer Dickschiffe in Tarvis eine Pause und kehrten heim nach Österreich. Da nahm die Sonne Abschied. Es wurde grau und düster, diesig und kühl. Auf der Turrach hatte es schätzungsweise nur noch fünf Grad. Auch der See fror, unter dicken, mit Schnee bedeckten Eisschollen. Damit verzichteten wir auf einen im Hinterkopf geplanten Heim-Ritt über Kapfenberg und Mariazell, wählten die Direttissima über die S6 samt Tunnel-Durchfahrten (in denen es auch saukalt war). Nach dem Semmering gab es ein paar helle Momente. Als wir die Wiener Stadtgrenze erreicht hatten, brach ein Wolkenbruch über uns herein. Aus heiterem Himmel. Die Regen-Kombi haben wir nicht angezogen.
 

Der Ortsname Kanal klingt nicht schmeichelhaft,
ist aber nett das Dörfchen
Günstiger Tanken in Slowenien.
Im 24-Stunden-Kasino allerdings gibts gar nichts,
außer Automaten und Spieltischen.
 
 

Resumée:


Sardinien ist wirklich nicht Italien. Es ist eine ganz eigene Welt. Eine in sich geschlossene, eine leise, erdverbundene, ursprüngliche. Ein Mal, zwei Mal, drei Mal hinfahren ist noch lange nicht genug, in einer Woche kriegt man nur einen kleinen Eindruck der Vielfalt. Für jene die in der Mittelmeerinsel nur ein Kurvenparadies sehen gibts immer noch mehr Kurven, und alle, die außer Asphalt und Begrenzungspfosten auch noch was anderes sehen wollen, gibts wunderschöne Strände, verwunschene Dörfer, unberührte Landstriche, gastfreundliche Menschen und kulinarische Überraschungen in fester und flüssiger Form.

Wer nicht kälteempfindlich ist, für den ist Sardinien Ende April/Anfang Mai gerade richtig. Wer auch Baden gehen und abends draußen sitzen will, der sollte erst ab Mitte Mai starten. Und spätestens Ende Juni heimfahren.
Denn dann beginnt die Tourismus-Saison und es wird heiß. Wirklich heiß. Bis zu 50 Grad.
 

 
 
 
 

Schlussbemerkung:


Die Street Triple ist ein kleines, aber feines Motorrad, das auch gut reisen kann. Sie hat dafür alle Talente, die man braucht: engagiert Kurven räubern, agil durch enge Gassen zirkeln, auf den Geraden angasen.
Der Sattel macht nicht müd. Gepäck erträgt sie auch, soferne man dieses in eine Rolle auf den Soziussitz packt und sich nicht auf Topcase & Co versteift. Das sähe auch aber-abartig aus und täte der Fahrdynamik gar nicht gut.

Und: Solo ist besser. Auf Reisen zumindest.
 

 
 
 
 

Informationen

  • Beste Jahreszeit:
    Mai, Juni
    September, Oktober
     

  • Reiseführer:
    Sardinien - Trauminsel im Mittelmeer, Alfred Müller, € 14,90 (inkl. Karte)
    ADAC Reiseführer plus Sardinien, € 9,20 (inkl. Karte)
    Baedeker Allianz Reiseführer Sardinien, €18,50 (inkl. Karte)
     

  • Karten:
    Kümmerly+Frey: Sardaigne/Sardegna/Sardinien/Sardinia, Maßstab 1:200.000.
    Reise Know How Verlag:: Sardinien/Sardinia, Maßstab 1:200.000.
    freytag & berndt: Sardinien, Maßstab 1:150.000

 
 
 

Interessante Links:

Text:Trixi Keckeis
Fotos: Trixi Keckeis

Autor

Bericht vom 27.06.2008 | 5.337 Aufrufe

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