Chicas Calientes - Die Bande ist komplett

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Nachdem das gesamte 1000ps-Büro im unverdienten Betriebsurlaub war kommt mit kleiner Verspätung die nächste Story der 3 Tiroler die in Südamerika ihr Unwesen treiben...

 

 
Bridgestone        Castrol        Caberg        KTM        Hepco&Becker        Racer        ÖAMTC        JetTrans
 

Gleich nach der letzten Meldung von Jürgen und Andi blieb man in Pucon beim Hubi (ein verrückter Crosser aus Landeck) hängen. Die Landschaft, Leute und Endurostrecken sind der Hammer. Mit den KTM Wüstenschiffen fuhren die beiden unter Führung von Hubi (KTM 250 SX) wie Wahnsinnige durchs Gelände.

Überhaupt war man sehr begeistert von der wunderbaren Landschaft hier. Atemberaubende Vulkane, herrliche Badesseen uvm. laden in der Gegend von Lanin und Villarica zum erholen ein. Die zwei sind so begeistert das sie vor haben geführte Touren mit einem Native-Guide anzubieten!

Weiter führt die Tour von Pucon nach Chillian, dort sollten frische Reifen aufgezogen werden. Dort angekommen - keine Reifen - na wunderbar. Mit völlig ausgelutschten Pneus rauf nach Santiago wo die "Schlapfen" dann wirklich waren.

In Santiago wurde eine "Sonderprüfung" durch den dichten Verkehr bestanden und der Jürgen traf einen alten Kumpel der bei der Zimmersuche und beim Zoll für den 3ten Tiroler der auch endlich eintreffen sollte behilflich war.

 

21 - 24.12.2004 - Das Trio Infernale ist komplett

Mit einiger Verspätung wurde auch endlich der dritte im Bunde, der Hans, vom Flughafen geholt. Noch schnell den Zoll- und Hafenkram erledigt und ab gehts zu dritt nach Vina del Mar. Dort philosophierte man bei gemütlicher Atmosphäre bis zu später Stunde gleich mit dem örtlichen BMW-Club welche Enduromopette doch wohl die bessere sei.

Weiter geht die Tour über eine schöne Küstenstrasse nach La Serena und dann nach Bahia Inglesa. Das erste mal wurden die südlichen Ausläufer der Atacama-Wüste durchfahren. sinniges Zitat: "Ganz schön wüst die Wüste".

In Bahia Inglesa waren die 3 so begeistert vom riesigen weissen Sandstrand das man gleich 2 Tage Erholung einschob. Ein sehr empfehlenswertes Touristenstädtchen meinen die Jungs. Schliesslich steht ihnen zu Weihnachten auch ein bischen Entspannung zu. Natürlich, wie kann es anders sein, wurde dann am 25ten auch das Nachtleben wieder ausführlichst begutachtet und der Hans in die Gepflogenheiten eingeweiht.

 

26 - 29.12.2004 - erster Unfall aber die schönste Etappe

Ein absoluter Hit war die Fahr nach Antofagasta, Wüste in atemberaubenden Farben und Formen, ideal für die Wüstenmopetten. Leider breitet sich der Hans beim einparken unschön auf dem Boden aus, ein klassischer Schidaumen ist die Folge. Aber kein Problem, der Hans is hart im nehmen und weiter gehts am nächsten Tag nach Calama. Hier wird der erste 3000er überwunden.

Bei sengender Hitze quer durch die Atacama - total geschlaucht wird die nächsten 2 Tage gerastet und die Bikes auf Vordermann gebracht.

Das grösste Highlight der bisherigen Tour stand am 29.12.04 auf dem Programm. 400km schlechte Strassen, davon 300km Schotterpisten, Wellblech in allen Ausführungen und tiefe Sandlöcher (in einem hat der Jürgen gleich mal unfreiwillig Probegelegen) forderten den dreien alles ab. Die eindrucksvolle Landschaft entschädigt wieder für alle Mühen: erkaltete Lavaströme, Salzseen und Pässe mit über 4000m...

Vor dem Ziel Uyuni trifft man noch einen besonders bizarren Grenzbeamten. Jürgen, Andi und Hans haben ihn wohl aus der Wanne gescheucht, also kommt er im Bademantel daher zeigt wenig Interesse an dem ganzen Geschehen und verschwindet nach kurzem "Amtshandeln" wieder in Richtung Badewanne.

 

30.12.2004 - 4.1.2004 - beinahes versumpern in La Paz

Die Fahrt durch das Bolivianische Hochland (zwischen 3800 und 4100m) forderte alles von Mann und Maschine. Völlig erschöpft kamen sie dann auch noch ins Verkehrschaos von La Paz. Ohne die Hilfe eines netten Taxifahrers wären die 3 für immer dort verschollen.

Von Uyuni nach Oruru führt die weitere Strecke nach Copacabana am Titicacasee. Die rauschende Silvesternacht in Copacabana wird unvergesslich bleiben. Der Regenfall am 1.1.2005 kommt den dreien natürlich sehr gelegen, eine sehr willkommene Ausrede um ordentlich ausschlafen zu können.

Auch am 2.Jänner regnete es noch, die Racer Bekleidung konnte gleich auf Herz und Nieren getestet werden, grosses Lob der drei: Alles hat dichtgehalten! Mit über 4500 Metern Höhe wurde der höchste Punkt der Reise erreicht - eiskalt und Neuschnee! In Arequipa (Peru) wurden dann einige Sehenswürdigkeiten (auch die örtlichen Beisln) inspiziert.

Es folgten anstrengende 450km durch die heisse und windige Wüste nach Arica in Chile. Die letzte Zeile des Mails von Jürgen, Andi und Hans lautet: "Bleiben jetzt einige Tage hier in Arica, Sonne und Meer geniessen und ein bischen relaxen!".

Na dann, weiterhin schönen Urlaub Leute!

 
Autor
chicascalientestour

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Bericht vom 10.01.2005 | 6.914 Aufrufe

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