Yamaha XSR700 2024 vs. Moto Morini Scrambler 1200 2009

Yamaha XSR700 2024

Moto Morini Scrambler 1200 2009

Bewertung

Yamaha XSR700 2024
VS.
Moto Morini Scrambler 1200 2009
 

Yamaha XSR700 2024 vs. Moto Morini Scrambler 1200 2009 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha XSR700 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 689 Kubik steht die Moto Morini Scrambler 1200 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.187 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Scrambler 1200 von 102 Newtonmeter bei 6.700 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 67 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der XSR700.

Bei der XSR700 federt vorne eine Telegabel konventionell und hinten ein Monofederbein. Die Scrambler 1200 setzt vorne auf eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Marzocchi.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die Moto Morini vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt XSR700 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten.

Der Radstand der Yamaha XSR700 misst 1.405 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Moto Morini Scrambler 1200 ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter.

In den Tank der XSR700 passen 14 Liter Sprit.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha XSR700 2024

Moto Morini Scrambler 1200 2009

Yamaha XSR700 2024 Moto Morini Scrambler 1200 2009
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig
Hubraum 689 ccm 1187 ccm
Bohrung 80 mm 107 mm
Hub 68,6 mm 66 mm
Leistung 73,4 PS 117 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min 8500 U/min
Drehmoment 67 Nm 102 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 6700 U/min
Verdichtung 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Stahl
Lenkkopfwinkel 65,5 Grad
Nachlauf 90 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Federweg 130 mm
Marke Marzocchi
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 130 mm
Marke Marzocchi
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2075 mm 2180 mm
Breite 820 mm
Höhe 1130 mm
Radstand 1405 mm 1500 mm
Sitzhöhe von 835 mm 825 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 188 kg
Tankinhalt 14 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 325 km
CO²-Ausstoß kombiniert 100 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,3 l/100km
Gewicht trocken 198 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von Gregor vom 14.01.2026:

Moto Morini Scrambler 1200 2009

Moto Morini Scrambler

Fazit von kot vom 30.11.2009:

Kann alles aber nichts gut? Ein klares NEIN! Das quirlige und agile Retrobike mit ausreichend starkem Motor kann ein guter Allrounder sein, welcher ebenso optisch gescheit was hermacht und zum Kurvenheizen verleitet. Insgesamt ist das Bike für mich auch als Frau fantastisch handlich und sportlich agil. Der Motor arbeitet besser als erwartet und die Sitzposition ist mehr als angenehm. In punkto Schräglagenfreiheit wäre aber noch etwas Luft nach oben gewesen. Ich denke, dass sich hier auch weiter viele Menschen finden werden, die den Griff zu diesem Motorrad wählen, weil man hier einfach nicht viel falsch machen kann.

Und nun zur Gretchenfrage, die sich wohl jedem Betrachter sofort aufdrängt: wie benimmt sich der Scrambler im Gelände? Wie bei den Vorbildern ist ein Vorankommen im Unbefestigten wegen dem doch recht hohen Gewicht und vor allem den kurzen Federwegen nur bedingt möglich, aber ein Ausritt über geschotterte Feldwege kann durchaus Spaß machen.

  • gelungenes Design
  • bewährter CP2 Motor
  • gemütliche Sitzposition
  • ein Allrounder für jede Situation auf der Straße geeignet
  • Display schwer ablesbar
  • Relativ weiches Fahrwerk
  • eher wenig Schräglagenfreiheit
  • Abgesetzte Sitzbank
  • hoher Krafteinsatz
  • martialische Optik
  • positives Fahrgefühl.
  • Unbeeindruckendes Fahrwerk
  • relativ hohes Gewicht.

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