Yamaha Tenere 700 2023 vs. Yamaha XT660Z Tenere 2010
Bewertung
Yamaha Tenere 700 2023 vs. Yamaha XT660Z Tenere 2010 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 689 Kubik steht die Yamaha XT660Z Tenere mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 660 Kubik gegenüber. Die Tenere 700 hat mit 73 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur XT660Z Tenere mit 48 PS bei 600 U / min.
Das maximale Drehmoment der Tenere 700 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 58 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der XT660Z Tenere.
Bei der Tenere 700 federt vorne eine Telegabel Upside-Down. Die XT660Z Tenere setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Tenere 700 vorne eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die XT660Z Tenere vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tenere 700 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der XT660Z Tenere Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 130/80-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha Tenere 700 misst 1.590 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Yamaha XT660Z Tenere ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 895 Millimeter.
In den Tank der Tenere 700 passen 16 Liter Sprit. Bei der XT660Z Tenere sind es 23 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha Tenere 700 gibt es aktuell 20 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha XT660Z Tenere sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die Tenere 700 gibt es aktuell 276 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, XT660Z Tenere wurde derzeit 15 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha Tenere 700 2023 |
Yamaha XT660Z Tenere 2010 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 689 ccm | 660 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 100 mm |
| Hub | 65,6 mm | 84 mm |
| Leistung | 73 PS | 48 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 600 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 58 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 10 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 5 |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Rahmen | Stahl | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Federweg | 210 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federweg | 200 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 282 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2365 mm | 2260 mm |
| Breite | 915 mm | 895 mm |
| Höhe | 1455 mm | 1500 mm |
| Radstand | 1590 mm | 1500 mm |
| Sitzhöhe von | 880 mm | 895 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 204 kg | |
| Tankinhalt | 16 l | 23 l |
| Reichweite | 372 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | |
| Gewicht fahrbereit | 206 kg | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.
Andere Teile machen selbst bei normalen Ausfahrten und Tagestouren Sinn und verbessern das Motorrad in kleinen und feinen Details spürbar - essentiell ist das allerdings nicht.
- sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
- sportliche und schlanke Optik
- spielerisches Fahrverhalten
- erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
- gute Verarbeitung
- gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
- Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
- sehr hart im Nehmen
- ABS abschaltbar
- sehr geländegängig
- sehr gute Ergonomie
- wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
- Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
- Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
- Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
- das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
- Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber
- Im Vergleich zu den 2-Zylindern niedriges Gewicht
- relativ schnell
- hochwertiges Touratech-Zeug.
- Nix