Triumph Tiger Explorer XC 2013 vs. KTM 1290 Super Adventure 2016
Bewertung
Triumph Tiger Explorer XC 2013 vs. KTM 1290 Super Adventure 2016 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger Explorer XC mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.215 Kubik steht die KTM 1290 Super Adventure mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.301 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 1290 Super Adventure von 140 Newtonmeter bei 6.750 Touren bietet etwas mehr Schub als die 121 Nm Drehmoment bei 6.400 Umdrehungen bei der Tiger Explorer XC.
Bei der Tiger Explorer XC federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telegabel konventionell von Kayaba und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Federbein von Kayaba. Die 1290 Super Adventure setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger Explorer XC auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 19 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Adventure Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger Explorer XC misst 1.530 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 840 Millimeter. Die KTM 1290 Super Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.560 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 267 kg ist die Triumph deutlich schwerer als die KTM mit 249 kg.
In den Tank der Tiger Explorer XC passen 20 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Adventure sind es 30 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger Explorer XC 2013 |
KTM 1290 Super Adventure 2016 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1215 ccm | 1301 ccm |
| Bohrung | 85 mm | 108 mm |
| Hub | 71,4 mm | 71 mm |
| Leistung | 137 PS | 160 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 8750 U/min |
| Drehmoment | 121 Nm | 140 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6400 U/min | 6750 U/min |
| Verdichtung | 12 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Starter | Elektro | |
| Zündung | Doppelzündung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | WP |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Kayaba | WP |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Marke | Nissin | Brembo |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
| Marke | Nissin | Brembo |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Traktionskontrolle | Ride by Wire |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 80 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 19 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 170 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2248 mm | |
| Breite | 885 mm | |
| Höhe | 1410 mm | |
| Radstand | 1530 mm | 1560 mm |
| Sitzhöhe von | 840 mm | 860 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 267 kg | 249 kg |
| Tankinhalt | 20 l | 30 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 229 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Triumph Tiger Explorer XC ist ein stattliches Motorrad, das bereits im Stand signalisiert, dass es nicht unbedingt als Einsteigergerät missbraucht werden möchte. Die wuchtige Verkleidung passt daher sehr gut zum gesamten Charakter des britischen Männermotorrads.
Die 1290 Super Adventure wird von KTM völlig zu Recht als Adventure-Flaggschiff präsentiert. Vollgestopft mit ausgeklügelter Elektronik und nahezu allem, was man in einer großen Reiseenduro brauchen kann, empfiehlt sie sich erwartungsgemäß für die weite Reise. Was man anhand der wuchtigen Erscheinung allerdings nicht sofort sieht, ist, dass die Super Adventure so wie ihre 1190er-Schwestern eine unglaubliche Spaßmaschine ist. Vor allem im engen Winkelwerk macht sie unglaublichen Spaß. Die Elektronik regelt dabei so unauffällig Traktion, Fahrwerk und Motormangaement, dass man sich voll und ganz und vor allem mit Sicherheit auf´s Gas geben konzentrieren kann. Auf den Zwischengeraden sorgen dann die 160 PS Leistung dafür, dass die 1290 Super Adventure auch sportliche Anforderungen erfüllen kann und somit an Universalität kaum übertroffen wird.
- Leichter Handling
- agil
- Fahrspaß
- Richtungswechsel einfach gemacht
- tadellose Funktion der Bremsen
- aufrechte Sitzposition.
- Auf einen besonders tiefen Schwerpunkt kann der große Tiger nicht bauen,
- sehr starker und souveräner Motor
- sportlich agiles Fahrverhalten
- umfangreiches Elektronik-Paket
- Interaktion vieler Elektronik-Features
- semi-aktives Fahrwerk
- Kurven-ABS
- einstellbare Traktionskontrolle
- Tempomat
- großer 30 Liter Tank
- Sitzheizung
- Hauptständer
- LED-Kurvenlicht
- Windschilld sehr zerklüftet
- Verriegelungshelbel des Windschilds auf der rechten Seite
- Kraftentfaltung unter 2000 Touren etwas ruckelig