Indian Scout Sixty 2018 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2023

Indian Scout Sixty 2018

Triumph Bonneville Speedmaster 2023

Bewertung

Indian Scout Sixty 2018
VS.
Triumph Bonneville Speedmaster 2023
 

Indian Scout Sixty 2018 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2023 - Vergleich im Überblick

Der Indian Scout Sixty mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 999 Kubik steht die Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Bonneville Speedmaster von 106 Newtonmeter bei 4.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 89 Nm Drehmoment bei 5.600 Umdrehungen bei der Scout Sixty.

Die Bonneville Speedmaster setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 47 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Indian vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin verbaut.

Bei der Bereifung setzt Scout Sixty auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Speedmaster Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Indian Scout Sixty misst 1.562 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 643 Millimeter. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 263 kg ist die Triumph ähnlich schwer wie die Indian mit 256 kg.

In den Tank der Scout Sixty passen 12,5 Liter Sprit. Bei der Bonneville Speedmaster sind es 12 Liter Tankvolumen.

Für die Indian gibt es aktuell 4 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 16 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Indian Scout Sixty 2018

Triumph Bonneville Speedmaster 2023

Indian Scout Sixty 2018 Triumph Bonneville Speedmaster 2023
Motor und Antrieb
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 999 ccm 1200 ccm
Bohrung 93 mm 97,6 mm
Hub 73 mm 80 mm
Leistung 78 PS 78 PS
U/min bei Leistung 7300 U/min 6100 U/min
Drehmoment 89 Nm 106 Nm
U/min bei Drehmoment 5600 U/min 4000 U/min
Antrieb Riemen Kette
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe mit Hubzapfenversatz
Zylinderzahl 2
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung OHC
Verdichtung 10
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 64,7 Grad
Nachlauf 91,4 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Durchmesser 310 mm
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Durchmesser 255 mm
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Nissin
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 130 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll 16 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 16 Zoll
Länge 2311 mm 2225 mm
Breite 880 mm 910 mm
Höhe 1207 mm 1055 mm
Radstand 1562 mm 1500 mm
Sitzhöhe von 643 mm 705 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 246 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 256 kg 263 kg
Tankinhalt 12,5 l 12 l
Führerscheinklassen A
Reichweite 260 km
CO²-Ausstoß kombiniert 105 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,6 l/100km
Standgeräusch 97 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

Indian Scout Sixty 2016

Indian Scout Sixty Test

Fazit von zonko vom 31.01.2016:

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Fazit von CarlosDominguez vom 22.01.2026:

Sehr charismatischer, fescher Cruiser mit elastischem Motor und guter Hinterrad-Dämpfung.

Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.

  • Urfesche Optik
  • Fahrwerk mit ausreichend Federweg
  • gute Chopper-Bremse
  • Motor mit sehr breitem, nutzbarem Drehzahlband
  • Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage
  • hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
  • sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
  • leichtes, berechenbares Einlenken
  • kraftvoller Durchzug aus dem Keller
  • unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
  • niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
  • sehr niedrige Fußrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
  • weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
  • spürbares Gewicht beim Rangieren
  • begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstraßentempo

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