Ducati XDiavel V4 2026 vs. Kawasaki Z900 RS SE 2026
Bewertung
Ducati XDiavel V4 2026 vs. Kawasaki Z900 RS SE 2026 - Vergleich im Überblick
Der Ducati XDiavel V4 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.158 Kubik steht die Kawasaki Z900 RS SE mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 948 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 168 PS bei 10.750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Kawasaki mit 116 PS bei 9.300 U / min.
Das maximale Drehmoment der XDiavel V4 von 126 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 98 Nm Drehmoment bei 7.700 Umdrehungen bei der Z900 RS SE.
Bei der XDiavel V4 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die Z900 RS SE setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt XDiavel V4 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 240 / 45 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z900 RS SE Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Ducati XDiavel V4 misst 1.620 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter. Die Kawasaki Z900 RS SE ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 229 kg ist die Ducati viel schwerer als die Kawasaki mit 197 kg.
In den Tank der XDiavel V4 passen 20 Liter Sprit. Bei der Z900 RS SE sind es 17 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati XDiavel V4 gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z900 RS SE sind derzeit 21 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 64 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 259 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati XDiavel V4 2026 |
Kawasaki Z900 RS SE 2026 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | Reihe |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1158 ccm | 948 ccm |
| Bohrung | 83 mm | 73,4 mm |
| Hub | 53,5 mm | 56 mm |
| Leistung | 168 PS | 116 PS |
| U/min bei Leistung | 10750 U/min | 9300 U/min |
| Drehmoment | 126 Nm | 98 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7500 U/min | 7700 U/min |
| Verdichtung | 14 | 11,8 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 46 mm | 36 mm |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Einspritzdüsen pro Zylinder | 4 | |
| Zündung | Digital | |
| 2WD | nein | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Monocoque | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 29 Grad | |
| Nachlauf | 124 mm | 98 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 50 mm | 41 mm |
| Federweg | 120 mm | 120 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Sachs | Öhlins |
| Federweg | 145 mm | 140 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 330 mm | 300 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | Festsattel |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Monoblock |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 265 mm | 250 mm |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik | ABS, Kurven-ABS, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, KCMF, KIBS, Moderne Elektronik, IMU (Trägheitsmesseinheit), Kawasaki Quick Shifter (KQS), KTRC, Kurven-Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 240 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 45 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1620 mm | 1465 mm |
| Sitzhöhe von | 770 mm | 845 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 229 kg | 197 kg |
| Tankinhalt | 20 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A2, A |
| Reichweite | 303 km | 340 km |
| Euro Norm | Euro 5+ | Euro 5+ |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 154 g/km | 117 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 6,6 l/100km | 5 l/100km |
| Wartungsintervall | 15000 km | |
| Länge | 2100 mm | |
| Breite | 865 mm | |
| Höhe | 1150 mm | |
| Bodenfreiheit | 140 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 216 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung | Connectivity, LED-Scheinwerfer, Moderne Elektronik, Komfort, Konnektivität, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ducati XDiavel V4 ist kein Motorrad für die Masse. Sie fordert – fahrerisch wie preislich – aber sie liefert auch. Der V4 macht unfassbaren Spaß und bietet massiv Druck, wennauch nicht in jeder Lebenslage. Das Fahrwerk ist tourentauglich, die Bremsen tadellos, die Elektronik auf höchstem Niveau. Das Fahrverhalten ist deutlich sportlicher, als man es dem Format zutrauen würde. Wer sich zwischen Musclebike und Cruiser nicht entscheiden will, bekommt hier beides – mit Ducati-DNA, aber eben auch mit Eigenheiten.
Bei der Z900RS SE hat Kawasaki alles richtig gemacht. Dass die ohnehin schon sehr gute und äußerst charismatische Z900RS mit edlen Komponenten weiter aufgewertet wurde, nährt nicht nur den Besitzerstolz, sondern bringt im sehr sportlichen Ernstfall auch die kleinen Vorteile, die den Gipfelsieg bescheren. Den Spruch "Das Bessere ist der Feind des Guten" würde ich bei RS SE und RS wie folgt abwandeln: "Das Bessere ist der Freund des Guten." Egal, ob RS oder RS SE, Retro vom Feinsten.
- Kraftvoller V4-Motor mit hoher Drehfreude und sportlicher Charakteristik
- Hohe Schräglagenfreiheit trotz entspannter Sitzposition
- Überraschend agiles Handling für einen Cruiser dieser Größe
- Komfortable Fahrwerksabstimmung
- Hochwertige Bremsanlage
- Vollständiges Elektronikpaket
- Gute Ergonomie
- Mächtiger Auftritt
- Großes, klar lesbares 6,9-Zoll-TFT-Display mit sinnvoller Menüführung
- Überraschend langstreckentauglich
- erfordert aktives Schalten
- Realverbrauch bei sehr sportlicher Fahrweise
- Fahrwerk nur umständlich einstellbar
- Sichtbare Schläuche und Kabel, rechte Motorseite wirkt unaufgeräumt
- Exklusivität
- Öhlins Federbein
- Brembo mit Stahlflex
- Klassische Runduhren
- Bärenstarker Motor
- Wenig Elektronik
- Kein Tempomat
- Immer gleich ausverkauft