Indian Scout 2016 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2020
Bewertung
Indian Scout 2016 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2020 - Vergleich im Überblick
Der Indian Scout mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 1.130 Kubik steht die Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Bonneville Speedmaster von 106 Newtonmeter bei 4.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 98 Nm Drehmoment bei 5.900 Umdrehungen bei der Scout.
und hinten ein Stereo-Federbeine. Die Bonneville Speedmaster setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Indian vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt Scout auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Speedmaster Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.
Der Radstand der Indian Scout misst 1.562 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 635 Millimeter. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.
In den Tank der Scout passen 12,1 Liter Sprit. Bei der Bonneville Speedmaster sind es 12 Liter Tankvolumen.
Von der Indian Scout gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Bonneville Speedmaster sind derzeit 8 Modelle verfügbar. Für die Indian gibt es aktuell 7 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 16 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Indian Scout 2016 |
Triumph Bonneville Speedmaster 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1130 ccm | 1200 ccm |
| Drehmoment | 97,7 Nm | 106 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5900 U/min | 4000 U/min |
| Antrieb | Riemen | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Hub | 80 mm | |
| Leistung | 77 PS | |
| U/min bei Leistung | 6100 U/min | |
| Verdichtung | 10 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Stereo-Federbeine | Monofederbein |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Stahl | |
| Federweg | 73 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Durchmesser | 310 mm | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Durchmesser | 255 mm | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 130 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 16 Zoll | 16 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 16 Zoll |
| Länge | 2311 mm | 2170 mm |
| Höhe | 1207 mm | 1125 mm |
| Radstand | 1562 mm | 1500 mm |
| Sitzhöhe von | 635 mm | 705 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 244 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 253 kg | |
| Tankinhalt | 12,1 l | 12 l |
| Breite | 785 mm | |
| Führerscheinklassen | A | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Cruiser fahren leicht gemacht! Unter diesem Slogan sollte Indian eigentlich die Scout verkaufen, denn sie zeigt, dass coole Ami-Cruiser nicht schwer oder kompliziert in der Anwendung sein müssen. Im Alltag zeigt sie sich als stressfreier Begleiter und überrascht mit Sportlichkeit und einem sehr drehfreudigen V2. Hätte sie eine Spur mehr Charakter, wäre sie perfekt.
Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.
- spritziger Motor
- einfaches Fahrverhalten
- niedrige Sitzhöhe
- für kleine FahrerInnen gut geeignet
- angenehmer Begleiter im Alltag
- klassische Optik
- Motor fehlt Charakter
- hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
- sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
- leichtes, berechenbares Einlenken
- kraftvoller Durchzug aus dem Keller
- unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
- niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
- sehr niedrige Fußrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
- weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
- spürbares Gewicht beim Rangieren
- begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstraßentempo