Indian Chief Vintage 2018 vs. Triumph Thunderbird Commander 2017
Bewertung
Indian Chief Vintage 2018 vs. Triumph Thunderbird Commander 2017 - Vergleich im Überblick
Der Indian Chief Vintage mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 1.811 Kubik steht die Triumph Thunderbird Commander mit ihrem Reihe mit Hubzapfenversatz Motor mit 1.699 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Thunderbird Commander von 151 Newtonmeter bei 3.550 Touren bietet etwas mehr Schub als die 135 Nm Drehmoment bei 2.100 Umdrehungen bei der Chief Vintage.
Die Thunderbird Commander setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Indian vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Chief Vintage auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 180 / 65 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Thunderbird Commander Reifen in den Größen 140/75-17 vorne und 200/50-17 hinten.
Der Radstand der Indian Chief Vintage misst 1.730 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 660 Millimeter. Die Triumph Thunderbird Commander ist von Radachse zu Radachse 1.665 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 700 Millimeter.
In den Tank der Chief Vintage passen 20,8 Liter Sprit. Bei der Thunderbird Commander sind es 22 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Indian Chief Vintage 2018 |
Triumph Thunderbird Commander 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | |
| Hubraum | 1811 ccm | 1699 ccm |
| Bohrung | 101 mm | 107,1 mm |
| Hub | 113 mm | 94,3 mm |
| Drehmoment | 135 Nm | 151 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 2100 U/min | 3550 U/min |
| Verdichtung | 9,5 | 9,7 |
| Antrieb | Riemen | Riemen |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Leistung | 94 PS | |
| U/min bei Leistung | 5400 U/min | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 130 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 75 % |
| Reifendurchmesser vorne | 16 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 200 mm |
| Reifenhöhe hinten | 65 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2634 mm | 2442 mm |
| Breite | 1000 mm | 990 mm |
| Höhe | 1490 mm | 1225 mm |
| Radstand | 1730 mm | 1665 mm |
| Sitzhöhe von | 660 mm | 700 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 364 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 379 kg | 348 kg |
| Tankinhalt | 20,8 l | 22 l |
| Führerscheinklassen | A | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Indian Chief Vintage ist ein Motorrad, das aussieht wie 1946 und fährt wie eine Überraschung. Dank des 150er-Hinterreifens geht sie agiler in Kurven als die Sport Chief - ein Wolf im Schafspelz mit 163 Nm ab 2.900 Touren. Kein Windschild, keine Sitzheizung, dafür Wind im Gesicht und ein Antrieb, der sich anfühlt wie auf Wolken schalten. Ein Cruiser für alle, die wieder spüren wollen, warum sie mit dem Motorradfahren angefangen haben.
Die Triumph Thunderbird Commander kann zwar mit den Fahrleistungen der Ducati Diavel nicht mithalten, überrascht allerdings noch mehr als die Italienerin mit ihrem agilen Auftritt. Erstaunlich, wie flott man trotz der schleifenden Trittbretter vergleichsweise stabil um die Kurven wetzen kann. Wenn es dann ganz eng wird, macht es immerhin mit der Diavel auch keinen rechten Spaß mehr. In Sachen Optik geht sie mit ihrem vielen Chrom den klassischen Weg und hält die Fahne für den typischen Cruiser hoch. Wir möchten jedenfalls weder die Ducati Diavel noch die Triumph Thunderbird Commander in der weitläufigen Motorradwelt missen!
- Überraschend agiles Handling dank 150er Hinterreifen
- Traumhaftes Zusammenspiel von Kupplung und Getriebe
- Authentisches Design mit 3D-gescannten Original-Kotflügeln
- Massives Drehmoment bereits ab niedrigen Drehzahlen
- Komfortabler Sitz trotz puristischem Look
- Kein Soziussitz und keine Satteltaschen serienmässig
- Preis auf Harley-Niveau bei weniger Ausstattung ab Werk
- Nur eine fixe Sitzposition möglich
- Langer Weg zum Bremspedal bei aufrechter Sitzposition
- Trittbretter schleifen bei sportlicher Kurvenfahrt
- Typische und edle Cruiser-Optik mit viel Chrom
- Parallel-Twin mit enormem Drehmoment
- bequeme Sitzposition
- stabiles Fahrverhalten
- gute Bremsen
- Sehr hohes Gewicht
- wenig Schräglagenfreiheit