Pokys Top 5 Motorrad Neuheiten 2026 - eine wilde Liste

Warum mich genau diese fünf Bikes wirklich abholen

Kraut und Rüben! 2026 kommen aus so vielen Ecken starke Neuheiten zwischen Emotion, Technik & Charakter. Diese 5 Motorräder, beschäftigen mich wirklich – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Motorrad Neuheiten 2026: Mehr als nur Modellpflege

Auch wenn die schiere Menge an Neuheiten 2026 nicht an 2025 herankommt, ist die kommende Saison gespickt mit spannenden Neuheiten. Auf EICMA, Intermot und der Messe Wels wird klar: Die Hersteller trauen sich wieder was ich freue mich auf 2026.


Meine Top 5 ist keine Bestenliste im klassischen Sinn, sondern eine Auswahl von Motorrädern, bei denen ich sofort weiß, warum ich sie fahren will - oder warum sie mich zumindest nicht mehr loslassen.


Platz 5: Indian Chief Vintage 2026

Die Indian Chief Vintage 2026 trifft mich genau dort, wo Cruiser funktionieren müssen: im Bauch. Zum 125-jährigen Jubiläum bringt Indian nicht einfach ein Sondermodell, sondern ein Motorrad als klare Hommage an ganz früher. Einzelne Details (Display) mögen modern wirken, der Großteil der Chief Vintage will sein, wie früher: echt.


Geschwungene Schutzbleche, die ikonische Headdress-Figur und der Solo-Sitz bringen den klassischen Indian-Auftritt auf den Punkt. Die Chief steht sinnbildlich für das Erbe der Marke und verbindet dieses mit aktueller Technik.


Persönliche Einordnung aus eigener Erfahrung

Nach meiner 1200-km-Alpenreise mit der Indian Super Chief weiß ich genau, wie sich so ein Motorrad im echten Leben anfühlt: ruhig, souverän, schaltfaul zu fahren, mit einem Motor, der nie Stress macht. Genau dieses Gefühl führt die Chief Vintage 2026 konsequent weiter – nur noch stärker auf alten Stil fokussiert.


Moderne Technik sauber integriert - das Herz luftgekühlt, genau wie früher

Der luftgekühlte Thunderstroke 116 V-Twin mit 156 Nm liefert genau das, was dieses Motorrad braucht: Druck von unten statt Hektik. Drei Fahrmodi reichen völlig, das RIDE-COMMAND-Display ist modern, ohne den Vintage-Look zu stören.


Platz 4: KTM 1390 Super Adventure S EVO - Technik-Dampfhammer

Die KTM 1390 Super Adventure S EVO ist ein emotionales Motorrad, da bin ich mir seit der Ausfahrt mit dem Prototypen sicher, sie ist aber auch ein hochpräzises Werkzeug. Automatikgetriebe, adaptiver Tempomat und semiaktives Fahrwerk treffen auf eine Plattform, die nach zehn Modelljahren extrem ausgereift wirkt.


Sie fährt entspannt auf langen Etappen, bleibt aber gleichzeitig eine der sportlichsten Reiseenduros am Markt. Komfort und Sport schließen sich hier nicht aus. Ich bemühe mich gerade um einen Dauertester für 1000PS - bitte Daumendrücken!


Platz 3: Norton Manx

Die Norton Manx ist der vielleicht unerwartetste Eintrag dieser Liste. Lange hab ich überlegt, ob sie sich den Platz verdient hat, wissen wir doch noch so wenig von ihr. Doch allein der Umstand, dass Norton (wieder einmal) zurückkehrt ist einiges wert. Diesmal scheint, getragen vom indischen Riesen TVS und mit massiven Investitionen bedacht, die Chance auf Fortbestand deutlich besser als bei den letzten Anläufen. Insofern erlaube ich mir von einer Testfahrt auf diesem herrlichen V4-Naked nicht nur zu träumen, sondern damit zu rechnen.


Platz 2: Triumph Speed Twin 1200 Cafe Racer

Die Speed Twin 1200 Cafe Racer Edition landet hier nicht wegen ihrer Limitierung, sondern wegen der Substanz darunter. Nach meinem Test der Speed Twin 1200 und 1200 RS war mir klar: Diese Plattform gehört zu den besten Roadstern am Markt.


Öhlins und Brembo Stylema sind kein Showprogramm, sondern liefern echtes sportliches Fahrgefühl. Der 1.200er Bonneville-Twin mit 105 PS und 112 Nm verbindet Druck und Charakter wie kein anderer Motor in dieser Klasse. Dazu kommt das zum Niederknien schöne Design. Warum schafft sie es nicht auf Platz 1? Dass das Display der 20.000+ Euro Maschine ein Gleichteil mit der Trident 660 darstellt, kann ich Triumph leider nicht durchgehen lassen.


Platz 1: Ducati Hypermotard V2

Die Hypermotard V2 ist für mich die Neuheit 2026, die ich am sehnsüchtigsten herbeisehne. Endlich gibt es wieder eine leichte 2 Zylinder Supermoto am Markt. Ducati versteht hier genau, wie schon beim Traum meiner Jugend, der Ur-Hypermotard, was unvernünftige Jung(geblieben)e wollen.


Der neue 890-cm³-V2 mit 120 PS ist leicht, drehfreudig und perfekt für dieses Konzept. Das neue Monocoque spart Gewicht, die Ergonomie lädt wieder zum aktiven Fahren ein.


In der SP-Version mit Öhlins-Fahrwerk, geschmiedeten Rädern und Brembo M50 wird daraus ein kompromissloses Spielgerät. Unser Neuzugang Bernd Hiemer, seines Zeichens zweifacher Supermoto-Weltmeister wird das Fahrzeug artgerecht bewegen. Mir bleibt zumindest das Staunen und Träumen, denn der Preis ist nicht von schlechten Eltern.


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FAQ zu Indian Chief Vintage 2026

Wie viel Drehmoment hat die Indian Chief Vintage 2026?
Der luftgekühlte Thunderstroke 116 V-Twin-Motor liefert 156 Nm Drehmoment.
Welche Fahrmodi bietet die Indian Chief Vintage 2026?
Zur Auswahl stehen Tour, Standard und Sport.
Das 4-Zoll-Touchdisplay mit RIDE COMMAND bietet Navigation, Musiksteuerung, Bluetooth®-Kopplung und eine neue Enhanced Navigation App.
Unter anderem Windschutzscheibe mit Schnellverschluss, Satteltaschen, Sturzbügel, Handgriffe und Trittbretter.
In Deutschland startet das Modell bei 20.990 Euro, in Österreich bei 24.450 Euro und in der Schweiz bei 20'990 CHF.
Die Gestaltung zitiert die 1940er-Jahre – mit geschwungenen Schutzblechen, Headdress-Figur, Speichenrädern und Solo-Sitz im Vintage-Stil.
Die neue Software soll Lade- und Startzeiten um 25 % verbessern und die Integration von Smartphone-Apps ermöglichen.
Sie wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum von Indian Motorcycle vorgestellt.
Über eine Auswahl an Komfort- und Stilzubehör wie Beifahrersitz, Touring-Rückenlehne und Premium-Handgriffe.
Fans klassischer Cruiser, die Wert auf authentisches Design und moderne Technik legen.

FAQ zu KTM 1390 Super Adventure S EVO 2025 - heute

Wie viel Leistung hat der Motor?
Die KTM 1390 Super Adventure S EVO leistet 173 PS bei 9.500 U/min und 145 Nm bei 8.000 U/min. Damit gehört sie zu den stärksten Reiseenduros am Markt.
Was wurde beim Motor überarbeitet?
Der V2-Motor wurde auf 1.350 ccm vergrößert und erhielt ein Camshift-System, das die Nockenwellensteuerung variabel anpasst. Außerdem wurden die Ventilsitze neu konstruiert, wodurch die Ventilspielkontrolle nun erst alle 60.000 Kilometer nötig ist.
Im Test lag der Verbrauch bei etwa 7,1 Litern pro 100 Kilometer. KTM gibt 6,7 Liter an, der reale Wert muss durch weitere Praxistests bestätigt werden.
Das AMT ist ein automatisiertes manuelles Getriebe, das vollständig automatisch schaltet, aber jederzeit manuelle Eingaben zulässt. Geschaltet werden kann über einen klassischen Fußhebel, über Schaltwippen am Lenker oder durch kurzes Gaswegnehmen. Das System verhindert ein Abwürgen und kehrt nach manuellen Eingriffen selbstständig in die Automatik zurück.
Je nach Fahrmodus bietet die KTM unterschiedliche Schaltcharakteristiken. Es gibt Einstellungen für Comfort, Street und Sport, die jeweils beeinflussen, wie spät oder früh die Gänge gewechselt werden.
Das WP Apex SAT reagiert extrem schnell auf Fahrbahnunebenheiten und passt sich kontinuierlich an. Jeder Fahrmodus besitzt eine eigene Grundabstimmung. Zusätzlich kann die Gabel über eine Anti-Dive-Funktion stabilisiert werden. Die Hinterradfederung kann automatisch oder manuell voreingestellt werden.
Das Motorrad wirkt trotz seiner hohen Leistung jederzeit harmonisch und gut kontrollierbar. Der größere und breitere Lenker erleichtert aktives Fahren, der Windschutz ist deutlich verbessert und die Sitzposition insgesamt komfortabel. Lediglich der breite Tank schränkt die Bewegungsfreiheit bei sportlicher Fahrweise etwas ein.
Die KTM bietet serienmäßig Street, Rain, Sport, Offroad sowie einen individuell einstellbaren Custom-Modus. Mit dem optionalen Rally-Paket kommen zwei weitere Custom-Modi und eine feinjustierbare Traktionskontrolle hinzu. Zusätzlich arbeitet der Dynamic Slip Adjuster im Hintergrund und hilft auf losem Untergrund automatisch beim Finden der optimalen Traktion.
Die 1390 SAS EVO verfügt über adaptiven Tempomat mit Radar, der selbstständig Abstand hält und dank Stop-and-Go-Funktion sogar im Stadtverkehr unterstützend wirkt. Der Tempomat kann abhängig vom gewählten Modus sportlicher oder komfortabler reagieren. Ein Notbremsassistent erkennt stark bremsende Fahrzeuge voraus und unterstützt den Fahrer aktiv.
Das 8-Zoll-TFT im Hochformat ist touchsensitiv, hands­chuh­tauglich und bietet eine integrierte Offline-Navigation, die ohne Smartphone funktioniert. Kartenmaterial wird einmalig heruntergeladen und dann lokal gespeichert. Die Bedienung erfolgt über Touch oder einen neu entwickelten Joystick am Lenker.
Die Sitzhöhe liegt bei 847 oder 867 Millimetern, was im Reiseenduro-Segment als moderat gilt. Die Verstellung des Windschilds wurde auf 70 Millimeter erweitert. Die breiteren Fußrasten und die etwas tiefer gesetzte Position erleichtern das Fahren im Stehen und beeinträchtigen die Schräglagenfreiheit kaum.
Vollgetankt wiegt sie etwa 245 Kilogramm. Die erlaubte Zuladung beträgt beeindruckende 230 Kilogramm, was sie ideal für Reisen zu zweit macht.
Ein großes Smartphone-Fach mit USB-C, ein umfangreiches Bordwerkzeug und hochwertige Serienbereifung runden das Gesamtpaket ab. Das Motorrad ist außerdem mit einem Standgeräusch von 91 dB auch in Tirol problemlos fahrbar.
Der Preis liegt in Österreich bei 25.399 Euro und in Deutschland bei 22.999 Euro. Wer auf AMT und ACC verzichtet, erhält die Super Adventure S rund 2.000 Euro günstiger.
Die Verarbeitung und technische Basis wirken ausgereift und hochwertig. KTM gibt vier Jahre Garantie, doch die Langzeitzuverlässigkeit der neuen Technik muss sich erst in der Praxis beweisen.
Das Motorrad passt zu Fahrern, die sportliche Performance mit hohem Komfort verbinden möchten. Es eignet sich für lange Reisen, sportliche Ausfahrten, anspruchsvolle Alpenstrecken und Touren mit Sozius oder Gepäck. Elektronik-affine Fahrer kommen durch die Vielzahl moderner Systeme besonders auf ihre Kosten.

FAQ zu Ducati Hypermotard V2 2026

Wie viel kostet die Ducati Hypermotard V2 2026?
Der Preis für die Ducati Hypermotard V2 startet in Deutschland bei 15.690 Euro.
Wie viel Leistung hat die Ducati Hypermotard V2 2026?
Die Hypermotard V2 leistet 120 PS bei 10.750 U/min und bietet 94 Nm Drehmoment bei 8.250 U/min.
Das fahrfertige Gewicht beträgt 180 Kilogramm, ohne Kraftstoff.
Ein neuer 890-ccm-Ducati-V2-Motor mit variabler Ventilsteuerung (IVT), Euro-5+-Homologation und 45.000-Kilometer-Ventilspielintervall.
Vier Modi stehen zur Auswahl: Race, Sport, Road und Wet. Jeder Modus kann individuell angepasst werden.
Die Hypermotard V2 verfügt über eine 6-Achsen-IMU mit:
- Ducati Traction Control (DTC)
- Ducati Wheelie Control (DWC)
- Engine Brake Control (EBC)
- Ducati Quick Shift (DQS) 2.0
Die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Ducati bietet verschiedene Sitzhöhen als Zubehör an.
Ab Werk kommen Pirelli Diablo Rosso IV in den Größen 120/70 ZR17 und 190/55 ZR17 zum Einsatz.
Ventilspielkontrolle alle 45.000 Kilometer. Ölwechsel und Inspektionen erfolgen nach den Ducati-Standardintervallen.
Der Marktstart erfolgt im April 2026 in Europa, im Mai 2026 in Nordamerika, und im Oktober 2026 in Japan und Australien.

FAQ zu Ducati Hypermotard V2 SP 2026

Wie viel kostet die Ducati Hypermotard V2 SP 2026?
Die Ducati Hypermotard V2 SP kostet in Deutschland 19.990 Euro.
Was unterscheidet die SP von der Standardversion?
Die Hypermotard V2 SP ist technisch und optisch aufgewertet:
- Geschmiedete Aluminiumräder (−1,56 kg)
- Brembo M50-Bremszangen mit PR16/21-Masterzylinder
- Pirelli Diablo Rosso IV Corsa Reifen
- Carbonteile, Lithium-Batterie, Sonderlackierung
- Ducati Power Launch (DPL) und Pit Limiter serienmäßig
Das fahrfertige Gewicht beträgt 177 Kilogramm, also drei Kilo weniger als die Standardversion.
Auch die SP leistet 120 PS bei 10.750 U/min und 94 Nm bei 8.250 U/min – das gleiche Aggregat wie in der Standardversion.
An der Front arbeitet eine 48-mm-Öhlins-NIX30-Gabel, hinten ein STX46-Federbein, beide voll einstellbar.
Dazu kommt ein Sachs-Lenkungsdämpfer für mehr Stabilität.
Die SP rollt auf Pirelli Diablo Rosso IV Corsa in den Dimensionen 120/70 ZR17 und 190/55 ZR17.
Die SP trägt eine exklusive Jubiläumslackierung mit großem „SP“-Schriftzug, weißen Schmiederädern und goldenen Öhlins-Komponenten.
Neben der kompletten Ausstattung der Standardversion hat die SP zusätzlich:
- Pit Limiter
- Lithium-Batterie
Zeitgleich mit der Standardversion – April 2026 in Europa, Mai in Nordamerika, Oktober in Japan und Australien.
Wie bei der Basis: 880 Millimeter – allerdings mit neuem, schmalerem Sitzprofil und verbesserter Ergonomie.

Bericht vom 16.02.2026 | 8.379 Aufrufe

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