Ducati Hypermotard V2 SP 2026 vs. Kawasaki Z H2 2026

Ducati Hypermotard V2 SP 2026

Kawasaki Z H2 2026

Bewertung

Ducati Hypermotard V2 SP 2026
VS.
Kawasaki Z H2 2026
 

Ducati Hypermotard V2 SP 2026 vs. Kawasaki Z H2 2026 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Hypermotard V2 SP mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Kawasaki Z H2 mit ihrem Reihe 4-Zylinder-Motor mit 998 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 200 PS bei 11.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Ducati mit 120 PS bei 10.750 U / min.

Das maximale Drehmoment der Z H2 von 137 Newtonmeter bei 8.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 94 Nm Drehmoment bei 8.250 Umdrehungen bei der Hypermotard V2 SP.

Bei der Hypermotard V2 SP federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die Z H2 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa.

Die Ducati Hypermotard V2 SP hat mit 170 mm vorne und 160 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die Kawasaki Z H2 mit 120 mm vorne und 134 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Hypermotard V2 SP auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z H2 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Hypermotard V2 SP misst 1.514 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Kawasaki Z H2 ist von Radachse zu Radachse 1.455 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

In den Tank der Hypermotard V2 SP passen 12,5 Liter Sprit. Bei der Z H2 sind es 19 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati Hypermotard V2 SP gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z H2 sind derzeit 10 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 21 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 210 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Hypermotard V2 SP 2026

Kawasaki Z H2 2026

Ducati Hypermotard V2 SP 2026 Kawasaki Z H2 2026
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Grad 90
Zylinderzahl 2 4
Taktung 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 890 ccm 998 ccm
Bohrung 96 mm 76 mm
Hub 61,5 mm 55 mm
Leistung 120,4 PS 200 PS
U/min bei Leistung 10750 U/min 11000 U/min
Drehmoment 94 Nm 137 Nm
U/min bei Drehmoment 8250 U/min 8500 U/min
Verdichtung 13,1 11,2
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich nein
Schmierung Druckumlauf
Zündung Digital
Chassis
Rahmen Aluminium Stahl
Rahmenbauart Monocoque Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 26 Grad 65,1 Grad
Nachlauf 110 mm 104 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Öhlins Showa
Durchmesser 48 mm 43 mm
Federweg 170 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Technologie Big Piston
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme direkt Uni Trak
Marke Öhlins Showa
Federweg 160 mm 134 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Technologie radial, Monoblock radial, Monoblock
Marke Brembo Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 250 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Lenkungsdämpfer, Moderne Elektronik ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1514 mm 1455 mm
Sitzhöhe von 880 mm 830 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 177 kg
Tankinhalt 12,5 l 19 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 231 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 125 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4 l/100km
Länge 2085 mm
Breite 810 mm
Höhe 1130 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 239 kg
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Automatischer Blinker-Reset, Beleuchtung LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Hypermotard V2 SP 2026

Ducati Hypermotard V2 SP: Drift-King auf der Rennstrecke

Fazit von Bernd vom 21.04.2026:

Kawasaki Z H2 2020

Kawasaki Z H2 Test - Im Nakedbike Vergleich

Fazit von nastynils vom 21.05.2020:

Die Ducati Hypermotard V2 SP macht das Supermoto-Fahren zugänglich und somit steckt ordentlich Supermoto DNA in der Hyper. Kontrollierbar, ohne dabei den Spaßfaktor zu verlieren. Der 890-ccm-V2 mit 120,4 PS liefert genug Power für echte Supermoto-Momente, bleibt aber beherrschbar. Das Öhlins-Fahrwerk und die intelligente Elektronik machen auch weniger erfahrene Fahrer zu Drift-Künstlern. Bei intensiver Nutzung zeigt sich auf der Stop-and-Go-Strecke ein leicht nachlassender Bremsdruck, und die früh streifenden Fußrasten sind supermoto-typisch. Der größte Wermutstropfen ist jedoch der Preis: 19.990 Euro in Deutschland zuzüglich Bereitstellungskosten bringen das Modell über die 20.000-Euro-Marke. Für alle, die authentisches Supermoto-Feeling mit italienischem Flair suchen, ist die Hypermotard V2 SP dennoch eine exzellente Wahl.

Das faszinierende Aggregat der Kawasaki begeistert nicht nur als Motiv für Quartettkarten oder beim Stammtischgespräch. Der Motor ist für die Praxis gemacht. Im Sattel der Maschine kannst Du den Schub in jeder Situation genießen. Befehle vom Gasgriff werden direkt, intensiv aber auch kontrollierbar umgesetzt. Die Maschine ist jedoch kein athletischer Sportler sondern ein bulliges Nakedbike. Sie punktet immer dann wenn Souveränität und Durchzug gefragt sind.

  • Kontrollierbare 120 PS
  • Öhlins-Fahrwerk
  • Drift-Modus
  • Beherrschbare Elektronik
  • Leichtes Gewicht
  • Hoher Preis
  • Früh streifende Fußrasten
  • Kleiner Tank
  • Unvergleichbarer Motor
  • satter Durchzug
  • einfach zu dosierendes Aggregat
  • Angenehme Sitzposition
  • Für ein Nakedbike hoher Fahrkomfott
  • Leiser aber charismatischer Sound
  • Stabiles und durchschaubares Fahrverhalten
  • Trotz des extravaganten Antriebes ein im Alltag sorglos zu fahrendes Motorrad
  • Quickshifter OK
  • macht aber zu langatmige Eingriffe
  • Federbein wird bei sportlicher Fahrweise etwas schwammig
  • Das exklusive Motorrad hätte rundum exklusive Komponenten verdient


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