Ducati Diavel Carbon 2014 vs. Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD 2008
Bewertung
Ducati Diavel Carbon 2014 vs. Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD 2008 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Diavel Carbon mit ihrem Motor und einem Hubraum von 1.198 Kubik steht die Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.202 Kubik gegenüber.
Bei der Diavel Carbon federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten ein Monofederbein von Marzocchi.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Harley-Davidson vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.
Bei der Bereifung setzt Diavel Carbon auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 240 / 45 - 17 hinten.
Der Radstand der Ducati Diavel Carbon misst 1.590 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter. Die Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD ist von Radachse zu Radachse 1.510 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 676 Millimeter.
In den Tank der Diavel Carbon passen 17 Liter Sprit. Bei der V-Rod Night Rod VRSCD sind es 12,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Diavel Carbon beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 11.086 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD mit 16.492 Euro im Durchschnitt.
Von der Ducati Diavel Carbon gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 343 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Harley-Davidson wurde derzeit 6 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Diavel Carbon 2014 |
Harley-Davidson V-Rod Night Rod VRSCD 2008 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Ventilsteuerung | Desmodromik | |
| Hubraum | 1198,4 ccm | 1202 ccm |
| Bohrung | 106 mm | |
| Hub | 67,9 mm | |
| Leistung | 162 PS | 67 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | |
| Drehmoment | 127,5 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | |
| Verdichtung | 11,5 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | |
| Antrieb | Kette | Riemen |
| Ganganzahl | 6 | |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | Luft | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | Marzocchi | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Marzocchi | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 240 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 45 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Länge | 2257 mm | |
| Höhe | 1192 mm | |
| Radstand | 1590 mm | 1510 mm |
| Sitzhöhe von | 770 mm | 676 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 205 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 234 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 12,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht trocken | 260 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 190 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wie man es auch dreht und wendet, bei zwei so eigenständigen Cruiser-Prachtexemplaren ist es kaum möglich, einen Sieger zu küren. Rein von der Fahraktivität her hat natürlich die Ducati Davel die Nase vorne, vor allem im engeren Geläuf kommt ihr die bessere Schräglagenfreiheit und die sportlichere Sitzposition zugute. Dass sich diese beiden grundverschiedenen Motorräder dennoch im gleichen Segment tummeln, zeigt wieder mal, wie sehr es die Hersteller mittlerweile verstehen, jede noch so kleine und extravagante Nische mit interessanten Maschinen zu befüllen.
Die Beschleunigung mit einer V-Rod ist unvergleichlich. Man kann sagen, dass das die erste Harley von der Stange war, die wirklich marschiert. Dafür ist der Sound recht mager und bedarf einer Öffnung der Schleusen. Der Motor wurde ja bekanntlich von Porsche entwickelt. Mit nur 21.295 Euro ist die V-Rod aber viel billiger als ein Porsche.
- Ebenso kräftiger wie kultivierter Motor
- brachialer Antritt
- ausgefallene Optik
- trotz breiten 240er-Hinterreifens agiles Handling
- straffes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- Schuhe/Stiefel werden bei flotter Fahrweise abgeschliffen
- ruckelt im Schiebebetrieb
- läßt kein gemütliches Cruisen zu
- in der Carbon-Version sehr hoher Preis
- Rasante Beschleunigung
- hohe Geschwindigkeiten möglich
- komptaktes, schlüssiges Motorrad
- Scheibenränder.
- Keinerlei Halt für einen Beifahrer geboten
- keine Lehne vorhanden
- relativ schwer.